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TimeShift  

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Info
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Gesamt (21 votes) 2
 1.8
 1.5
 1.8
Name:TimeShift
Genre: Egoshooter
Produkt: Vollversion
Release: 2007/11
Publisher: Sierra
Entwickler: Saber Interactive
Hardware: Xbox360
System: Xbox360
Multiplay: Lan/ Internet
Sprache: Deutsch
zensiert: ja
Bemerkung: auch für PC, PS3
USK: 18
TimeShift (review von nali_warcow)

Während einige Genres heutzutage ein wenig stiefmütterlich behandelt werden, so gibt es aktuell sehr viele Actionspiele und Egoshooter, die um die Gunst der Käufer buhlen. Egal ob auf dem PC oder Konsole, der Ballerspaß steht hoch im Kurs. So ist es wenig verwunderlich, dass zahlreiche Publisher entsprechende Titel ins Weihnachtsgeschäft geworfen haben. Neben exklusiven Krachern wie Halo 3 auf der Xbox 360, gab es mit der "Orange Box" von Valve Shooterspaß für alle aktuellen High-End-Plattformen. Im ganzen Rummel hat sich auch ein alter Bekannter auf den Markt getraut. Nein, die Rede ist nicht von Duke Nukem Forever, sondern von "TimeShift." Ursprünglich sollte der Titel bei Atari schon vor einiger Zeit erscheinen und auch eine Xbox 1-Fassung war angedacht. Doch mit der Zeit kam neue Hardware auf den Markt, das Spielkonzept wurde überarbeitet, die Grafik grunderneuert und ein Publisherwechsel vollzogen. Was Entwickler Saber Interactive schließlich fertig gestellt hat, steht nun schon einige Monate in den Regalen. Ob es sich lohnt, eventuell noch übrig gebliebenes Weihnachtsgeld in einen weiteren Shooter zu investieren, der die Möglichkeit der Zeitmanipulation als Feature besitzt, soll der folgende Test zeigen.

Wie es sich für einen aktuellen und modernen Shooter gehört, erschien Titel für mehrere Plattformen. Sowohl PC, als auch Playstation 3 und Xbox 360 Spieler dürfen in diesem Fall zugreifen und ein Exemplar beim Händler des Vertrauens erwerben. Das Review basiert auf der Xbox 360-Version, die aber inhaltsgleich mit der Windows-Version und der Fassung für Sonys Daddelkiste ist. Lediglich die typischen plattformspezifischen Unterschiede, wie etwa Xbox Live, sind vorhanden. Doch mit der Wahl der Plattform allein ist es nicht getan. Interessierte Kunden müssen sich außerdem zwischen den unterschiedlichen Sprachversionen unterscheiden. Die deutsche USK-18-Fassung von TimeShift kommt trotz des roten Siegels lediglich in stark geschnittener Form in die Läden. In der deutschen Version wurden mehrere Schnitte gemacht. Wenig verwunderlich ist es, dass die brutaleren Szenen, wie Zerplatzen von Leichen und Exekutionen entfernt wurden. So klatscht kein roter Saft mehr an den Schirm, Gegner lösen sich innerhalb weniger Sekunden auf, es gibt kein Decoblut mehr und Ragdoll-Animationen von Leichen sind auch zu viel für volljährige Spieler. Brennende Gegner fielen ebenfalls der Zensurschere zum Opfer. Lediglich eine "Miniwolke" in rot ist zu sehen, wenn der Feind getroffen wird, was jedoch primär nur im Nahkampf mit der Shotgun zu bemerken ist. So präsentiert sich TimeShift optisch "rein" und "steril".

Das Kreuz mit der Handlung

Die Handlung in TimeShift beginnt vielversprechend mit einer ansehnlichen Rendersequenz. In einer Forschungseinrichtung dreht Dr. Aiden Krone, einer der Top-Forscher, durch und stibitzt sich mal eben den entwickelten Alpha-Zeitanzug, um damit in die Vergangenheit zu verschwinden und die Geschichte merklich zu verändern. Kurz bevor die Forschungseinrichtung in Flammen aufgeht, schafft es ein namenloser Held, sich noch den zweiten Anzug zu schnappen und ebenfalls in die Zeit zu springen…

Was durchaus interessant klingt, viel Potential beinhaltet und Lust auf mehr macht, wird leider nach dem kurzen Intro sehr stark in den Hintergrund gerückt. Ab und zu erzählen zwar kurze Sequenzen die Handlung weiter und bringen den Spieler immer näher zum "Hauptfeind", doch mehr als die 08/15-Präsentation vieler Actionspiele wird hier leider nicht geboten. Die Geschichte dümpelt im Hintergrund, die wenigen Charaktere sind sehr blass ausgefallen und auch die Präsentation lässt einen nicht mit fiebern. Sehr schade, da gerade Spiele mit Zeitsprüngen so viel Potential haben, eine interessante, spannende und abwechselungsreiche Geschichte zu erzählen.

Beim Gameplay erwarten den Spieler actionreiche Feuergefechte, wobei beliebig die Zeit manipuliert werden kann. Dieses Feature ist nicht nur ein Goodie im Kampf, sondern dient auch dazu kleinere Rätseleinlagen zu lösen.

Mit dem Beta-Anzug durch die Zeit

Nach dem Intro landet der Spieler in einer düsten Parallelwelt im Jahre 1939. Wie es im Genre der Ego-Shooter üblich ist, dient der erste von über zwanzig Leveln nicht nur als Einleitung, sondern auch als Tutorial. Wenig später hat auch ein Einsteiger das kleine Einmaleins des Shooterlebens gelernt. Während der Kampf zwischen Terrorregime und Widerstandskämpfern tobt, Propagandaparolen (al a Half Life 2) aus den überall in der Stadt verteilten Lautsprechern dröhnen, werden die ersten Waffen aufgesammelt, Kampfgrundlagen erlernt und vereinzelte Gegner beseitigt. Aber Timeshift hat mehr zu bieten. Nach kurzer Spielzeit steht der erste Einsatz der "Zeitkräfte" auf dem Übungsplan. Um sicher von der einen Straßenseite auf die andere zu kommen, muss eine Verbindungsbrücke unbeschadet überquert werden, was allerdings kein so leichtes Unterfangen ist, wenn diese von Panzern und Kampfrobotern zerlegt wird. Also schnell den richtigen Knopf drücken und dadurch die Zeit entweder kurzzeitig komplett anhalten und drüber laufen, wenn die Welt erstarrt oder sich die Zeit lediglich verlangsamt. Während die Kugeln langsamer durch die Luft fliegen, so kann sich der Held im Beta-Anzug trotzdem in normaler Geschwindigkeit bewegen und der tödlichen Falle ein Schnippchen schlagen. So ein eingestreutes "Rätsel" ist sicherlich keine all zu große Herausforderung und sollte auch keinen Spieler vor unüberwindbare Hindernisse stellen, doch haben sich die Entwickler zahlreiche kleinere Aufgaben überlegt, um das Time-Feature nicht nur als nette Beigabe zu implementieren, sondern auch, um das Shootergameplay ein wenig aufzulockern. Teilweise ist es auch wichtig die richtige Manipulation der Zeit vorzunehmen. Versperrt etwa ein unter Strom stehendes Wasserbecken den Weg, so bringt es wenig. die Zeit lediglich zu verlangsamen. Nur wenn die Welt vollkommen eingefroren ist kann der Spieler unbeschadet und ohne einzusinken über das sonst tödliche Wasserbecken laufen. Aber auch die Möglichkeit der Rückspulfunktion muss mehrfach verwendet werden, um weiter zu kommen. Sei es, um einen schweren Treffer rückgängig zu machen oder aber um einen Aufzug zu erreichen, der nur von einer entfernten Stelle aus nach unten gelassen werden kann. Doch auch im Kampf sind die Fähigkeiten eine brauchbare Hilfe. Mit diesen lassen sich Gegner bequemer ausschalten, Hindernisse umlaufen oder die nächste Deckung aufgesucht werden. Trotz dieser Möglichkeiten ist Timeshift insgesamt ein grundsolider Shooter geblieben. Sprich: der Spieler kämpft sich in den zahlreichen Leveln primär durch sehr linear ausgefallene Areale und schießt auf fast alles, was sich bewegt.

Ab und zu gibt es dabei Unterstützung von einigen verbündeten Widerstandskämpfer, doch den Großteil der Zeit ist der Spieler allein unterwegs. Da geht es dann über Hausdächer, durch Fabrikanlagen, Tunnelsysteme und Lagerhallen, städtische Außenareale und durch Schneelandschaften. Kurz steht auch mal ein Abschnitt an Bord eines riesigen Kampfschiffes auf dem Plan und in Außenlandschaften gibt es Fahrzeuge, um sich von Basis zu Basis zu bewegen. Nicht nur in den Schauplätzen, auch bei der generellen Levelgestaltung haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben, um den straighten Shooterspaß möglichst abwechslungsreich zu halten. Nicht immer geht es nur von Raum zu Raum, es gibt unterschiedlichste Kombinationen aus Gegner, Hindernissen und "Zeiträtseln", um wenig Eintönigkeit aufkommen zu lassen. Basen müssen infiltriert, Positionen gehalten oder Areale von Feinden gesäubert werden. So gilt es den Weg für die Truppen klar zu machen, den Eingang zu öffnen, mit Snipern verseuchte Bereiche zu säubern, Flakstellungen auszuschalten und sich mit stärkeren Gegnern, wie Helikoptern anzulegen. Versperrt an einer Stelle ein riesiger Lüfter den direkten Weg, so muss an anderer Stelle erst noch Dynamit für eine Türsprengung gefunden werden oder aber es gilt einen Zug bis zum Ziel zu eskortieren. Ab und zu schnappt auch mal eine Falle zu und Sicherheitstüren schließen sich, Gegner kommen von allen Seiten oder das Missionsziel wird geändert. Bis zum leider recht abrupten Ende wird viel geboten, um den Spieler nicht eintönig durch lauter Büro- und Lagerräume laufen zu lassen, wie es etwa FEAR gerne macht. Einziger Haken an der Sache: Bei genauerer Betrachtung ist das Gameplay trotzdem durchgehend immer sehr ähnlich. Da sich die Gesundheit des Spielers automatisch regeneriert (wie auch die Energieleiste für die Zeitmanipulation), geht es vornehmlich immer nur darum eine günstige Deckung zu finden und dann die Widersacher nacheinander auszuschalten. In TimeShift gibt es keine endlosen Gegnerströme, sondern immer nur eine feste Anzahl. Mit Geduld und Spucke ist daher auch kein Level zu schwer und keine Situation unüberwindbar. Fortgeschrittene Spieler können daher durchaus den schwersten Schwierigkeitsgrad wählen.

Speichern kann der Spieler zudem auch jederzeit und punktgenau. Im Laufe der etwa 12- 15 Stunden umfassende Einzelspielerkampagne stellen sich dem Spieler überwiegend menschliche Feinde in den Weg. Einige davon fliegen durch die Maps, andere sind etwas bodenständiger, können sich dafür jedoch im späteren Spielverlauf nicht nur tarnen, sondern auch Zeitkräfte einsetzen und so etwas blitzschnell durch die Spielwelt laufen. Aber auch mechanische Gegner, Sicherheitssysteme, Helikopter und allerlei Geschütze und Minen machen dem Helden das Leben nicht gerade einfacher. Insgesamt wären jedoch trotzdem ein wenig mehr (und auch unterschiedlichere) Gegnertypen ganz nett gewesen.

Die KI - sowohl von Feinden als auch temporären Begleiter - ist dabei überwiegend solide ausgefallen. Teilweise zwar nicht ganz so schlau, wie man es sich wünscht, aber meist gehen die Angreifer selbst auch relativ geschickt in Deckung und stellen sich auch bei der Trefferquote als gute Allrounder heraus. Es gibt nicht zu viele Headshots, aber auch nicht zu viele Luftlöcher. Wer aber weiß, wann und wo welcher Gegner kommt und selbst Deckung zur Regeneration nutzt, erlebt einen actionreichen Shooter, der bequem durchzuspielen ist. Trotz des freien Speichersystems verkommt der Titel erfreulicherweise nicht zur Speicher- und Ladeorgie, sondern man hat oft immer eine Möglichkeit, sich hinter der nächsten Kiste, Tür, etc. zu sammeln.

Die Waffen und Granaten fallen insgesamt recht shootertypisch aus. Pistole, MG, Shotgun und Sniper hatte eigentlich jeder Actionspieler schon einmal im Inventar und auch ein (eher nutzloser) Flammenwerfer bringt wenig Neues. Lediglich die Armbrust "Thunderbolt" ist recht frisch und gleichzeitig eine der brauchbarsten Waffen im ganzen Spiel. Der Spieler feuert darüber nicht einfach nur einen Pfeil ab, sondern dieser bleibt - ähnlich wie der Torkbow aus Gears of War - im Opfer stecken und explodiert wenig später. Neben normalen Granaten gibt es auch Schwarmgranaten, welche kleine Drohnen aussenden, die wiederrum Feinde angreift. Dazu kommen Minen für all zu unachtsame Gegner. Selbstverständlich kann sich der Spieler auch hinter das ein oder andere Geschütz schwingen und damit unter den Angreifern aufräumen. In Verbindung mit den "Zeit-Features" hat der Spieler auch die Möglichkeit, zum nächsten Gegner zu rennen und diesem die Waffe aus der Hand zu reißen.

Neben dem Einzelspielermodus bietet Timeshift auch einen Mehrspielermodus, der gar nicht den obligatorischen Eindruck eines Anhängsels hinterlässt, wie bei manch anderen Shootern. Wahlweise im LAN (über Systemlink) oder via Xbox Live können bis zu 16 Spieler gegen- und miteinander antreten. Dabei stehen nicht nur 14 Karten, sondern auch zahlreiche unterschiedliche Spielmodi zur Auswahl. Neben klassischen Spieltypen wie Deathmatch, TeamDeathmatch und Capture the Flag gibt es auch König der Zeit (Zeitsphäre schützt gegen Zeiteffekte) und Kernschmelzchaos (Gegnerischer "Kern" muss zerstört werden). Wem das nicht reicht, der kann auch selbst Hand anlegen und zahlreiche Spieloptionen bestimmen. Zur Auswahl stehen schon unterschiedlichste Varianten mit Last Man Standing, aber auch die individuelle Feinjustierung ist möglich. So kann auf Wunsch genau festgelegt werden, mit welchen Waffen die Spieler starten, wie groß der Waffenschaden ist, ob es eine begrenzte Anzahl an Leben gibt, Zeitstrafen können eingeschaltet, Pickups konfiguriert und Gesundheit und Gesundheitsregeneration verändert werden. Insgesamt stehen über 40 Optionen zur Auswahl. Auch haben die Entwickler das Zeitfeature mit in den Multiplayermodus übernommen. Dort beeinflussen die Spieler nicht die gesamte Welt, sondern die Effekte finden immer nur in einer "Zeitblase" statt. Wer kein Xbox Live hat und auch keine weiteren Xbox-Konsolen (und entsprechend zusätzliche Exemplare von TimeShift), der wird sich über den fehlenden Split-Screenmodus ärgern.

Präsentation

Die Gamepadsteuerung geht bei Timeshift gut und flüssig von der Hand und orientiert sich an dem, was man aus anderen Spielen dieser Art kennt. Bewegen, Feuern, Waffen wechseln, etc. alles Dinge, die flott funktionieren. Lediglich die Zeitmanipulation ist anfangs ein klein wenig verwirrend, da dies über eine Tastenkombination (LB + X / Y oder B) aktiviert wird. Da jedoch in den meisten Fällen das Spiel automatisch den "richtigen" Modus der Zeitveränderung vorschlägt (etwa Zeitstopp, wenn man an einem Wasserbecken steht, welches unter Strom steht), so reicht auch nur die Taste LB, dann wird nämlich einfach der "Vorschlag" verwendet. Neben entsprechenden Infos zur Munition der aktuell ausgewählten Waffe gibt es Balken für die Lebensenergie und die Energie für die Zeitmanipulation (beide laden sich nach kurzer Zeit automatisch wieder auf). Zudem zeigt ein Radar in der Nähe befindliche Ziele, Verbündete und Feinde. Selbstverständlich farblich gekennzeichnet. Optisch kann Timeshift zwar nicht ganz in der hohen Liga von Gears of War oder Crysis mitspielen, allerdings ist die Optik mehr als nur Durchschnitt. Level und Settings sind recht abwechslungsreich gehalten, es gibt ansehnliche Außenbereiche und gelungene Licht- und Schatteneffekte. Aber auch die Explosionen sehen gut aus und die Wettereffekte sind hübsch anzusehen. Stoppt der Spieler etwa die Zeit, dann sind die Regentropen auch als Tropfen zu erkennen und der optische Effekt, wenn man die Zeit manipuliert, ist eindrucksvoll umgesetzt. Sound und Musik tragen mit zur guten Unterhaltung bei. Die Musik ist stimmig, die Action kommt akustisch wunderbar rüber und die deutsche Sprachausgabe ist nicht so schlecht, wie man dies aus anderen Titeln - etwa Halo 3 - kennt. Schade ist nur, dass nicht optional noch die englischen Sprecher mit auf der Disk sind (zumindest in der speziellen, geschnittenen deutschen Fassung von TimeShift).

Meinung

Timeshift erfindet das Rad sicherlich nicht neu und sorgt auch nicht für massive Innovationen im Shooter-Genre. Trotzdem schafft es der Titel aber durch die richtige Mischung zu gefallen. Die Settings sind abwechslungsreich, die Kulissen stimmig, die Kämpfe durchweg gut dosiert und die kleinen Zeiträtsel lockern den Shooterpart angenehm auf. Es macht einfach Spaß nach einem Feuergefecht in eine Kiste zu klettern, die Zurückspulfunktion zu verwenden und so in den nächsten Raum zu kommen. Solche und andere Spielchen kennt man sicherlich schon aus verschiedenen Games, im Shooter-Alltag ist es aber eine mehr als gelungene Abwechslung, statt immer nur einen Schalter zu finden oder durch eine schlichte Tür zu gehen. Wer zudem Interesse am Mehrspielermodus hat, bekommt auch hier mehr als nur Standardkost, sondern zahlreiche Optionen und Möglichkeiten. Größter Kritikpunkt ist ansonsten lediglich die Handlung, die man in den vielen Jahren der Entwicklung sehr stiefmütterlich behandelt hat.


Geschrieben am 17.02.2008, Testkonfiguration: Xbox360
 



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