yiya.de / reviews
Walkthrus..
Interviews
Specials
Reviews von A-Z
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V W X Y Z #

Van Helsing
Venetica
Vermeer 2
Virtual Skipper 3
Vivisector
Vermeer 2  


Info
Autor 5
 0
 1.5
 1
Gesamt (32 votes) 3+
 0.4
 1.4
 1.4
Name:Vermeer 2
Genre: Wirtschafts-Sim
Produkt: Vollversion
Release: 2004/09
Publisher: Ascaron
Entwickler: Ascaron
Hardware: 700Mhz, 256MB RAM, 32MB 3D-Karte D3D, HD 530 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX9
Steuerung: Maus/ Tastatur
Multiplay: Hot-Seat
Sprache: Deutsch
Serie: ja
Patch: 1.1
C64 Version 1987
C64 Version 1987
Vermeer 2 (review von nali_warcow)

Remakes sind immer wieder in der Hoffnung im Umlauf, neben den alten Fans auch neue Käufer anzulocken. So präsentiert Ascaron die neuste Version der Vermeer Reihe, wo es wieder gilt, möglichst geschickt Geld zu scheffeln und damit Gemälde zu kaufen. Aber was braucht man außer einem Grafikupdate in der heutigen Zeit um einen Kaufpreis von etwa 30€ zu rechtfertigen?

Vemeer erschien im Jahre 1987. Das waren noch Zeiten, wo die Games fast im Alleingang auf den Markt gebracht wurden. So war Ralf Glau Designer, Programmierer und Grafiker in einer Person am Titel für den Amstrad CPC/Atari ST und Paul Förterer (YiYa) und Andreas Kemnitz (Yak) kümmerten sich um die C64 Portierung. 1988 erschien die Version für Amiga und PC, wo man einige Hintergrundgrafiken zu sehen bekam. In leicht veränderter Form erschien gut 10 Jahre später das Remake in Form von "Vermeer - Die Kunst zu erben". Inzwischen steht nun die dritte Auflage der Spielreihe an und ohne zu viel vorwegzunehmen, ist es erstaunlich, wie wenig sich in 17 Jahren geändert hat. Lediglich die Installationsgröße ist ein Quantensprung von wenigen KB auf über 530 MB geworden. Im Testverlauf gab es keinerlei Probleme mit irgendwelchen vorhandenen Kopierschutzmechanismen, Abstürze oder schwerwiegenden Bugs. Sehr schön ist das farbige Handbuch geworden, wo fast alle wichtigen Sachen, bis auf Kleinigkeiten wie Sabotage, etc., erklärt werden.

Das Ende ist nah

Wie sieht eigentlich der letzte Wille eines alten Mannes aus? Im Falle von Vermeer wohl etwas anders, als man es erwarten würde. Der gute Herr Walther hat wirklich einen schwarzen Tag hinter sich. In den unterschiedlichsten Städten wurden alle seine Gemälde gestohlen. Was liegt da also näher, als den lieben Erben die Aufgabe zu geben, möglichst alle Gemälde wieder über Auktionen zu ersteigern, damit der "würdigste Sammler" dann die große Erbschaft antreten kann? So geht es dann mit einem bescheidenem Startkapital von 150.000 $ auf den Weg zu Ruhm und Reichtum. Möge der Bessere gewinnen.

Das Spielprinzip

Am grundlegenden Spielprinzip hat sich seit den Anfängen im Jahre 1987 recht wenig geändert. Damit man auf den Auktionen in Europa und Nordamerika die Gemälde ersteigern kann, benötigt man Geld. Geld kann man auf die unterschiedlichsten Wege erwirtschaften, z. B. durch Plantagen oder Pferderennen. Die Waren werden möglichst gewinnbringend verkauft und mit dem Geld investiert man entweder in die Wirtschaft (Ausbau, höhere Löhne, etc.) oder aber man kauft Bilder, wobei man jedoch möglichst nur Originale erwischen sollte. Hierbei ist es dann natürlich hilfreich, entsprechende Fortbildungskurse zu besuchen, so dass man ein echtes Bild von einer guten Fälschung unerscheiden kann.

Spielstart

Doch bevor das Spiel beginnt, kann man sich zwischen unterschiedlichen Spieleinstellungen entscheiden. Welches Spielziel darf es sein? Wer die meisten Gemälde / Punkte innerhalb von 2 Jahren erzielt? Innerhalb von 7 Jahren? So lange bis Walther von Grünschieldt das Zeitliche segnet? Oder soll einfach das Vermögen nach X Jahren ausschlaggebend sein? Bis zu fünf menschliche Spieler können dabei gegeneinander in einem Hot-Seat-Modus vor einem Monitor spielen, was sich jedoch als erstaunlich zäh herausstellt (dazu später mehr). Die bis zu vier Computer gesteuerten Mitstreiter können auf unterschiedlichste Schwierigkeitsgrade eingestellt werden und ermöglichen auch einem Einsteiger bzw. unerfahrenen Spieler eine gute Gewinnchance. Bis auf Geschlecht und Namen kann man leider nichts weiter einstellen (Nicht mal das "Logo").

Zug um Zug

Gespielt wird Vermeer 2 auf drei unterschiedlichen Bildschirmen: Metropolen, Städte und der Weltkarte.

Weltkarte: Die Weltkarte dient dazu, von einer Stadt zu nächsten zu kommen. Neben dem Fahrpreis wird auch die nötige Zeit angegeben. Sollten beispielsweise bald Auktionen anstehen, dann findet man hier dazu unter dem Punkt "Termine" eine entsprechende Info. Wichtig ist es immer, dass man möglichst genau plant und pünktlich, aber auch nicht zu früh, bei den jeweiligen Auktionen ist und sich gleichzeitig um die Erwirtschaftung und den Handel von Waren und die Auszahlung von Gehältern kümmert. Wer immer wieder nur Tage im Hotel verbringt, der kann sich nicht um die Wirtschaft kümmern. Außerdem sieht man auf der Karte die Position und Wege sämtlicher Konkurrenten im Spiel. Nach jeder Reise (bzw. Schlaf im Hotel) ist im Hotseat-Modus Zugwechsel, weil nur dann die Zeit weiterläuft. Sowohl in den Städten als auch den Metropolen steht die Zeit still.

Metropolen: Die Metropolen San Francisco, Lissabon, Paris, Amsterdam, Rom und Berlin unterscheiden sich nur durch die Kunstrichtung der Gemälde (Impressionismus, Klassik, etc.). Jede Stadt steht für eine Stilrichtung, wo man sich jeweils im Auktionshaus für einen Fortbildungskurs anmelden kann, so dass man danach entsprechende Gemälde der Stilrichtung als Fälschung enttarnen kann, was sich dadurch bemerkbar macht, dass dann unter dem Bild ein "Muster" erscheint, das man mit einer speziellen roten Sichtbrille (die dem Spiel beiliegt) erkennen kann. Doch man braucht die Brille gar nicht zwingend, weil man auch so erkennen kann, was dort steht, was natürlich im Hotseat-Modus sehr unvorteilhaft ist. Schaltet jemand das Muster sozusagen frei, weil er den Kurs besucht hat, profitieren die anderen Spieler automatisch davon. Ansonsten gibt es in allen Metropolen die gleichen Einrichtungen. Auf der Bank kann man sich einen Kredit von 100.000 $ besorgen (mehr geht nicht), den Kredit abbezahlen, wenn man diesen nicht in monatlichen Raten abstottern will und auch der Kauf von fünf unterschiedlichen Aktientypen von Reedereien. Hat man Gemälde ersteigert, so kann man diese in der Galerie abgeben und man erfährt von Onkel Walther, ob es sich um Originale handelt. Im Hotel, was auch zu kaufen ist, um Ansehenspunkte zu erhalten, kann man sich für eine beliebige Anzahl an Tagen ausruhen. Will man beispielsweise an einer Auktion teilnehmen, die in 3 Tagen stattfindet, dann verweilt man die entsprechende Zeit über im Hotel und wartet den Termin. Eine Sonderrolle nehmen New York und London ein, weil man nur hier Waren verkaufen kann.

Städte: Die Städte dienen dem wirtschaftlichen Wachstum des Spielers. Insgesamt gibt es 15 Städte, die sich jedoch im nicht mal im Aussehen unterscheiden. Egal ob man in Ankara, Bombay oder Colombo ist, man hat das gleiche Hintergrundbild. Wer auf der Suche nach einem kleinen Geschenk für den Onkel ist, Ansehenspunkte scheffeln will, etc. der kann sich an eine Expedition wagen. Ansonsten hält man sich dort nur auf, um sich um die Plantagen kümmern zu können. Jeweils zwei von fünf Rohstoffen (Kaffee, Tee, Schokolade, Tabak und Seide) können angebaut werden. Die Plantagen werden als Gebäude mit anschließender Arbeitsfläche gebaut. Danach können Arbeiter zugewiesen werden und das Gebäude in bis zu fünf Stufen ausgebaut werden, was die Produktion jeweils um 10% steigert. Wer viel erwirtschaften will, kann auch den Boden auslaugen. Außerdem sollte man auf die Löhne der Arbeiter achten, damit kein Streik droht. Daher muss man regelmäßig wieder in der Stadt vorbeischauen und Löhne auszahlen und ggf. anpassen (Insbesondere wenn ein Konkurrent hier eine oder mehrere Plantagen hat besitzt). Die auf der Plantage erwirtschafteten Waren müssen abschließend nur noch verschickt werden. Im Warenlager hat man dazu alles auf einen Blick. Man kann genau sehen, wie viel man z. B. für den Tee in London und New York pro Tonne bekommt. Beachten sollte man lediglich die unterschiedlich hoch anfallenden Transportkosten. Wird beispielsweise London nahezu mit Teeverkäufen überschwemmt, dann fallen dort dementsprechend die Preise und in New York kann man deutlich mehr Gewinn erzielen. Deutlich mehr Gewinn kann man jedoch mit Termingeschäften machen, welche glücklicherweise auch schon im Warenlager der Städte angezeigt werden. Bei Termingeschäften vereinbart man, dass zu einem festgelegten, vorgegebenen Zeitpunkt eine bestimmte Menge eines Rohstoffes nach New York oder London geliefert werden muss, wobei die Maximalmenge selbst gewählt werden darf. Wer z. B. die entsprechende Menge im Warenlager hat, kann die Waren auch zuerst zum Ziel schicken, hinterher reisen und dort auf dem Warenmarkt den Deal abschließen. Es darf nur kein anderer Spieler zugesagt haben.

Weiteres: Darüber hinaus gibt es im Spielverlauf immer mal wieder Zufallsereignisse, auf die man sehr wenig bis gar keinen Einfluss hat. Auch wenn man einige Tage im Hotel auf eine Auktion wartet, so ist man nicht vor Meldungen wie folgenden geschützt. "Sie haben beim Angeln einen riesigen Fisch am Haken gehabt. Leider ist ihnen dieser entwischt. Zeugen gab es leider keine. Ihr Ansehen sinkt um X Punkte". Oder aber das Reisefahrzeug wird sabotiert, so dass man einen wichtigen Termin verpasst oder die Arbeiter gehen in den Streik, entweder weil sie lange kein Geld bzw. zu wenig bekommen haben oder ein Konkurrent sie aufgestachelt hat. Solche Gemeinheiten kann man auch machen, wenn man eine Plantage neben einem Konkurrenten besitzt und in den Metropolen findet man auch einige Zwielichtige Gestalten, die es einem ermöglichen, das Fahrzeug eines Konkurrenten zu sabotieren oder aber man versucht Fälschungen in Umlauf zu bringen. Wer Lust auf Glücksspiel hat, der kann auch zum Pferderennen gehen und bekommt eine Tabelle mit den Siegchancen zu sehen. Hier kann man nun Geld setzen und eventuell mit deutlich mehr Geld das Rennen verlassen. Ist aber leider so spannend (oder auch nicht ;)), wie die Realität. Zum Jahresende veranstaltet der liebe Onkel auch eine Party, wo man eventuell ein besonderes Bild in einer Tombola einheimsen kann.

Handhabung Spielablauf

Bis auf die Eingabe des Spielernamens bzw. bei den Savegames wird Vermeer komplett per Maus gesteuert. Die Menüs sind auf der einen Seite sehr übersichtlich geworden und klar strukturiert. Man findet eigentlich alle wichtigen Infos für die aktuellen Aktionen auf dem Schirm und Preise für die einzelnen Rohstoffe, Aktienkurse und Termine kann man jederzeit einsehen. Aber auf der anderen Seite gibt es auch keine Hotkeys. Insbesondere in der Anfangsphase drückt man oft z. B. auf Enter, um eine Meldung wie Terminvereinbarungen zu bestätigen. Da werden penetrant die abgelaufenen Termine eingeblendet, auch wenn kein Spieler diese angenommen hat. Neben solchen Kleinigkeiten fiel beim Warenverkauf noch sehr stak auf, dass es recht umständlich wird, wenn man eine Terminvereinbarung zugesagt hat, gleichzeitig Waren über sind und diese verkaufen will. Hat man beispielsweise zugesagt, 50 Tonnen Tee zu liefern und hat jedoch 100 Tonnen da und möchte alle bis auf den zugesagten Teil verkaufen, so muss man diesen Wert erst mühselig selbst einstellen, weil er nicht automatisch eingestellt wird. Die beiden größten Schwächen liegen jedoch recht schnell in der Eintönigkeit und Langeweile. Langeweile kommt daher sehr schnell auf, weil die Tage elendig langsam vergehen, obwohl nichts Spannendes passiert. Man schippert 11 Tage über den Ozean oder aber man pennt mal 20 Tage bis zur nächsten Auktion im Hotel, dann sieht man die Tage am Kalender im Sekundentakt verstreichen. Im Zusammenhang mit der Eintönigkeit des Spiels wird es leider sehr schnell langweilig. Bislang wurde zwar beschrieben, was man wo machen kann, aber der Spielverlauf sollte noch besser hervorgehoben werden. Das wichtigste Merkmal ist, dass man Aktionen nur vor Ort durchführen kann. Egal ob man nun Waren von Ankara nach New York verschicken lassen will oder die Leute auf den Plantagen bezahlen muss, damit sie nicht streiken. Man muss immer "vor Ort" sein. Beispiel: Man startet in London, fährt 8 Tage (=14 Sekunden) zum Teeanbaugebiet, weil man die Arbeiter mal wieder bezahlen muss und man gleichzeitig den Tee nach New York schicken muss. Danach geht es in 15 Tagen (=30 Sekunden) nach New York, wo man ein Termingeschäft abschließt. Nur für diese beiden Klicks hat man sich 45 Sekunden lang die Weltkarte anschauen können/müssen und sich das Spielersymbol von A nah B bewegt. Inzwischen sind so viele Tage vergangen, da muss man sich auch bald mal wieder um die anderen Plantagen kümmern, gleichzeitig auf Auktionen achten und Kunstkurse besuchen. Ständig ist man nur damit beschäftigt, langatmig von A nach B zu reisen und andere Möglichkeiten sind recht gering. Mehr Tiefgang und Optionen wären hier wünschenswert. Insbesondere am Anfang muss man sich außerdem vor der Schuldenfalle hüten. In der Bank kann man zwar nur einen Kredit aufnehmen, kommt man im Spielverlauf jedoch in die roten Zahlen, wird automatischein Kredit von 100.000 erteilt. Dadurch erhöhen sich jedoch die monatlichen Schuldentilgungszahlungen. Da man die Schulden alternativ zur Monatsrate nur in einer Summe abzahlen kann, führt dies zwangsweise zu einer Schuldenfalle. Hat man nicht genügend Geld, kann man auf den Plantagen nichts bauen, keine Arbeiter bezahlen und auch bei der Auktion nicht mehr bieten (Selbst wenn einem nur 100$ fehlen). So lange man nicht deutlich im Plus liegt, braucht man regelmäßig Geld, statt alle zwei Monate größere Summen. In der Zeit hat man wieder einen neuen Kredit bekommen. Im Hotseat-Modus wird das Spiel dann noch 'ne Ecke zäher, weil bis zu vier Leute nun vom Schirm wegschauen (müssen), während der andere seine Eingaben tätigt.

Grafik & Hardware

Grafisch reißt Vermeer keine Bäume aus. Die Menüs sind recht ansehnlich, die Gemälde basieren (inklusive Beschreibungstext) auf Originallizenzen, doch bis auf einige Standbilder, bekommt man wenig geboten. Die Hintergründe sind das Beste an der Grafik, wirken aber extrem leblos und bis auf z. B. eine kleine Wasserfontaine oder einer Person (von 20 auf dem Schirm), die herumwackelt, gibt es nichts weiter zu sehen. Auf der Weltkarte sieht man unten animierte Schiffe oder Eisenbahnen und im Aktionshaus sieht man mal eine kurze Handbewegung, wenn geboten wird. Ansonsten schwankt der Charakter leicht im Sessel hin und her. Von den 530 MB bei der Installation gehen 122 für vier unterschiedliche Anfangsvideos drauf, wo jeweils nur ein Wort im Satz anders ist. "Es erbt der mein Vermögen, der zuerst das größte Vermögen / meisten Bilder / Anzahl an Gemälden / etc. hat). Hat man jedoch mal das Pferderennen gesehen, was eigentlich eher ein Pferdanimationszappeln ist, verschlägt es einem die Sprache, was hier noch im Jahre 2004 abgeliefert wird. Für so ein statisches Spiel sind die Hardwareanforderungen extrem hoch gehalten (700 MHz Minimum und 1 GHz empfohlen).

Sound & Musik

Sprachausgabe gibt es eigentlich gar nicht. Sieht man vom Introvideo ab, gibt es lediglich noch den Auktionator, der wenige kurze Sachen wie "zum Ersten, Zweiten und Dritten" oder, dass es sich um ein tolles Bild handelt, sagt. Zusätzlich gibt es ein Hintergrundgemurmel für Auktionen, Pferderennen, etc. Ansonsten klimpert hier und da mal Geld oder man hört ein Schiff oder eine Eisenbahn "tuten". Lediglich die Städte & Metropolen haben jeweils eine kurzzeitig nette Hintergrundmusik, welche sich am jeweiligen Länderstil orientiert.

Meinung

Es ist eigentlich schade, dass es so viele Entwickler zusammen nicht schaffen, ein 17 Jahre altes Spielprinzip mehr als nur die veränderte Hintergrundgraphik zu verbessern. Sicherlich gibt es hier und da kleine Änderungen, wie z. B., dass Felder für die Plantagen nicht mehr manuell bebaut werden müssen und nun alles mit der Maus anwählbar ist. Doch so wenig reicht heutzutage nicht mehr aus. Was dem Spiel fehlt ist Komplexität. Fünf Waren und zwei Absatzmärkte sind nicht gerade sehr umfangreich. Insbesondere, wenn man dann wieder so lange den Reisebildschirm zwischen zwei Klicks betrachten darf. Die Auktionen sind auch nicht so spannend, insbesondere sobald man Fälschungen erkennen kann, was im Mehrspielermodus jedoch extrem unausgeglichen ist. Es macht ein oder zwei mal Spaß, als Sieger die Erbschaft zu bekommen (Was man locker an einem Abend schafft), doch die Routine stellt sich so schnell aufgrund fehlender Abwechslung und Möglichkeiten ein, dass das Spiel auch zum Midpreis von 30€ nur absoluten Nostalgiefans zu empfehlen ist.


Geschrieben am 23.09.2004, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Live 5.1
 



107 Leser bewerteten diesen Artikel im Durchschnitt als: Gut (4.1 von 5 Punkten)
Ihre Bewertung dieses Artikels:
Bitte hier nur auf den Artikel selbst eingehen (nicht auf das Thema oder ggf. die Autorenwertung). Anmerkungen zu Thema/Artikel oder eine Ansprache des Autors sind im Besprechungs-Board unseres Forums möglich.

Druckversion | Seitenanfang © Copyright bei nali_warcow, Nutzungsrechte bei yiya.de / walkthru.de