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Taz: Wanted  


Info
Autor 2
 1.5
 1.5
 2
Gesamt (3 votes) 1
 2.5
 2.3
 2
Name:Taz: Wanted
Genre: Jump n Run
Produkt: Vollversion
Release: 2002/10
Publisher: Infogrames
Entwickler: Blitzgames
Links: Looney Tunes
Hardware: 500Mhz, 64MB RAM, 16MB 3D-Karte D3D, HD 600 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX8
Steuerung: Tastatur/ Joystick/ Gamepad
Multiplay: Splitscreen
FFeedback: nein
Sprache: Deutsch
Bemerkung: auch für Xbox, Gamecube und PS2 erhältlich
High Noon
ACME Outfit
Hai Noon
Wirbelattacke
Werwolf Taz
Taziana Jones
Yosemite Sam
Taz im SWAT Team
Tazarn
Eine Runde Bomberman
Kojotenland
Tweety im Alien Look
Suedsee Zauber
Winter Wonderland
Taz Valium Musik
Taz: Wanted (review von yak)

Cartoons, das sind die liebevollen kleinen Wesen, die Schneewittchen in ihrem Haus umsorgten und pflegten, als sie von ihrer bösen Stiefmutter verstossen wurde und man ihr nach dem Leben trachtete?

Manchmal zumindest, wenn es sich um den guten, alten Disneystil handelt. Wären die sieben Zwerge jedoch aus dem Warner-Cartoon-Lager gekommen, dann sähe die Sache sicher militanter aus. Die Zwerge wären bis an die Zähne mit ACME Equipment bewaffnet, hätten einen leicht anarchistischen Blick, würden wahrscheinlich ihre kleinen Holzbettchen dafür verwenden, fiese Fallen für den Jäger zu bauen, hätten ihr Haus mit Stacheldraht umzäunt, den Wald ringsum zu besseren Einsicht per Brandrodung dem Erdboden gleich gemacht und Fallgruben vor dem Fenster installiert, an dem die als alte Frau verkleidete Königin direkt in einen Abgrund fallen würde, dort entweder elendig ertrinken müsste oder ein paar Haifische sich auf eine gelungene Abwechslung in der Speisekarte freuen dürften.

Kurzum- dem Schneewittchen wäre einiges erspart geblieben und der Film hätte mehr Parallelen mit einem Schwarzenegger Streifen, als mit einem Märchen der Gebrüder Grimm.

Und deswegen mag ich auch diese Cartoons so gerne. Wile E. Coyote, Roadrunner, Duffy Duck, Bugs Bunny und nicht zuletzt Taz, den tazmanischen Teufel. Hatte er schon einen Computerspielauftritt als Co-Star in "Bugs & Taz- Im Wettlauf gegen die Zeit" kann er nun in "Taz: Wanted" die Hauptrolle für sich verbuchen. Ob es ein Kassenschlager wird, soll im folgenden Review geklärt werden.

Für die Umsetzung des Jump & Runs mit Puzzleeinlagen zeichnet sich Blitz Games verantwortlich, die schon die eher mauen Umsetzungen zu Chicken Run und Lilo & Stitch "verbrochen" hatten. Bessere Games dieses Studios sind eindeutig Frogger 2, Glover und auch das demnächst erscheinende Zapper. Deswegen waren meine Hoffnungen, dass Taz etwas Vernünftiges wird, eher gedämpft.

Doch schnell wurde ich eines besseren belehrt.

Die technische Seite von Taz: Wanted ist ohne Tadel. Die Graphik ist einfach einmalig und man fühlt sich direkt mitten in einem Cartoon. Liebevolle Animationen und abgedrehte Locations nehmen einen gleich gefangen. Die Darstellungsqualität legt im Gegensatz zu Sheep, Dog `n' Wolf noch einmal anständig zu. Die Level sind gross, mit guter Sichtweite, quitschebunt und einfallsreich. Nichts ist unmöglich, um einen beliebten Werbespruch aufzugreifen. So kann man Haie beim Rückenschwimmen sehen, während sie einen Cocktail schlürfen und jede Menge weitere witzige und geschmeidige Animationen. Man kann das Spiel regelrecht mit einem Zeichentrickfilm verwechseln, weil auch die Animationen so vielfältig sind, besonders was Sterbesequenzen angeht, die man förmlich herausfordet, da praktisch in jedem Level eine neue Variante dazu kommt. Aber zum Glück sind Cartoons ja unsterblich und liegen mit ihrer Lebenszahl jenseits der für Katzen schon recht hoch liegenden Hausnummer. Man braucht bei Taz: Wanted deswegen also keinerlei Bedenken haben, einfach mal in den Abgrund zu springen, sich von einer Walze überrollen zulassen, nur um sich dann am Schwanz mittels Luftpumpenmechanik wieder auf Normalgrösse zu pumpen oder sich einem Hai im Selbstversuch als Aperitif anzubieten.

Man kommt aus dem Lachen einfach nicht raus, was sich die Designer da haben einfallen lassen. Auch die Level sind thematisch so abwechslungsreich, wie nur möglich. So darf Taz in verschiedenen Themenparks sein drehendes Unwesen treiben. Dazu gehören u. a. Südseeinsel, Winterlandschaften, Wilder Westen, Einkaufszentrum, Grossbaustelle, Museum, Höhlensystem und Geisterschloss, jeweils mit entsprechenden Gegnern. Der Sound ist ebenso gelungen, konnte man doch auf die Originalstimmen der Fernsehvorbilder zurückgreifen. So ist es eine wahre Freude, Taz bei seinen sabbernden Sprachversuchen beizuwohnen, dem lispelnden Tweety im Tutorial zuzuhören oder Yosemite Sams Wutausbrüchen zu lauschen. Die Geräusche sind ebenso authentisch umgesetzt und Taz Wirbelattacken klingen wie im Original.

Die Musik orientiert sich leider nicht an den alten Klassikfolgen, sondern ist etwas "zeitgemässer", deswegen aber für mich nicht unbedingt passender, da ich den Carl Stalling Sound der alten Cartoons immer bevorzugt habe. Dieser ist jedoch nur teilweise vorhanden. In späteren Level jedoch erinnert er wieder an seine Ursprünge und so gibt es im Wilden Westen auch entsprechende Klänge zu Gehör. Da es im Spiel auch viele "Filmzitate" gibt, findet man diese nicht nur in graphischen Anleihen. So darf man z. B. in den an Indiana Jones erinnernden Minenlevel eine etwas modifizierte Version des beliebten Indiana Jones Themas von John Williams hören.

Gesteuert wird Taz am besten mittels Gamepad. Alles andere ist spieletechnisch so gut wie unmöglich. Die Steuerung von Taz ist gelungen, wenn auch ein klein wenig schwammig, was aber selten (bis auf den letzten Level) Probleme bereitet.

Das Spiel wies erfreulicherweise keinerlei Bugs auf. Beachten sollte man jedoch, dass die Minimalhardwareanforderung etwas untertrieben ist. Um das Game flüssig mit guter Sichtweite spielen zu können sollten es schon etwas mehr Pferdestärken als die empfohlenen 500 MHz sein, ansonsten läuft es für ein Jump & Run nicht "glatt" genug.

Das Herzstück des Games ist aber das Gameplay und man muss hier neidlos anerkennen, dass es gut verstanden wurde, eine Lizenz auch zu einem Lizenzspiel zu machen und den Charakteren gerecht zu werden. So verbindet jeder, der Taz kennt, mit ihm natürlich Zerstörung, alles in sich reinfressen und wildes Umherkreiseln. Und genau das muss Freund Taz auch einsetzen, damit er seine Freundin aus den Fängen von Yosemite Sam befreien kann, denn dieser will seinem Themen-Park Imperium ein weiteres Highlight hinzufügen- Tazland.

Taz konnte sich jedoch befreien und gerade noch mit ansehen, wie seine Liebste per LKW fortgeschafft wurde. Auf seiner Suche muss er sich nun durch allerlei Themenparks schlagen und dazu nutzt er seinen brillianten Versand (nicht wirklich!), seine Hyperaktivität (mag ich ihn deswegen?) und jede Menge ACME Equipment.

Sam, der sich mit der Flucht unseres Freundes Taz nicht geschlagen geben wollte, ordnete an, in allen Vergnügungsparks Wanted-Schilder aufzustellen, damit der Flüchtling schnellstmöglich erkannt und wieder eingefangen wird. Das kann Taz jedoch nicht auf sich sitzenlassen. Diese Dinger müssen eindeutig weg, damit niemand weiss, dass er auf der Flucht ist. Einer süsser kleiner gelber Piepmatz namens Tweety macht Taz dann auch gleich mit Methoden vertraut, die ihm auf seiner Reise hilfreich seien sollen. So erfährt Taz, wie er die jeweils sieben Schilder pro Park vernichten kann, wie er die zerstörerische Kraft der Wirbelattacke einsetzt, wie man die Wärter, die auf ihn Jagd machen, zu Tode erschreckt, sich anschleicht, was man alles verschlingen UND wieder ausspucken kann und natürlich die ACME Telefonzellen, die es Taz erlauben, eine Art Superheldkostüm zu tragen.

Beginnt der erste Level noch recht einfach, da viele der Wanted-Schilder ohne grosse Schwierigkeiten erreich- und zerstörbar sind, wird es jedoch zunehmend kniffliger. So muss Taz bestimmte Maschinen ausschalten, Gegenstände zerstören, die abgedrehte Kettenreaktionen auslösen oder einfach nur versuchen, den Feind zu umgehen und das Schild zu erreichen. Doch einfacher gesagt, als getan. Die Schilder müssen erst einmal gefunden werden und es muss ausgeknobelt werden, wie man sie erreichen kann. Dazu gibt es wiederum einiges an Gadgets, die es zu benutzen gilt, von Taz eigenen Fähigkeiten einmal abgesehen. So bietet die Rülpsbrause eine geeignete Möglichkeit, Schilder zu zerstören, denen man sich nicht nähern kann oder aber auch die Schluckaufbrause, mit der man bei der namensgebenden Tätigkeit viel höher springen kann, als gewöhnlich, wobei das Schlimme am Schluckauf ist, dass er schwierig zu kontrollieren ist und immer dann einsetzt, wenn es gerade nicht gebraucht werden kann. Der Unsichtbarkeitstrank ist hilfreich, um an den Wärtern vorbeizukommen oder boxenden Boxen ein Schnippchen zu schlagen. Boxende Boxen können aber auch anders zur Ruhe gebettet werden, wenn man den Schalter findet, der sie kurzzeitig deaktiviert. Dann kann sich Taz ihnen gefahrlos nähern und sein zerstörerisches Handwerk vollführen. Aber auch megascharfe Peperoni sind ein Segen gegen sonst unzerstörbare Dinge. Nutzt man Dornenbüsche nicht für den In-den Popo-Picks-und-deswegen-viel-höher-Springen-Modus, lassen sie sich durch den Feueratem nach dem Peperoni-Imbiss gut verkohlen. Um auf unerreichbare Erhöhungen zu gelangen, bewährt sich zudem das Kaugummi, welches nach dem Aufblasen einen kurzen Flug ermöglicht. Aber auch kurzzeitig ohnmächtig gegangene Feinde sind nützlich. Bären und dicke Eingeborene lassen sich hervorragend als Trampolin verwenden.

Die Wärter mit den Fangnetzen, die Sam beauftragt hat, sind jedoch die härtesten Brocken. Nicht nur, dass sie Taz wieder einkerkern und seinem Image schaden (es gibt Abzüge beim ausgeschriebenen Kopfgeld), nein, sie lassen sich auch nur durch eine Spezialattacke erledigen. Taz kann sich zwar ungesehen im Schleichmodus an die Wärter anschleichen und mit seinem "Uargragagaragaggghh-Schrei" kurzzeitig so erschrecken, dass sie bewegungsunfähig sind, doch erholen sie sich wieder. Hier muss eine Spezialattacke erfolgen. Und diese findet Taz in den ACME Telefonzellen, die im Level verstreut zu finden sind. Dort gibt es eine Spezialverkleidung mit jeweils einer besonderen Angriffsart. Pro Level gibt es eine davon und sie reichen vom Indiana Jones Verschnitt, über DJ bis zum Skateboardfahrer, Werwolf, Karate-Champ und Westernheld. So darf Taz den Wärtern mit dem Skateboard in die Hacken fahren, den Indiana Jones Hut nach ihnen werfen oder als Tarzan Elefanten vom Himmel regnen lassen. Zudem kann Taz fast alles verschlingen und auch als Geschoss wieder ausspucken, um seine Feinde aufzuhalten.

Vorsichtig sollte er jedoch mit Dynamitstangen sein, denn die verdaut er nur recht zögerlich und machen ihn kurzzeitig recht "wuschig". Auch scheinen die Wärter den einzigen Schwachpunkt (neben Wasser, igitt!) von Taz zu kennen. Sie beruhigen seine aufgewühlte Natur mit Musik. Kommt Taz in den Einflussbereich eines Plattenspielers, wird er sanft wie ein Lamm, guckt verliebt durch die Gegend und kann keinerlei seiner Spezialattacken ausüben. Hier hilft dann nur ein sicherer Rülps mit Zerstörungseffekt aus der Ferne oder er geht dem Plattenspieler aus dem Weg.

Der Levelaufbau ist einfach nur grossartig. Alles ist schön in ein glaubwürdiges Szenario eingebaut und mit den Rästseln verknüpft. So muss Taz im Museum z. B. ein Schild deaktivieren, indem er es mit einer Bohnermaschine bearbeiten muss, die widerspenstiger als jeder wilder Mustang scheint. Dann gilt es, eine Lorenfahrt in der Mine zu absolvieren, Raketen zu zünden, die grösste Wasserrutsche in diesem Universum zu benutzen oder als Taz-Kanonenkugel über die Südseeinsel zu fliegen. Alles mit grandiosen Ideen und niemals langweilig, weil sich das Schildezerstören immer anders gestaltet und jedesmal eine neue Herausforderung darstellt. Hier haben die Leveldesigner erstklassige Arbeit geleistet.

Der Schwierigkeitsgrad des Games ist genau richtig und nur das Finale ist in meinen Augen zu schwer angelegt, was für Frust sorgte. Ansonten kann man aber seinen "Level" selbst bestimmen, da es noch Zusatzaufgaben gibt, die Taz Kopfgeld weiter erhöhen. So darf er sich z. B. auch einen Zerstörungsbonus verdienen, indem er mindesten 50% der zerstörbaren Gegenstände pro Level dem Erdboden gleich macht oder er sammelt mindestens 100 Sandwiches ein, die wiederum seinem Konto zu Gute kommen. Die spielerische Sahneschnitte ist jedoch noch die goldene Sam-Statue, die so gut versteckt ist, dass es eine reine Wonne ist, wenn man sie erkundschaftet hat. So muss man im Winterlevel zuerst einen geheimen Stützpunkt ausmachen, der ein U-Boot im zugefrorenen See auftauchen lässt, auf dessen Spitze dann die Statue thront. Aber wie erreichen? Dabei ist nicht nur geschicktes Klettern, Drehen und Hüpfen gefragt, sondern auch etwas Hirnschmalz.

Das Secretsuchen wird nicht nur mit zusätzlicher Erhöhung des Kopfgeldes belohnt, sondern schaltet zudem auch noch Bonuslevel frei. In diesen kann man dann im jeweiligen Themenlevel Rennen veranstalten. So darf man sich z. B. im Canyon Level auf den Ritt mit Wile E. Coyotes Raketengleiter freuen, im Kaufhaus auf ein Einkaufswagen-Rennen oder im Museum ein Tripp auf dem Bohnergerät. Gewinnt man dieses Rennen, gibt es wiederrum "Kopfgeld-Vergütung", wodurch sich im Menue des Games Archive freischalten lassen, die Entwicklungsskizzen der Gamedesigner enthalten.

Aber es gibt auch Endbosse, die besiegt werden wollen. So findet man Varianten alter Computerspiele in etwas "anderer" Form. Schon mal was von Elefanten-Pong gehört? Nein? Ok, man spielt Elefanten-Pong auf einem Fussballfeld und ein wild gewordener Elefant rennt von einer Seite zur anderen. Man muss ihn nur an geeigneter Stelle fürchterlich erschrecken, damit er wieder panisch Richtung auf das gegenüberliegende Tor macht. Aber auch eine Variante von Bomberman findet man im Kampf gegen Sam oder ein Duell mit Duffy in drehenden Stahlkugeln in einer Rollerball-Arena.

Für Spass ist somit in den 10 Leveln und 9 Bonusleveln wirklich gesorgt. Der kröhnende Abschluss eines Levels ist dann immer eine ziemlich geniale Zwischensequenz, die uns in den nächsten Level bringt. Wer diese typischen Kettenreaktionen aus den Cartoons kennt, weiss, was gemeint ist. Also sollte es nicht verwundern, wenn Taz von einer Zementmischmaschine über ein Riesenwürstchen rutschend auf einen Elefant geschleudert wird, dessen Hinterteil den Ausgang versperrt und durch den Aufprall die Tür sprengt.

Für den Singleplay kann man von ca. 15 Stunden Spielzeit ausgehen, die jedoch noch erweitert werden kann, weil alle Level danach noch zugänglich sind und man so bisher nicht ereichte Ziele der Bonusmissionen erneut angehen kann.

Die Entwickler haben sogar noch einen Multiplayerpart eingebaut, in dem man viele Duelle der Endgener, aber auch alle Bonuslevel gegeneinander, leider jedoch nur per Splitscreen austragen kann.

Zu Meckern gibt es an dem Spiel eigentlich nicht viel. Negativ fällt nur der viel zu schwere Endlevel auf, bei dem dann die etwas schwammige Steuerung Probleme bereitet und das Fehlen von Force Feedback Effekten, die sicher in den Konsolenvarianten des Spiels auf der Xbox und der PS2 vorhanden sind.

Lobenswert zudem, dass es direkt im Mid-Price Segment von ca. 30 € erhältlich ist.

Insgesamt ist Taz: Wanted eines der schönsten Jump & Runs auf dem PC und eine der zugleich gelungensten Lizenzumsetzungen, die ihrem Original vom Spieldesign und Charakter mehr als gerecht werden und es schafft, dass man sich wirklich wie in einem Cartoon vorkommt. Taz ist hier keine austauschbare Figur, wie in vielen anderen Lizenzprodukten. Taz IST Taz. Immer ein frisches und einfallssreiches Gameplay, dabei jedoch nicht ganz so puzzlelastig wie das ebenfalls hervorragende Sheep, Dog n Wolf. Das alles in eine lustige Geschichte gepackt und am Ende mit einem überraschenden Finale, das Gut und Böse in Frage stellt :-).

Wer also ein wenig Jump & Run Blut in sich trägt, kommt an Taz: Wanted nicht vorbei.

Um es mit Sams Worten zu sagen "Donnerhagel und Granaten, schnappt mir dieses Mistvieh"

 


Geschrieben am 10.11.2002, Testkonfiguration: AMD2100+, Geforce-3, 512MB Ram, SB Audigy
 



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