yiya.de / reviews
Walkthrus..
Interviews
Specials
Reviews von A-Z
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V W X Y Z #

Rayman 2
Rayman 3
Red Faction
Red Faction 2
Red Ocean
Red Steel
Reise z. Z. des Mondes
Resident Evil
Resident Evil - Code: V.
Resident Evil 2
Resident Evil 4
Resident Evil 4 (PC)
Resident Evil 5
Resident Evil 5 (PC)
Resident Evil Zero
Resistance - Fall of Man
Restricted Area
Return t.C. Wolfenstein
Rise of Nations: T&P
Rise&Fall: Civ. at War
Risen
Rising Kingdoms
Robin Hood
Robots
RollerC. Ty. 3: Soaked
RollerC. Ty..3: Wild!
RollerCoaster Tycoon 2
RollerCoaster Tycoon 3
Runaway
Runaway 2
Rune
Rush for Berlin
Restricted Area  


Info
Autor 3
 1.5
 1.5
 1
Gesamt (48 votes) 3
 1.4
 1.2
 1.2
Name:Restricted Area
Genre: Action Rollenspiel
Produkt: Vollversion
Release: 2004/10
Entwickler: Master Creating
Offiz. Sites: Game, Demo
Hardware: 800Mhz, 256MB RAM, 32 MB D3D T&L, HD 1500 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX9
Steuerung: Maus/ Tastatur
Multiplay: Lan/ Internet
Sprache: Deutsch
Patch: 1.1
Bemerkung: nur auf DVD
USK: 12
Restricted Area (review von ronin)

Diablo und dessen Nachfolger verstanden es hervorragend, RPG-Flair, Charakteraufstieg und Itemsuche zu einem einfach bedienbaren und süchtigmachenden Konzept zu vereinen. Auch ich konnte von diesen Hack & Slay Rollenspielen nie wirklich genug bekommen. Wie bei jedem erfolgreichen Spiel folgten sehr viele Nachahmer, auch Clone genannt. Sacred war eines der prominentesten und besseren der letzten Monate. Mit Restricted Area versucht ein kleines deutsches Entwicklerstudio namens Master Creating am Erfolg des großen Vorbilds Diablo anzuknüpfen. Mit dem Unterschied, dass an die Stelle des typischen Fantasyflairs ein düsteres an Fallout erinnerndes Endzeitszenario getreten ist.

Bevor ich auf die Gameplayelemente und die Story eingehe, wie immer vorab die technische Präsentation des Spiels.

Grafik

Kenner von Hack & Slay Rollenspielen haben eine gewisse Toleranz für die grafischen Präsentationen innerhalb dieses Genres entwickelt. Diablo2 war schon zu seiner Zeit grafisch recht veraltet und ebenso lieferte Sacred für diesen Bereich nicht gerade Glanznoten ab. Auch Restricted Area setzt diese zweifelhafte Tradition fort. Vorgerenderte Umgebungen und holprige Animationen unterfordern jede Grafikkarte. Zwar ist es möglich, ins Geschehen hinein zu zoomen, aber ich rate stark davon ab. Es sei denn, man möchte unbedingt den Wert von Pixel pro Charakter ermitteln. Die NPCs, Gegner und auch die eigene Figur sind Bitmaps, die sehr grob und regelrecht schwebend über die 2D-Landschaft humpeln. Auch die Vielfalt der anzutreffenden Feinde ist nicht gerade berauschend. Unterschiede sind meistens nur beim Level und der Farbe gegeben. Hier hatte Sacred bei weitem mehr zu bieten. Leider sieht es auch bei den Effekten mehr als trübe aus. Mein "Flammenwerfer-Johnson" wedelte von Anfang bis Ende der Singleplayer-Kampagne mit dem gleichen grafischen Effekt vor den Gegnern herum. Höchstens Faß- und Granatexplosionen bieten ein wenig Abwechslung. Spielt man die beiden etwas ausgefalleneren Charaktere (Victoria, Jessica) kommt man noch in den Genuß von recht unspektakulären Zaubersprüchen (Psikräfte genannt) oder der witzigen Cyberspaceumgebung, die vom Flair her ein wenig an den Film Tron erinnert. Ein weiterer Knackpunkt bei dieser Art von Spielen, ist die grafische Anpassung des Charakters an die jeweilige Ausrüstung. Konnte man bei Diablo 2 nicht wirklich jedes Ausrüstungsteil individuell erkennen, war dies bei Sacred der Fall. Ob neue Handschuhe oder leuchtender Dolch, alles war am Charakter sichtbar. Das fördert einerseits den eigenen Stolz seinen mühsam gelevelten Charakter immer pompöser ausstatten zu können und andererseits macht es die Charaktere untereinander "unterscheidbar". Bei Restricted Area fehlt dieser Part vollständig. Lediglich die Waffen sind individuell am Charakter veränderbar. Kenji läuft die ganze Zeit mit nacktem Oberkörper herum und Johnson trägt bei jeder Aktion einen Matrixmantel für Arme. Zwar macht es das Setting nicht unbedingt einfach, da es keine Rüstungen, sondern lediglich Implantate gibt, allerdings hätte man hier mit etwas Fantasie das Spielerlebnis steigern können. Leider völlige Fehlanzeige. Im Gegensatz zur Ingame-Grafik sind die Videos, welche die Story vorantreiben, ordentlich in Szene gesetzt worden. Was ich abschließend noch kritisieren muss, ist die Eintönigkeit der Levelgrafik. Die meisten Dungeonkarten werden per Zufallsgenerator immer neu kreiert, aber außer den Umgebungen Labor, Ruine, Fabrik und Kanalisation gibt es nicht wirklich viel Abwechslungsreiches zu bestaunen. Vor allem bei den optionalen Missionen rennt man immer wieder in der gleichen Umgebung herum. In Verbindung mit der tristen Grafik nicht gerade ein motivationssteigernder Mix.

Sound

Dieser Bereich ist einer der positivsten. Die von Dynamedion (Interview mit Demos) umgesetzten Soundtracks sind toll anzuhören und untermauern recht gut die Endzeitstimmung innerhalb der düsteren Levels. Leider kann man selbiges nicht von den Kampfgeräuschen behaupten. Immer das selbe Gegrunze und Geratter. Besonders schlimm sind die wirklich dümmlichen Kommentare der Charaktere. Der Spruch von Johnson " .. endlich Feierabend" erschallte eindeutig zu oft aus meinen Boxen. Allerdings kann man zur eigentlichen Qualität der Sprachausgabe nichts Negatives sagen. Mit der Synchronstimme von Sylvester Stallone hat man sich prominente Sprecher ins Boot geholt. Die abgelieferte Arbeit ist professionell und angenehm anzuhören. Für das inhaltliche Desaster der gesprochenen Passagen können schließlich die Sprecher nichts. Sie machen das Beste draus!

Steuerung

An der Steuerung gibt es nichts zu meckern. Die wenigen Spezialfunktionen lassen sich einfach und komfortabel auf beliebige Tasten verteilen und die Steuerung des Charakters erfolgt genretypisch per Maus. Zwar wurde hier viel aus vergleichbaren Titeln übernommen, aber da die Umsetzung stimmt gibt es daran nichts auszusetzen.

Story

Kommen wir nun zur Story des Spiels. In nicht allzu ferner Zukunft wurde die Erde von mächtigen Konzernen in einzelne Machtbereiche aufgeteilt. Jeder der vier spielbaren Charaktere hat seine eigenen negativen Erfahrungen mit diesen gemacht und flüchtet deshalb in die Slums, um sich als Freelancer seinen Lebensunterhalt zu verdienen. So weit, so bekannt. Selbstverständlich sind die Schicksale der Probanten miteinander verknüpft. Ich möchte hier nicht zuviel vorweg nehmen, zumal man nach wenigen Stunden das Spiel zum ersten Mal erfolgreich beendet haben wird. Die Story ist leider so flach, austauschbar und teilweise nicht einmal nachvollziehbar umgesetzt, dass man die wenigen Dialoge und Videos einfach nur wegklicken möchte. Das relativ frische Science-Fiction-Setting und die eigentlich recht spannend zu lesende Konzernsgeschichte (Das Handbuch bietet hier eine nette Einführung) werden durch diesen hanebüchenen Nonsens verheizt bzw. ungenutzt gelassen. Ein Beispiel was mich besonders schockiert hat. Johnson und Victoria, beide kennen sich kaum, außer, dass sie gerade einen Sprengsatz gemeinsam in einer feindlichen Fabrik angebracht haben. Auf ihrer Flucht müssen sie mit einem klapprigen Jeep vorlieb nehmen und der Rowdy Johnson drückt beherzt aufs Gas. Folgender Dialog wird auf den Spieler losgelassen:

V: "Johnson bitte, wir haben doch Zeit" (man bedenke, sie fahren durch eine postapokalyptische Wüste voller Mutanten) J: gibt noch mal richtig Gas "Yieppiieihooo (undefinierbarer Grunzlaut)" V: "Immer das gleiche mit den Männern!"

Klasse! Und das setzt sich leider so fort. Oftmals weiß man nicht, warum Victoria gerade jetzt ihr Herz ausschütten muss oder Johnson plötzlich auf Nivea-Werbungsniveau umschwenkt. Vergleicht man die recht guten, aber natürlich auch klischeebehafteten Stories von Spielen wie Diablo2, Dungeon Siege oder Sacred, macht Restricted Area leider gar keine gute Figur.

Gameplay

Das süchtigmachende Hack & Slay Konzept der Action-Rollenspiele greift auch bei Restricted Area. Nach der Demo stand für mich fest: kaufen! Man ballert, hackt und zaubert sich von Ebene zu Ebene und sammelt Geld, Erfahrung und Items. Mit jedem neuen Level, den der Charakter aufsteigt (bei 100 ist Schluß) erhält er Punkte für Attribute (z. B. Geschick, Stärke, etc.) und Fähigkeiten. Neben einem allgemeinen Fertigkeitsbaum, den alle vier Charaktere gemeinsam haben, besitzt jeder einen speziellen. So ist Johnson ein Fernkampfspezialist, der vor allem im Umgang mit Waffen aller Art (Plasmawerfer, Maschinengewehr) umzugehen weiß, seine Kollegin Victoria hingegen ist mit sogenannten Psikräften gesegnet und geht damit als Pendant der Zauberin durch. Der Nahkampfspezialist Kenji ist ein Katanafetischist und die junge Hackerin Jessica kann sich, per in den Levels verteilten Terminals, in den Cyberspace einlogen oder eine Drohne zu ihrer Verteidigung rufen. Dem Szenario entsprechend sind die Klassen recht konservativ und bieten für jeden etwas. Lediglich die Hackerdame sticht dabei etwas innovativer hervor. Alles in allem fand ich das Fertigkeitssystem gut umgesetzt wobei sich natürlich erst über die Zeit zu starke, bzw. zu schwache Fertigkeiten auftun und per Patch nachgebessert werden können. Der Flammenwerfer von Johnson zum Beispiel war, meiner Meinung nach, mit seinem hohen Streuschaden völlig überpowert (zumal ich die Gegner einfach durch die Wand totbrutzeln konnte). An die Komplexität eines Diablo kommt Restricted Area aber nicht heran, das verhindert schon der immer gleiche Fertigkeitsbaum für die allgemeinen Fähigkeiten und die recht wenigen aktiv nutzbaren Fähigkeiten. Johnson hat als Standardangriff immer seinen Flammenwerfer, einen Spezialangriff für diese Waffe sucht man vergebens. Auch solche spaßfördernden Mittelchen wie das Kombosystem von Sacred gibt es nicht. Trotz allem muss man sagen, dass genug Raum für individuelle Eigenkreationen und Experimente bleibt. Die Systematik des Itemsystems war bis zum Zeitpunkt des ersten Durchspielens noch nicht so recht ersichtlich. Wobei die Auswahl sehr umfangreich ausfällt. Implantate für Beine, Arme, Augen, Hirn, sowie drei weitere für den Torso. Das Konzept ist sehr unverbraucht und bietet viele Möglichkeiten um seinen Charakter aufzubauen. Beim slumeigenen Arzt kann man sich Gliedmaßen sogar von links nach rechts richten lassen ;-). Manche Items lassen sich auch individuell zurechtbasteln, die nötige Finanzkraft vorrausgesetzt. Der Körper des Helden hat allerdings immer nur eine bestimmte Implantattoleranz. Biomodifikationen sind deshalb leichter verträglich als ihre mechanischen Pendants. Auch bei den Waffen besteht die Möglichkeit, etwa den Griff zu verbessern oder den Schaden durch Modifikationen zu erhöhen. Leider geht die Auswahl über Flammen- und Plasmawerfer nicht über das übliche Equipment hinaus. Raketenwerfer oder gar Laserwummen (nimmt man die modifizierte Maschinenpistole mal aus) sucht man vergebens. Nichtsdestotrotz macht es Spaß, den Charakter zu verbessern und mit den Toleranzwerten zu spielen. Lediglich die eindeutige Einteilung in "magische", Set- und Unique-Items fehlte mir etwas. Schade, dass man die ganze Implantatpracht nicht am Charakter erkennen kann.

Die zu erfüllenden Aufträge unterscheiden sich bei Restricted Area in zwei Bereiche. Die storyrelevanten und die optionalen. Letztere dienen mehr dem Erfahrung Sammeln und Geld Verdienen und sind auch sehr unpersönlich und langweilig umgesetzt. Die schon bemängelte, wenig abwechslungsreiche Umgebungsgrafik macht diese Aufgaben zum immer gleichen Einerlei. Die storyrelevanten Missionen sind auch nicht sonderlich abwechslungsreich geraten. Mal muss ich einen Bunker vor Mutanten säubern, mal ein paar Sprengsätze legen. Die anschließende Flucht durch eine Kanalisation sind die wenigen Lichtblicke dieser Aufträge. Auch startet man immer auf die gleiche Weise in sein Abenteuer. In der Stadt rüstet man sich beim einzigen Waffenhändler aus, kauft Implantate beim Doc oder redet zum Zeitvertreib mit dem Klischeepenner oder der Prostituierten von nebenan. Überraschender Hinweis am Rande. Softi Johnson rettet die Gute natürlich aus ihrem Elend, weswegen sie ihm in jeder Nacht dankbar ist. Per Shuttle (das Townportal von morgen) fliegt man dann ins Einsatzgebiet und kommt genauso leicht in die Stadt zurück. Die Eintönigkeit der Aufträge wird manchmal durch die wenigen, aber recht knackigen, Zwischengegner unterbrochen. Ansonsten heißt es von Ebene eins bis Ebene vier (manchmal auch fünf ;-) ) durchkämpfen. Gegner KI ist quasi nicht vorhanden. Man unterscheidet nur in Nah- und Fernkampf. Erstere rennen schnurstraks auf den Spieler zu, was bei Hindernissen wie Kisten oftmals zum Problem wird (Hängenbleiben etc.) und letztere ballern halt von ihrer Postition aus auf den Spieler ein. Besonders schlimm fand ich, dass man Gegner so an einer Wand festnageln konnte, so dass sie nicht an einen herankamen und man per Flammenwerfer durch die Wand schießen konnte.

Der Schwierigkeitsgrad richtet sich dabei eher an Einsteiger, wobei man nach dem ersten Mal durchspielen mit einem neuen Schwierigkeitsgrad von vor ne beginnen kann. Dem Erreichen der Stufe 100 steht also nichts im Wege. Nach ca. zehn Stunden flimmert dann aber auch schon zum ersten Mal die Endsequenz über den Bildschirm.

Multiplay

Der Multiplayerpart, Garant für langanhaltenden Spielspaß, fehlt natürlich auch in Restricted Area nicht. Allerdings ist eine eigene Onlineplattform wie das Battle.net nicht verfügbar. Aber per lokalem Netzwerk ist ein kooperatives Spielen mit bis zu vier Spielern möglich. Die Erfahrung wird gerecht untereinander aufgeteilt und man ist von Beginn an in einer Gruppe. Deathmatch oder ähnliches gibt es nicht. Auch spielt man nicht die Hauptstory gemeinsam durch, sondern muss mit den langweiligen optionalen Aufträgen vorlieb nehmen. Nichtsdestotrotz, ein Coop-Modus ist noch immer etwas Seltenes und ich freute mich mit Freunden gemeinsam meinen Charakter zu leveln. Leider stellte sich das praktisch als undurchführbar heraus. Selbst mit dem neusten Patch (zum Zeitpunkt des Reviews Version 1.09) war es nicht möglich, länger als 15 Minuten gemeinsam einen Level zu bestreiten. Synchronisationsfehler und Komplettabstürze vermiesen einem die gemeinsame Monsterhatz. Oftmals sah mein Mitstreiter für mich unsichtbare Gegner, die er nicht angreifen konnte, ich dagegen schon. Oder wir bewegten uns in völlig unterschiedlichen Levels und sahen nur die Position des Anderen auf der Minimap. Zwar muss man den Support der Entwickler loben, denn auf berichtete Fehler in den Foren wird relativ schnell eingegangen, aber ein wichtiger Bestandteil des Spiels funktioniert einfach noch nicht.

Fazit

Mir ist nicht klar, warum renommierte Zeitschriften und auch bekanntere Onlinemagazine so glimpflich mit diesem Spiel umgegangen sind. Restricted Area ist ein durchschnittlicher Diablo Clone, der sich durch nichts aus der Masse hervorhebt. Zwar ist das süchtigmachende Charakterlevel- und Itemkonzept auch hier vorhanden, aber man muss große Abstriche machen, um an diesem Spiel Spaß zu haben. Die schlechte Grafik, die grottige Story und das langweilige Missionsdesign hemmen einfach zu stark den Spielspaß. Leider funktioniert auch der kooperative Multiplayermodus nicht, womit ein weiteres wichtiges Kaufargument wegfällt. So leid es mir tut einem mutigen deutschen Entwicklerstudio einen Strich durch die Rechnung zu machen, aber Restricted Area ist definitiv nicht empfehlenswert und schrammt nur ganz knapp an der 4+ vorbei.


Geschrieben am 28.12.2004, Testkonfiguration: AMD2400+,Radeon 9800, 1024MB Ram, SB Audigy
 



105 Leser bewerteten diesen Artikel im Durchschnitt als: Gut (4 von 5 Punkten)
Ihre Bewertung dieses Artikels:
Bitte hier nur auf den Artikel selbst eingehen (nicht auf das Thema oder ggf. die Autorenwertung). Anmerkungen zu Thema/Artikel oder eine Ansprache des Autors sind im Besprechungs-Board unseres Forums möglich.

Druckversion | Seitenanfang © Copyright bei ronin, Nutzungsrechte bei yiya.de / walkthru.de