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Sitting Ducks  


Info
Autor 3
 1.5
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 2
Gesamt (4 votes) 2
 1.3
 1.2
 1.5
Name:Sitting Ducks
Genre: 3rd Person Action Adventure
Produkt: Vollversion
Release: 2003/12
Publisher: LSP
Entwickler: Asobo Studios
Hardware: 500Mhz, 128MB RAM, 32 MB D3D T&L, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX9
Steuerung: Tastatur/ Joystick/ Gamepad
Sprache: Multilingual
Sitting Ducks (review von nali_warcow)

Nicht allen Altergruppen kann man einfach ein GTA 3 in die Hand drücken und damit soll der Nachwuchs seinen Spaß haben. Wenn da jedoch manche Eltern auch meinen, daß selbst ein Simpsons: Hit & Run zu "hart" oder zu schwer für die kleinen ist, dann könnte "Sitting Ducks" genau das richtige sein. Ähnlich wie im Vorbild GTA bzw. der Simpsons Variante steuert man eine Ente mit seinem besten Freund durch eine Stadt und erledigt allerlei Aufgaben. Wie gut das Produkt zur gleichnamigen Fernsehserie von "Asobo Studio" umgesetzt worden ist und wer alles die gut 60 Missionen durchspielen wird, das wird im folgenden Review erklärt.

Es war einmal in Ducktown

Es ist ein wunderschöner Morgen in Ducktown (Entenhausen war ja schon vergeben ;)) und die Ente Bill ist beim Zeichnen. Als sein Telefon klingelt und ihn seine Freunde zu einem Eis einladen, macht sich der putzige kleine Kerl auf den Weg zu ihnen, nicht ahnend, das der heutige Tag ein ganz besonderer sein wird. Nach einiger Zeit, als das Eis verdrückt und die neuste Serie ihrer Lieblingssendung ist auch vorbei. Die Nachricht, daß ein gefährliches Krokodil in der Gegend wütet und einige Enten verspeist hat, ist dann doch etwas zu viel für die Begleiter und sie türmen Hals über Kopf. Lediglich Bill scheint zumindest noch mit einem Bein auf dem Boden der Tatsachen zu stehen und hat keine Angst. In der Abenddämmerung macht er sich dann auch auf dem Heimweg und trifft - wie könnte es anders sein - auf das Krokodil. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd bleibt das große, böse, grüne Ungeheuer jedoch mit Zahnschmerzen in einer Ecke zurück. Da Bill jedoch eine gute Seele ist, beschließt er zu helfen. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine dicke Freundschaft und beide durchleben ein spaßiges und unterhaltsames Abenteuer.

Die große Suche

Das hat das Krokodil nun davon, daß es versucht hat einen zu fressen, aber Bill will ihm ja helfen. Doch es stehen einige Besorgungen an. Gegen die Kopfschmerzen werden einige Aspirin benötigt, damit das Kroko etwas zur Kühlung bekommt müssen Eiswürfel aufgetrieben werden und um unerkannt zum Zahnarzt zu kommen, muß auch noch eine Entenverkleidung beschafft werden. Los geht es. Der Zeitcounter in der rechten oberen Ecke tickt unerbitterlich, da muß sich Bill schnellstmöglich auf den Weg machen. Also schnell das Skateboard hervorgeholt und ab geht die Post. Erst mal ein Stück geradeaus, dabei die jeweiligen Zeitbonifikationen nicht verpassen, und dann ab um die Hausecke. Dem Fahrzeug kann man gerade noch ausweichen, doch mit der andern Ente gibt es einen Frontalzusammenstoß. Schnell wieder auf's Board und wenige Augenblicke später ist das erste Ziel in Sichtweite. Einige Aspirin liegen auf der Straße. Wieder eingesackt geht es weiter durch Straßen und Abkürzungen, bis auch einige Eiswürfel in die geräumige Tasche der kleinen Ente gewandert sind. Das letzte Ziel, eine Entenmaske, findet sich - zufällig - auf dem Weg zurück zum wartenden Kroko. Mit einem ordentlichen Restpolster an Sekunden rollt Bill vor. Genug Zeit gespart und Silberne Feder als Bewertung bekommen. Nun aber auf zum Zahnarzt. Das Abenteuer hat gerade erst begonnen.

Aldo und seine Freunde

Hat die Geschichte erst einmal angefangen, dann erlebt der Spieler in der Rolle von Bill und Aldo in einer sieben Kapitel umfassenden Storykampagne eine aufregende Geschichte mit allerlei Gefahren, Problemen und viel Spaß. Aber auch Bonusepisoden können frei geschaltet werden und den Spielspaß weiter verlängern. Mal steuert man die Geschicke von Bill und ab und zu auch Aldo. Dabei müssen die unterschiedlichsten Aufgaben gelöst werden. Mal einfach nur innerhalb einer gewissen Zeit das Ziel erreichen, ein anderes Mal noch bestimmte Gegenstände aufsammeln oder aber jemanden von A nach B bringen, wobei man darauf achten sollte, daß man seinen Schützling nicht im Verkehr verliert. Leider ist die Intelligenz des Begleiters des öfteren nicht so sonderlich gut und er hängt an einer Ecke fest, was man frühzeitig bemerken sollte. Darüber hinaus gibt es auch beispielsweise Aufgaben, wo man jemanden verfolgen soll oder aber es werden Rennen bestritten. Am Ende jeder Aufgabe erfolgt eine Abrechnung und je nachdem wie gut man war gibt, es unterschiedliche Auszeichnungen und neue "Federn". Mit diesen kann man sich dann die unterschiedlichsten Roller kaufen oder aber das Geld für Sprit ausgeben, was jedoch ein sehr kostspieliges Unterfangen ist. Insbesondere am Anfang des Spiels hat man nicht viele Federn und der Tank scheint ein Loch zu haben, so schnell ist selbiger leer. Das führt dann auch dazu, daß man einige Missionen ohne tanken nicht schaffen kann. Doch dann braucht man zum einen genügend Federn und zum anderen muß man mal auf die Schnelle 'ne Tanke finden, was anfangs dank fehlender Karte nicht einfach ist. Wenn man also eventuell deswegen eine Mission nicht schafft und neu anfängt, dann startet man zwar direkt am Anfang der Mission, allerdings hat man den verbrauchten Sprit vom letzten Versuch nicht zurück bekommen. Hier wartet sozusagen eine kleine Kostenfalle auf den Spieler. Daher sollte man möglichst alle vier Spielstände ausnutzen, so daß man immer mal wieder auf einen alten Spielstand zurückgreifen kann. Insgesamt steigt der Schwierigkeitsgrad des Spiels für Anfänger jedoch recht schnell an und ohne mehrfaches Laden und mit Spritmangel wird man einiges zu tun haben, um der Situation Herr zu werden. Unschön auch, daß einem in einigen Missionen dann auch vorgeschrieben wird, daß man nur den Roller benutzen darf und nichts anderes. Missionsstartpunkte erkennt man zum sehr leicht am Roten "M" und das Ziel wird als Grüne "O" dargestellt. Damit man sich auf dem Weg dahin auch möglichst nicht verläuft/verfährt, zeigt ein gut sichtbarer Pfeil auch immer in die entsprechende Richtung, wenn auch dort so manches Hindernis wie eine Wand - um die man erst herum muß - nicht ersichtlich ist. Bonusmissionen sind durch ein "S" gekennzeichnet. Zusätzlich gibt es am unteren Bildschirmrand einen Kompaß mit der aktuellen Position des Spielers und wichtigen Punkten (Wie z. B. Start/Ziel und Objekten). Leider wurde jedoch hier keine kleine Karte integriert, so daß es der Übersicht nicht sehr viel nützt. Wer jedoch trotzdem alles sehen und freischalten will, wird gut 15 bis 20 Stunden beschäftigt sein.

Steuerung und Optionen

Gesteuert wird das Spiel über eine Kombo aus Maus und Tastatur. Doch leider liegt hier zum Teil der Hase im Pfeffer. Die Deutsche Übersetzung in den Menüs ist stellenweise eine arger Krampf. Nicht nur, daß es sich um eine recht lieblose Umsetzung einer Konsolensteuerung handelt, auch die Befehlsnamen wurden arg verstümmelt. Statt der Leertaste für die Auswahl muß man die "Raumtaste" drücken (Was Leertaste bedeuten soll). Statt auf ESC zu setzen für "zurück" wird die kryptische Abkürzung "Shift-Linke" eingeblendet, was für die linke Shifttaste stehen soll. Wenn man beispielsweise im Spiel das Skateboard benutzen will, so muß man erst Enter und dann zweimal "Bild Runter" drücken, bis man das gewünschte Gefährt auswählen kann. Bis auf die Ausnahme, daß die Steuerung von Fahrzeugen doch etwas ruckartig erfolgt und man dadurch öfter an Hindernisse knallt, als man eigentlich will, geht die Steuerung im Spiel recht flott von der Hand. Eine Benutzung eines Gamepads ist ebenfalls möglich und damit geht es doch etwas besser. Eine gewisse Einarbeitungszeit für die Handhabung von "Auswählen" und "zurück" mal vorausgesetzt. In Sachen Optionen gibt sich das Spiel auch nicht gerade sonderlich freundlich und viel kann man nicht konfigurieren oder einstellen. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und hilfreiche Spieloptionen (außer Sprache und Untertitel) sucht man leider vergebens. Dafür kann man jedoch erfolgreich abgeschlossene Kapitel jederzeit wieder neu spielen und auch die freigeschalteten Bonusepisoden können direkt angewählt werden.

Graphik

Graphisch werden bei Sitting Ducks auf keinen Fall alle Register des technisch Möglichen gezogen und auch merkt man dem Spiel seine Konsolenherkunft an (Wenn auch stärker im Bezug auf die Steuerung). Aber dennoch muß man sagen, daß das Szenario an sich recht gut umgesetzt wurde. Die Wände hätten zwar etwas mehr unterschiedliche Texturen und z.T. nicht nur reine Farben sicherlich gut vertragen können, aber dafür sind die Charaktere um so schöner gelungen. Die Enten und Krokodile wurden sehr überzeugend umgesetzt und wissen auf Anhieb zu gefallen. Auch sind die Animationen und Charakterzüge (Ärger, Verzweifelung, etc.) auf Anhieb zu erkennen und wirken sehr stimmig. Immer wieder ein netter Hingucker sind die "Unfälle", wenn man mal wieder mit einem Objekt kollidiert. Da fliegen die Federn, etc. Daß beispielsweise beim Benutzen mancher Objekte keine Animation gezeigt wird, wenn z. B. Aldo das Eis ist, darüber kann man hinwegsehen. Etwas störend sind jedoch im Spiel die kleinen Ladesequenzen, wenn man einen andern Stadtbereich betritt. Auf einer Konsole mag das ja so gehandhabt werden, aber da die Umgebung nicht so sehr vor Details strotzt, sollte es eigentlich kein Problem geben, die Umgebung komplett in den Speicher zu laden.

Sound

Soundmäßig gibt es wenig zu meckern. Die Sprecher sind in Deutscher Sprache sehr gut gelungen und wissen zu überzeugen. Wer will kann auch gleich etwas Englisch oder eine andere Fremdsprache lernen und entsprechend im Spiel umschalten. Die Musik ist stimmig und paßt zur Szene, genauso wie die Soundeffekte, welche wunderbar mit der Comicatmosphäre harmonieren.

Meinung

Es ist schade. Sitting Ducks hätte wirklich viel Spaß machen können. Das Szenario ist nett gestaltet und die Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz. Insbesondere Bill und Aldo sind ein tolles Gespann. Es gibt viel Raum für Story, Spaß und Action. Aber leider wird das Ganze durch einige Mankos wieder weg gemacht. Warum ist bitte die Übersetzung und Handhabung der Menüs so grauenhaft? Welches jüngere Publikum soll bitte darauf kommen, das die "Rücktaste" eigentlich die Leertase ist? So lustig die "Crashs" auch aussehen, wenn man gegen eine Wand, etc. läuft oder fährt, so sehr zerren sie auch an den Nerven, wenn das öfters passiert und das Zeitlimit dann so knapp gesetzt ist. Wer hat außerdem diesen Schwierigkeitsgrad verbockt? Sicherlich für etwas ältere Spieler nicht so schwer und die laden dann mal eben schnell. Wenn aber der Schwierigkeitsgrad für junge Spieler schnell ansteigt, dann haben die nicht lange ihren Spaß. Hier stößt insbesondere die "idee" mit dem Benzin unangenehm auf. Die Tankfüllung ist viel zu klein und man hat längst nicht genügend "Federn" um neues zu kaufen. Das Ergebnis ist, daß man in einer Art Sackgasse des Spiels landet. Schöner wäre es auch gewesen, wenn das Handbuch lesbarer, sprich größer geschrieben, wäre. Nicht jeder in jungen Jahren kommt mit etwa Schriftgröße 8 klar. Wer seinen Kindern wirklich ein spaßiges Actionspielchen schenken will, der bekommt bei "The Simpsons: Hit & Run" doch mehr geboten. Da werden die Mission zwar auch schwerer, es steckt viel Spaß im "freien Modus" und das Spiel spielt sich "runder".


Geschrieben am 26.12.2003, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, Geforce 4, SB Live 5.1
 



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