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X Beyond the Frontier
X Com
X Tension
X-Com Enforcer
X-Com TftD
XIII
X Com


Info
Autor 1
 2
 1.5
 2
Gesamt (138 votes) 1
 1.8
 2.2
 2.4
Name:X-Com - Ufo Enemy Unkown - Ufo Enemy Unkown
Genre: Runden-Strategie
Produkt: Vollversion
Release: 1995/05
Publisher: Microprose
Links: X Com Tactical Command
Sprache: Deutsch
zensiert: nein
Serie: ja
Patch: 1.2
USK: 16
X-Com - Ufo Enemy Unkown - Ufo Enemy Unkown (comment von yiya)

Was ist eigentlich dran, an den Gerüchten über diese kleinen Aliens mit zarter Figur und übergroßem Kopf?

Lange vor dubiosen Fernsehserien wie Akte-X gibt X-Com darauf eine Antwort: Es gibt sie! Und ja, sie planen tatsächlich vom Mars aus eine Invasion der Erde. Ist zwar auch schon bekannt, macht einen aber nicht geneigt, an ungeheuerlichen Hangar-Intrigen, Yetis und "Moormännchen" zu glauben.

Um den Übergriffen der Aliens zu begegnen wird in einer weltweiten Kooperation der Nationen die "X-Com" gebildet, die durch Erforschung der Aliens und ihrer Technologie zur vielleicht letzten Bastion der Menschheit in der zu erwartenden Auseinandersetzung mit den Außerirdischen wird. Doch fehlt es dieser jungen Organisation praktisch an allem. Die monatlich überwiesenen Gelder sind zu gering, um gleichzeitig in gebotenem Tempo Forschung zu betreiben, ein weltumspannendes Netz von Stützpunkten aufzubauen, geeignetes Personal und Kämpfer zu rekrutieren und auch noch den UFO-Ortungen nachzugehen und dem Terror durch unterschiedliche Alien-Rassen in der Luft und am Boden ein Ende zu setzen. Gelingt es aber nicht, dem Sicherheitsbedürfnis der alliierten Nationen zu entsprechen, droht der Überlauf einzelner Nationen zu den Aliens und damit eine noch geringere finanzielle Unterstützungen der X-Com. Evt. sogar die vollständige Auflösung der X-Com.

In der Summe eine recht komplexe, abwechslungsreiche und reizvolle Verquickung von Spielelementen:

Aufbau-Elemente: Grundlage der Weiterentwicklung im Spiel ist das Rekrutieren von Forschern und Kämpfern. Die Forscher können durch Untersuchung von Alienartefakten, lebenden und toten Exemplaren der verschiedenen Alienspezies Informationen und technische Produktionsverfahren liefern. Die Kämpfer, mit sehr unterschiedlicher Eignung, übernehmen den Schutz der eigenen Basen, überfallener Gebiete und den Angriff auf gelandete/abgeschossene Alien-Kampftruppen und deren Basen. Mit jedem Kampf werden sie dabei etwas erfahrener und kampfstärker. Gerade dies ist eine Stärke des Spiels, da im Laufe der Zeit bei guter Pflege der Soldaten eine Verbundenheit entsteht, die so manchesmal ein Sieg mit Ableben eines Veteranen inakzeptabel macht;) Ärgerlich auch wenn sich später im Spiel zeigt, dass einer von ihnen zwar physisch gut dabei ist, aber mental den psychischen Angriffen einiger Alienspezies nicht standhält. Bestenfalls verliert er dann nur seine Waffen und rennt dumm in der Gegend herum. Schlimmstenfalls wird er zum erbitterten Gegner in den eigenen Reihen.

Kampfstrategische Elemente: Die Kämpfe mit den Aliens werden rundenbasiert in wechselnden Szenerien (zufällig gebildete Wüsten, Eis- oder Grünlandschaften, Stadtteile und Alien-Basen) durch Kampftrupps ggf. mit Panzerunterstützung ausgetragen. Jedem einzelnen Kämpfer steht dabei entsprechend seiner Erfahrung eine bestimmte Menge an Aktionspunkten zur Verfügung stehen, die entweder für Bewegung/Erkundung oder unterschiedliche Kampfaktionen benutzt werden können. Eine schlagkräftige Rüstung und Ausrüstung ist dabei unerläßlich, aber mehr noch eine gute Koordination der Kämpfer, bei der sie nicht zu nah beieinander stehen aber sich doch jederzeit Deckung geben können.

Wirtschaftsstrategische Elemente: Um die Unterstützung der alliierten Nationen (nicht nur die finanzielle) zu behalten ist der Bau weiterer Stützpunkte unerläßlich. Diese aufzubauen, mit Personal auszustatten, zu verteidigen und auf den Stand der Entwicklung zu halten kostet enorme Summen. Gelder, die teils durch Produktion und Verkauf von Aliengütern selbst erwirtschaftet werden müssen. Ein Lager muss dazu her, Produktionsstätten eingerichtet, Techniker angestellt und Ressourcen zwischen den Stützpunkten ausgetauscht werden.

Im Fazit ein interessante und ansprechende Mischung, die einem genug zum tuen gibt, um ganz bei der Sache zu sein. Ärgerlich nur die teils massiven Grafikfehler bei Missionen in den Basen der Aliens. (yiya)



Teil 2: X-Com - Terror from the Deep




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