yiya.de / reviews
Walkthrus..
Interviews
Specials
Reviews von A-Z
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V W X Y Z #

UFO: Aftermath
UFO: Aftershock
UeberSoldier
Uebersoldier 2
Uncharted
Und dann gabs keines
Undercover Op. Winters.
Undying
Unreal 2
Unreal Championship 2
Unreal Gold
Unreal Tourn. 2003
Unreal Tourn. 2004
Unreal Tournament 3
UFO: Aftermath  


Info
Autor 3+
 0
 2
 2
Gesamt (26 votes) 2
 1.7
 2
 1.8
Name:Ufo - Aftermath
Genre: Runden-Strategie
Produkt: Vollversion
Release: 2003/10
Publisher: Vidis
Entwickler: Altar Interactive
Offiz. Sites: Game
Links: X-COM Tactical Command
Hardware: 500Mhz, 128MB RAM, 32 MB D3D T&L, HD 1250 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX9
Steuerung: Maus/ Tastatur
Sprache: Deutsch
Serie: ja
Patch: 1.4
USK: 16
Ufo - Aftermath (review von firestarter)

Wir schreiben das Jahr 1995.

In einer nett eingerichteten 3-Zimmer Wohnung wird der erste PC des sich später einmal nennenden Firestarter aufgebaut. Völlig unbedarft mit diesem eigenartigen Gerät, bekommt der kleine Firestarter zwei Spiele geschenkt. Eins davon war das Spiel X-COM-Terror from the Deep von der Firma Microprose. Nach anfänglichem Zögern (wie, man spielt mit ner Maus, wo kommt denn der Joystick dran? :-)) machte ich meine ersten Erfahrungen mit diesem rundenbasiertem Klassiker. Was folgte war nicht etwa die Faszination an einem PC zu spielen. Nein, dies fand ich in etwa so interessant wie Hans Meiser nackt in einer seiner Talk Shows zu sehen. Es war dieses Spiel, das mich immer wieder zu jeder Tageszeit und Nachtzeit an den PC lockte und mich in die Theorie der Alienbekämpfung einweihte. Selbst 9 Jahre später erinnere ich mich immer wieder gerne daran. Wie glücklich ich war, als ich erfuhr, dass es hierzu noch einen Vorgänger gab und noch zwei Nachfolger produziert werden sollten, brauche ich wohl nicht mehr erwähnen.

Während X-COM-Terror from the Deep ein reines Sequel zum Vorgänger UFO-Enemy Unknown war, welches die Story lediglich von der Erdoberfläche ins Wasser verlagerte, ging Microprose mit X-COM Apocalypse einen Schritt weiter, indem der rundenbasierte Modus um einen Echtzeitstrategie Modus ergänzt wurde. Der vierte Teil, X-COM Interceptor, der von vielen Fans gar nicht beachtet wurde, bzw. schnell in Vergessenheit geriet, spielte sich dann nur noch im Weltraum ab, und sollte wohl (ziemlich erfolglos) ein wenig Wing Commander Atmosphäre verleihen. Trotzdem habe ich auch den vierten Teil gerne gespielt, weil das Spielprinzip immer das gleiche war, nämlich, dass böse Aliens versuchen die Menschen zu vernichten, diese sich wehren, die fremden Technologien erforschen, sie nach bauen und am Ende die Königin der außerirdischen Invasoren vernichten.

Mit UFO-Aftermath brachte Altar Interactive nun den inoffiziellen Nachfolger der X-COM Reihe heraus. Der Andrang war groß und auch ich, der bis eine Woche vor dem Release gar nicht mitbekommen hatte, dass dieses Spiel geplant war, wollte mich unbedingt in meine PC Anfangszeiten zurückversetzen lassen. Die Frage war nun, ob Altar Interactive es tatsächlich geschafft hat, einen würdigen Nachfolger zu präsentieren.

Die Story: Wie in der X-COM Reihe auch, versuchen Aliens die Menschheit auszulöschen und den Planeten Erde für eigene Interessen zu nutzen. Hierzu wurden diesmal jedoch Sporen ausgesetzt, welche die Menschheit mit einem Schlag vernichten sollten. Glücklicherweise gab es Menschen, wenn auch nur sehr wenige, die diesen Angriff überlebt haben und sich nun gegen die bevorstehende Bedrohung zur Wehr setzen und genau hier beginnt das Spiel. Ihr habt die Aufgabe, mit Hilfe von Soldaten die Invasoren aufzuspüren, zu vernichten und herauszufinden, wie diese für immer verjagt werden können. Mit zunehmendem Spielverlauf werdet ihr herausfinden, was passiert ist und weshalb. Unterstützt werden die Außerirdischen von Mutanten, den sogenannten Transgenanten. Diese entstanden durch den Sporenangriff und stellen einen Mix aus irdischen und außerirdischen Lebensformen dar, die zwar hässlich und nicht sehr schlau sind, aber oft wirkungsvoll eure Soldaten außer Gefecht setzen können. Die Transgenanten sind eure anfänglichen Gegner, die echten Aliens kommen erst im späteren Verlauf dazu. Bis zum Ende des Spiels, wo wieder mal die Königin der Aliens vernichtet werden muss, dürft ihr Stadt um Stadt befreien, Orte wie der Area 51 einen Besuch abstatten und euch sogar mit freundlich gesinnten Aliens verbünden.

Der Ablauf: Nach dem Tutorial, in dem ihr eure ersten zwei Soldaten erhaltet, werdet ihr mit verschiedenen Aufträgen versorgt. Hierzu gehören beispielsweise Eliminierungs-, Entführungs- und Rettungsmissionen. Da euer Einsatzgebiet anfänglich sehr klein ist, müsst ihr zur Erweiterung neue Basen einnehmen. Jede neue Basis erhöht euren Wirkungsbereich. Außerdem benötigt ihr neue Basen, um Forschungsprojekte starten zu können und neue Technologien zu entwickeln, später zudem besondere Basen, welche die sogenannte Biomasse in Schach hält. Diese wird von den Aliens verbreitet und nimmt mit zunehmender Spieldauer immer mehr von der Erde ein. Solltet ihr dieses Phänomen nicht rechtzeitig erforscht haben, werden eure hart erkämpften Basen von der Biomasse vernichtet, ohne dass ihr eingreifen könnt. Die Aufträge erhaltet ihr automatisch, jedoch läuft dies nach einem Zufallsprinzip ab. Die Dringlichkeit der zu erledigen Aufträge steigt mit zunehmender Spielzeit. Solltet ihr Aufträge nicht annehmen können, z. B. weil ihr bereits einen anderen Einsatz begonnen habt, oder war die Dringlichkeit zu hoch, könnt ihr die Erledigung auch dem Computer überlassen. Dieser erledigt sie dann für euch, jedoch erhaltet ihr dann keine Erfahrungspunkte für eure Soldaten. Dennoch kann dies besser sein, als wenn der Feind in eurem Gebiet eingedrungen ist und irgendwann eure Basen übernimmt, was nach dem Zufallsprinzip abläuft. Mal gewinnt der Computer für euch, mal verliert er. Im Zweifel reicht es, das Spiel kurz vorher zu speichern und bei Bedarf noch einmal zu laden, um ein anderes Ergebnis zu erhalten. Dies gilt vor allem bei Luftkämpfen, die in einem nett, sich aber ständig wiederholenden animierten Video verfolgt werden können. Merkwürdigerweise haben sich bei mir auch spätere Verbesserungen an meinen Abfangjägern nicht sonderlich ausgewirkt. Mal gewonnen, mal verloren. Bei letzterem einfach noch mal geladen und weiter ging es. Die Basen werden bei UFO-Aftermath nur noch für einen einzigen Zweck genutzt. Es handelt sich entweder um Militär, Forschung, Technik oder AntiBiomasse Basen. Jede der vier Arten erfüllt ihren Zweck. Von Militär Basen starten allgemeine Einsätze oder Angriffe gegen Ufos. Forschung und Technik Basen sind selbsterklärend, die Antibiomasse verdrängt die zunehmende Biomasse und wird nur in bedrohten Gebieten benötigt. Je mehr Technik oder Forschungsbasen ihr habt, desto geringer ist die Zeit, bis ein Ergebnis erzielt wurde. Erforscht oder entwickelt werden kann immer nur eine Sache. Zu wenig oder schlecht platzierte Militär Basen erhöhen die Zeit bis zum Eintreffen eurer Mannschaft im anvisierten Gebiet, wodurch andere Aufträge verloren gehen. Zudem wirken sich viele Militärbasen positiv auf Einsatze in der näheren Umgebung ab, welche ihr weiterdelegieren möchtet. Hier gilt es gut abzuwägen, welche Basen ihr wo einsetzen wollt. Der Typ lässt sich glücklicherweise jederzeit ändern, so dass z. B. Forschungsbasen später auch in Technik Basen umgebaut werden können. Die benötigte Zeit hierfür ist immer gleich.

Forschung und Entwicklung: Habt ihr genug Basen eingenommen (mindestens 2) kann eine Basis umgebaut werden. Erforscht werden meist die verschiedenen Arten der Transgenanten, außerirdische Technologien oder aber auch verschiedene spielbestimmende Aufträge wie z. B. den Kontakt mit den Außerirdischen herstellen. Entwickelt und produziert werden überwiegend neue Waffen, Verbesserungen an den Abfangjägern, Panzerungen usw. Hier greifen Forschung und Entwicklung ineinander über. Es kann nun mal keine neuen Waffen geben, wenn die Technologie dazu noch nicht erforscht wurde. Daher sollten gerade am Anfang mehr Forschungsbasen zur Verfügung stehen, welche dann später in Technologiebasen umgebaut werden. Im Gegensatz zu X-COM werden keine unterschiedlichen Raumschiffe erforscht um eigene nachzubauen. Dieser Teil wurde leider total vernachlässigt, auch die verschiedenen Ränge der Aliens sind quasi bedeutungslos, es hat lediglich Auswirkung auf die verschiedenen Schutzpanzer, die irgendwann gebaut werden können.

Die Soldaten, ihre Fähigkeiten und ihr Spielzeug: Ihr beginnt mit zwei Soldaten, erhaltet mit zunehmender Spieldauer aber neue Einheiten dazu. Die Fähigkeiten sind dabei sehr unterschiedlich. Da diese aber mit zunehmender Erfahrung der Soldaten trainiert werden können, sind die meisten Einheiten irgendwann gleich gut. Dabei ist es egal, ob ihr weibliche oder männliche Soldaten habt. Ihr könnt auch Soldaten wieder entlassen, dies sollte aber aufgrund eines hohen Unfallrisikos eurer Mannschaft vermieden werden. In Spitzenzeiten machten bei mir locker 8-10 Soldaten Urlaub auf Staatskosten. Sollten dann noch Soldaten wegen Trainingseinheiten ausfallen, ist das Kontingent schnell aufgebraucht. Maximal 7 Soldaten könnt ihr in einen Einsatz schicken- in Rettungsmissionen auch weniger. Die Standard-Waffen orientieren sich an "echten" Waffen. So könnt ihr eure Soldaten mit einem G3, G11, AK47, MP5/7 usw. ausstatten. Diese werden im Laufe des Spiels gefunden, bzw. euren Gegnern abgenommen, die natürlich immer als erste über neue Waffen verfügen. Kaum, dass ich eine neue Waffe hatte, mit der ich endlich dachte, dass diese mutierten und außerirdischen Kohlköpfe nur Kanonenfutter sind, verbrachte ich mehr Zeit damit, die Medipacks anzuwenden, als meine Waffen abzufeuern. Erst mit Einsatz von Scharfschützengewehren konnte ich einige Einsätze mal entspannt angehen. Aber irgendwann reichten auch die nicht mehr. Weiter möchte ich da aber nicht vorgreifen. Da es in diesem Spiel keine Regierungen mehr gibt, gibt es auch niemanden der eure Mittel für den Kampf finanzieren muss. Von daher bekommt ihr die Grundausrüstung, wie Granaten, ein paar Pistolen und Medipacks für "lau". Allerdings könnt ihr im Gegensatz zur X-COM Reihe auch keine überflüssigen Gegenstände mehr verhökern, was das Waffenarsenal sehr schnell unübersichtlich werden lässt. Es gibt so viele verschiedene Waffen, von denen ich etwa nur 10% genutzt habe. Der Rest war nur was für das Glossar. Selbst die anfänglichen Alienwaffen habe ich kaum genutzt, da deren Werte einfach zu schwach waren.

Die Steuerung: Sie wurde als Symbiose aus Echtzeit und rundenbasiertem Modus angepriesen. Was herauskam war für mich teilweise das Nervtötendste an dem Spiel überhaupt. Wie oft meine Soldaten starben, weil das Spiel mal anhielt, mal nicht, oder es mal wieder schneller weiterlief, obwohl ich es auf langsam eingestellt habe, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen. Da die verschiedenen Landschaften sehr groß waren, war ein rein rundenbasierter Modus sicher nicht möglich. Zu lange hätten die Aufgaben gedauert. Dennoch spürte ich immer wieder den Wunsch in mir aufkommen, einfach nur die ersten beiden X-COM Teile in neuer angepasster Grafik spielen zu dürfen.

Die Level: Die verschieden Level waren zwar anfänglich sehr nett anzusehen, wiederholten sich aber irgendwann nur noch. Dass dennoch nur wenig Langeweile aufkam, lag an den immer stärker werdenden Gegnern, welche oft nur durch eine neue Taktik und vielen Ladevorgängen zu besiegen waren. Vor allem mit Einsatz von Psi-Waffen wurde es oft richtig hart. Graphisch waren die Level nett anzuschauen. Die drehbare Kameraeinstellung verhalf den Landschaften zu einem wirklich interessanten Äußeren, wenngleich spielerisch nur die Ansicht von oben wirklich zweckmäßig war. Leider bewegte sich alles nur auf einer Ebene, durch mehrstöckige Häuser zu laufen, ging bei UFO-Aftermath nicht mehr, was mir aufgrund der Steuerung aber auch ganz recht war.

Die Missionen: Wie ist nun der Ablauf einer typischen Mission: Ich erkläre es mal am Beispiel einer Ufo-Bergungsmission.

Hier gibt es zwei Arten:

1. Das Ufo landet irgendwo und muss quasi "nur" erobert werden.

2. Das Ufo fliegt durch die Gegend und Abfangjäger schießen es ab. Hierzu müssen die Abfangjäger von einer Militärbasis aus starten.Einfluss auf den Kampf habt ihr außer speichern/laden keinen.

In beiden Fällen ist es ein Zwei-Phasen Kampf (vorausgesetzt, ihr habt erforscht, wie man sich Zugang zum Raumschiff verschafft). Die erste Phase ist ein Kampf auf offenem Feld, entweder in einer Stadt oder einer sonstigen Landschaft wie Berge, Flachland, usw. Hier besteht die Aufgabe darin, einen bestimmten Bereich zu erreichen. Ist dies geschafft, gibt es die Möglichkeit, die zweite Phase zu beginnen. Natürlich ist der Weg mit Aliens gepflastert, die etwas dagegen haben. Sind diese erledigt und der Bereich betreten, geht es ins Innere des Raumschiffs. Je nach Größe des Raumschiffs ist das Innenlevel entsprechend eingerichtet. Jedoch ist selbst das größte Raumschiff sehr klein und bietet kaum Bewegungsfreiheit. Hier gilt es nun, entweder eine bestimmte Anzahl von Gegnern zu eliminieren oder aber mindestens einen Gegner bewusstlos zu ballern und zum Eingangsbereich zu bringen. Beides sind harte Nüsse, da die Gegner beim ersten Sichtkontakt von allen Seiten angerannt kommen und ihr nettes Waffenarsenal an euren Leuten testen. Solltet ihr dennoch überlebt haben, gibt es viele Erfahrungspunkte, ein paar Waffen, aber das war es dann in der Regel auch schon wieder.

Die KI der Gegner ist weitgehend durchschaubar. Die Transgenanten greifen je nach Typus mal einzeln mal im Rudel an. Sie bewegen sich von ursprünglich festgelegten Punkten selten weg. Jedoch folgen die Gegner immer einem Lockvogel. Die Aliens hingegen greifen meist in Rudeln an. Hat ein Alien die Soldaten erspäht, dauert es meist nicht lange, bis seine Brüder ebenfalls erscheinen. Das ist in offenen Geländen sehr vorteilhaft, weil dann die Runden schnell vorbei sind. Schnell vorbei ist die Runde auch, wenn sich das ganze in einer Alienbasis oder in einem Ufo abspielt, jedoch mit ungewolltem Ausgang für den Spieler. Hier ist man geradezu erleichtert, wenn immer nur ein Alien angetroffen wird. Und auch dann besteht noch eine sehr große Gefahr, dass dieser das Team stark dezimiert. Gut ist es, sich nach Möglichkeit eine Ecke zu suchen, welche nur einen Eingang bietet. Leider ist der Weg dahin meist sehr schwer. Einfacher ist es, wenn ihr über Psi-Waffen verfügt, die den Gegner kontrollieren lassen. Dieser Eingriff ist jedoch in UFO-Aftermath nur von begrenzter Dauer. Ist der Gegner wieder Herr seiner Sinne, greift er munter weiter an.

Fazit: UFO-Aftermath hat sich vieler Elemente der X-COM Reihe bedient und kann meiner Meinung nach als fast würdiger Nachfolger bezeichnet werden. Die Erforschung hat mich wie früher in den Bann gezogen, oft habe ich das Spiel einfach weiterlaufen lassen, nur um endlich zu erkennen, welche Auswirkungen welche Forschung, bzw. Entwicklung hat. Die Story ist gelungen, mit ein paar Neuigkeiten wie der Biomasse gespickt und beinhaltet zudem klassische Außerirdischen Theorien. Grafisch ist es nett anzuschauen, jedoch hätten ein paar Videos mehr in Form von Zwischensequenzen sicher nicht geschadet, z. B. beim "ersten Kontakt" mit den freundlich gesinnten Aliens. Meine Soldaten sind mir wieder mal ans Herz gewachsen, so dass ich keinen zurückließ, sondern eher die Mission noch mal spielte, bevor mir einer verreckte. Den Einsatz realer Waffen fand ich ebenfalls sehr gut, auch wenn die meisten, wie bereits erwähnt, bei mir nicht zum Einsatz kamen. Letzten Endes habe ich die meisten Missionen mit einem Scharfschützengewehr und einer guten Pump Gun gespielt. Das Spiel bietet viele Höhen und Tiefen. Langeweile kam nur gegen Mitte des Spiels auf, als sich die Missionen nur noch wiederholten und es nicht Neues zu entdecken gab. Da der Gegner meist über die besseren Waffen verfügte, gab es allerdings auch viele Frust Momente. Die letzte Mission hab ich nach mehreren Stunden und Versuchen abgebrochen und mir Tipps aus einem Forum geholt. Zugegeben, danach war's dann tatsächlich schon wieder zu leicht, aber das war mir dann auch egal. Hauptsache endlich geschafft. Das immer nur ein Einsatz gleichzeitig erledigt werden konnte, weil es immer nur einen Transporthubschrauber gab, habe ich auch nicht verstanden. Glücklicherweise half die Teleportation zwischen den Militärbasen für etwas Abhilfe was die Zeit anging, Dennoch gingen mir so einige Missionen verloren und somit auch wichtige Erfahrungspunkte für meine Soldaten. Der Schwierigkeitsgrad ist manchmal unverhältnismäßig gewesen. Während anfangs nur Kämpfe in der Stadt relativ angenehm waren, waren es hinterher die außerstädtischen Missionen. Gegnerische Basen oder Ufo´s einzunehmen war ein Albtraum, da auf engstem Raum die Aliens mit netten Waffen regelmäßig ein Gemetzel unter meinen Soldaten anrichteten. Aber es kam dadurch wie gesagt auch selten Langeweile auf. Selbst gegen die Transgenanten musste man immer vorsichtig sein, da diese teilweise in Kamikaze Aktionen schnell ein halbes Team trotz Panzerung bewusstlos sprengen konnten. Insgesamt habe ich viele Stunden mit diesem Spiel verbringen dürfen, was aber auch mit meinen neugierigen Vorgriffen auf irgendwelche Forschungsergebnisse oder fehlendem Zwischenspeichern zusammenhing. Die Spielzeit würde ich mit ca. 30 Stunden angeben, auch wenn es bei mir durchaus etwas mehr war. Mit höherem Schwierigkeitsgrad dürfte dies noch ein wenig steigen. Alles in allem viel Spiel fürs Geld, aber eher was für Fans der X-COM Reihe. Daher liegt meine Bewertung auch eher im mittleren Bereich


Geschrieben am 08.11.2003, Testkonfiguration: AMD2100+, Ati 9600 Pro, 768MB Ram, SB Live
 



47 Leser bewerteten diesen Artikel im Durchschnitt als: Gut (4.3 von 5 Punkten)
Ihre Bewertung dieses Artikels:
Bitte hier nur auf den Artikel selbst eingehen (nicht auf das Thema oder ggf. die Autorenwertung). Anmerkungen zu Thema/Artikel oder eine Ansprache des Autors sind im Besprechungs-Board unseres Forums möglich.

Druckversion | Seitenanfang © Copyright bei firestarter, Nutzungsrechte bei yiya.de / walkthru.de