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Info
Autor 4
 2
 1
 1
Gesamt (18 votes) 2
 1.5
 1.1
 1.5
Name:Starsky & Hutch
Genre: Racing
Produkt: Vollversion
Release: 2003/07
Publisher: Empire Interactive
Offiz. Sites: Game
Hardware: 450Mhz, 128MB RAM, 32MB 3D-Karte D3D, HD 700 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX8
Steuerung: Tastatur/ Joystick/Gamepad/ Lenkrad
Multiplay: Co-Op
Sprache: Deutsch
Patch: 132
Bemerkung: auch für PS2/Xbox/Gamecube
USK: 12
Starsky & Hutch (review von dark198th)

Eingefleischte Computerspieler kennen das leidige Thema.

Spieleumsetzungen zu Filmen waren, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch nie besonders gut. Schon zu 64er Zeiten veröffentlichte die Firma Ocean einen mäßigen Aufguss nach dem anderen. Besonders, wenn Film und Spiel zeitgleich erscheinen, kann man schon vorher damit rechnen, dass man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Schrott vorgesetzt bekommt.

Gab es früher nur weniger Perlen wie z. B. Labyrinth auf dem 64er, so wurden in den letzten Jahren immer mal wieder qualitativ hochwertige Filmumsetzungen wie z. B. Blade Runner von Westwood veröffentlicht. Auch Lucas Arts hat die Star Wars Lizenz mehr als einmal sinnvoll eingesetzt, während die Star Trek Lizenzen bisher eher mäßig genutzt wurden. Zwar waren die Games nie schlecht, jedoch auch nicht überragend.

Erst vor kurzem wurde das in meinen Augen eher bescheidene Elite Force II veröffentlicht, dessen Vorgänger schon mit viel zu kurzer Spielzeit enttäuschte, aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zumindest noch mit toller Grafik beeindrucken konnte. Noch nicht so oft sind Spieleentwickler auf die Idee gekommen, sich eine bekannte Fernsehserie vorzunehmen. Entwickler Mind`s Eye hat sich der in den 70ern äußerst beliebten Fernsehserie Starsky & Hutch angenommen. Was dabei rausgekommen ist, zeigt dieser Test.

Wie bei einer echten Fernsehserie, dreht sich auch Spiel alles nur um eines, und das ist die Einschaltquote. Es geht in einer Mission nämlich nicht nur darum, das eigentlich immer gleiche Einsatzziel zu erreichen, sondern das Ganze auch mit einer möglichst hohen Einschaltquote zu meistern, um diverse Extras und Missionen freizuschalten. Mit dem aus der Serie bekannten roten Ford Torino heizt man durch die Strassen und jagt flüchtende Gangster in Bay City. Dabei steuert man mit den Pfeiltasten den Wagen, welcher von Starsky gesteuert wird, während Hutch per Auto-Aim durch die Gegend ballert. Wirklich daneben schießen kann man eigentlich kaum, aber desto länger man nach jedem Schuss wartet, desto genauer trifft man und desto mehr Schaden richtet man an. Das wiederum hat dann auch höhere Einschaltquoten zur Folge.

Mit Spektakulären Fahreinlagen und Stunts lässt sich die Quote ebenfalls weiter in die Höhe treiben. Ballert man dagegen auf Passanten oder überfährt diese, sinkt die Einschaltquote wieder. Zusätzlich sind in der ganzen Stadt Icons verteilt, welche unterschiedliche Aufgagen erfüllen, wenn sie mit einem Schuss getroffen oder mit dem Fahrzeug überfahren werden. Von Turbo, über besserem Grip und erhöhter Einschaltquote, ist so ziemlich alles dabei.

Auch Zusatzfahrzeuge kann man über ein solches Icon freischalten, jedoch gibt es pro Mission immer nur ein zusätzliches Bonusfahrzeug. Das Fahrverhalten ist dabei recht gut gelungen und ermöglicht rasante Schleuderfahrten in den Kurven. Alle Missionen sind in einer belanglosen und nicht erwähnenswerten Story eingebettet, welche mit sehr kurzen Comicsequenzen im Stil von Max Payne vorangetrieben wird.

Trotz der vielen Boni und Extras sind die Missionen auf Grund ihrer Eintönigkeit auf Dauer extrem öde. Zwar sind die Gründe, weshalb man einen Gangster verfolgt immer unterschiedlich und ab und an muss man ein anderes Fahrzeug auch mal beschützen, doch läuft die Mission im Grunde immer auf ein Ziel hinaus, nämlich ein anderes Fahrzeug zu verfolgen und die Gangster zu stellen.

Erschwerend kommt als kleiner Spielspaßkiller hinzu, dass man viele Missionen trotz eigentlich erfolgreichem Abschließen etliche Male Spielen muss, um eine ausreichend hohe Einschaltquote für die Freischaltung zukünftiger Storymissionen zu bekommen. Mit Extra Missionen wie z. B. "Freie Fahrt" soll der Spieler auch nach den Storymissionen an den Bildschirm gefesselt werden, was wegen totaler Einfallslosigkeit aber eher nicht gelingt. Wer mag schon unter Zeitdruck Symbole einsammeln, wenn er sich durch alle Storymissionen gequält hat?

Starsky & Hutch benutzt zwar die durch GTA - Vice City bekannte Renderware-Engine (u. a. auch Dune, Zanzarah), bleibt aber hinter dessen Standards weit zurück. Insgesamt wirkt das Spiel einfach zu farbarm und leblos, was mitunter auch darin liegt, dass es zuwenig Passanten und Verkehr gibt. Dafür läuft das Spiel auf dem Testsystem aber auch absolut flüssig bei maximalen Details in 1280x960. Das Spielgeschehen wird mit nervigem 70er Gedudel untermalt. Alle Dialoge sind komplett in Deutsch synchronisiert. Die Qualität der Synchronisation lässt jedoch zu wünschen übrig und wirkt sehr amateurhaft. Auch die immer gleichen Möchtergern-Coolen-Sprüche, welche beide Akteure während der Fahrt von sich geben, will man schon nach dem 2. Mal nicht mehr hören.

Im Mehrspielermodus kann Starsky & Hutch durchaus Spaß machen, weil es die Möglichkeit bietet, den einen Spieler das Auto steuern zu lassen, während der andere aus dem Auto ballert. Wobei Letzteres wegen der Auto-Aim Funktion nicht gerade eine anspruchsvolle Aufgabe ist.

Alles in allem ist Starsky & Hutch ein Spiel mit guten Ansätzen, welche aber zu lieblos umgesetzt wurden, so dass am Ende nur ein mittelprächtiges Spiel herausgekommen ist, das allenfalls für Gelegenheitsspieler interessant ist, oder eben mal für eine kurze Runde zwischendurch. Fair dagegen ist der Preis, welcher die entsprechende Zielgruppe ansprechen dürfte. Bleibt zu hoffen, dass wir von weiteren Serienumsetzungen dieser Art verschont werden. Dass es auch besser geht, zeigt z. B. Buffy für die Xbox.




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