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Rückseite ]

Info
Autor 4+
 1.5
 1
 1.5
Gesamt (13 votes) 3
 1.4
 0.7
 1.1
Team (2 votes, siehe hier)3
Name:Operation Matriarchy
Genre: Egoshooter
Produkt: Vollversion
Release: 2005/12
Publisher: Frogster Interactive
Entwickler: MADia
Offiz. Sites: Game
Hardware: 1.5Ghz, 512MB RAM, 64 MB D3D T&L, HD 4000 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX9
Steuerung: Maus/ Tastatur
Sprache: Englisch
zensiert: nein
USK: 18
Operation Matriarchy (review von yak)

Ein Spiel für Frauenhasser? Feinde bestehen nur aus dem holden Geschlecht? Ziemlich krank, will man meinen, doch die Erklärung ist recht einfach, auch wenn sie eher an einen schlechten C-Movie der 50er Jahre erinnert und "Cat-Women of the Moon" oder "Attack of the 50 Foot Woman" zu cineastischen Meisterwerken erheben. Ed Wood lebt! Aber Spaß muss sein, haben sich die Entwickler sicher mit einem Augenzwinkern gedacht und entweder man akzeptiert das trashige Szenario oder winkt naserümpfend ab, würdigt das Spiel mit keinem Blick und straft es mit einer 7% Endbewertung ab, wie es mal wieder die lieben Printmagazine vormachen. Dass selbige Magazine selbst einen Dolly Buster Bildschirmschoner besser bewerten würden, passt zumindest zu ihrem ansonsten recht frauenfeindlichem Schreibstil... und dabei würde doch gerade die Hintergrundstory von Operation Matriarchy ihnen unsagbare Möglichkeiten bieten, ihren Hormonen mal wieder freien Lauf zu lassen, denn alleine einige Screenshots würden sich gut als Coverphoto für den unteren Teil des großen Boulevardblättchens mit den vier Buchstaben eignen.

Aber zurück zum Spiel der russischen Entwickler MADia (Echelon, Echelon: Wind Warriors). Ein unbekannter außerirdischer Virus machte sich auf dem Planeten Velian breit, achtete aber vorsorglich darauf, nur die weibliche Bevölkerung zu befallen. Das Ergebnis ist zumindest anatomisch interessant, ihre Körper mutierten, eine fremde Spezies kontrollierte sie dadurch und sie agierten im bester Star Trek Borg-Manier im Kollektiv. Die neue Version einer Frauenvereinigung. Emanzipation einmal anders. Durch die Mutationen ergaben sich schreckliche Veränderungen. Frauen, deren Unterleib eher einer Hühnergestalt glich oder ihr Kopf in einem spinnenähnlichen Kampfroboter als Schaltzentrale diente oder im Bauch eines riesigen Kampfgolems. Die weibliche Bevölkerung dort gewann Oberhand und wurde mit ihren biomechanischen Kreuzungen die neue Bedrohung im All. Im 24ten Jahrhundert verlor dann die galaktische Förderation eine hohe Anzahl an Transportschiffen durch Angriffe, die allem Anschein nach im Velian System ihren Ursprung hatten. Als Paratrooper darf der Spieler nun Ursachenforschung mit Waffengewalt betreiben, um die Geschehnisse der seltsamen Mutationen auf Velian zu ergründen. Also den Schießprügel in die Hand und mit vollem Magazin ins Gefecht.

Technik:

Vorweg sollte erwähnt werden, dass man dem Spiel seinen Etat ansieht, was aber nicht zwingend negativ gedeutet werden muss. Es ist aufgrund seiner Herkunft und dem damit zur Verfügung stehenden Mitteln noch als durchaus gelungen zu bezeichnen. Sicher ist es zu einem Preis entstanden, der locker aus der Quake4 Portkasse hätte bestritten werden können. Der erste Eindruck, der auch sicher einige der Reviewer "geprägt" hat, liegt sicher an dem durchwachsenen Beginn. Die eher tristen Innenräume eines Raumschiffes und die etwas lächerlich wirkenden Gegner mit ihren spärlich wirkenden Animationen scheinen eher einem 3D Gamemaker Spiel entsprungen, doch der Eindruck täuscht, denn man ist von den ganzen auf High-End Graphik gezüchteten Blenderprodukten optisch schon etwas fehlgeleitet. Ein anderer Aspekt ist, dass die Animationen der Figuren hölzern und unfreiwillig komisch wirken, was aber nur auf den ersten Blick so wirkt, denn Operation Matriarchy ist ein schnelles Spiel, das von der Ablaufgeschwindigkeit eher an einen Multiplayershooter erinnert, statt den heute eher üblichen langsameren Singleplayershooter. So scheinen die Figuren in Operation Matriarchy anfangs eher zappelig und hölzern, was aber hauptsächlich an der Gesamtgeschwindigkeit liegt, wie z. B. karatewütige Assassinenladies, die schnell wie der Blitz durch die Level brausen, um den Helden im Nahkampf einzuheizen. Die Animationen erreichen zwar keine Qualitäten, die mit heutiger Motioncapture-Technologie möglich wären, sind aber dennoch nicht wirklich so grottig, wie andere Reviewer es beschreiben. Komisch hingegen wirken einige Gegner-Designs. Zum Beispiel die fleischklopsigen Mutanten, die wie eine Mischung aus dem Marshmellowman und einem Berliner Baller wirken. Er bewegt sich so minimalistisch wie möglich, was auch mit den kurzen Armen und Beinen kaum anders zu bewerkstelligen ist, zudem auch in Zeitlupe. Hier wirkt die Graphik in Verbindung mit der kaum vorhanden Animation dann doch sehr lächerlich. Er sieht nicht wirklich böse aus und kommt zudem schon recht früh im Spiel vor, so dass man die negative Auffassung der Quick-Reviewer, die bei solchen Games kaum mehr als eine Stunde investieren, schon verstehen kann. Doch im fortlaufenden Spielverlauf ändert sich das, auch wenn der Klops seine Auftritte beibehält. Dafür ist die Detailtreue an den Figuren höchst gelungen und detailliert. Die metallischen Implantate schimmern im Licht, Frauenköpfe sind in einem Konstrukt aus mechanischen Spinnenbeinen eingearbeitet oder im Bauch eines Golems, mit dem sie zusammengewachsen sind, so dass hier eindeutig der Mutant aus Total Recall als Vorbild gedient haben muss. Riesige Kampfkolosse, die statt Arme Raketenwerfer besitzen haben dann auch etwas den Look der Roboter aus Quake2. Hier hat man sich viel Mühe gegeben. Etwas merkwürdig ist hingegen die Physik. Die Entwickler haben ihr sogenanntes "Stoffpuppenprinzip" zum Einsatz gebracht, das es erlauben soll, authentisch wirkende Bewegungen beim Dahinscheiden zu realisieren. An vielen Stellen wirkt das auch recht passend, wenn sie durch die Detonation explodierender Fässer durch die Luft geschleudert werden, aber genauso lächerlich wirkt es teilweise, wenn man z. B. die mopsigen Fleischklößchen erwischt und ihnen mehr oder weniger nur die Beine einknicken und sie nur etwas zusammensacken, ansonsten aber fast so aussehen wie vorher, so dass man ihnen oft noch gegen besseres Wissen, zusätzliche Luftlöcher verpasst. Auch die gertenschlanken Damen fallen dann schon mal "stoffpuppenhaft" (daher sicher der Name der Technologie) zusammen, dass es so aussieht, als ob man einer Marionette die Strippen abgeschneidet. Hier hätte man sicher noch ein wenig Feintuning einfließen lassen müssen. Da wir das Ganze aber auch nicht zu ernst nehmen wollen, weil wir ja schon zu Beginn akzeptiert haben, dass Operation Matriarchy als Hommage an die 50ziger Jahre SciFi's dient, ist das schon ok :-).

Mehr Mühe hat man sich bei der Levelgestaltung gegeben. Der Held wird in einem Raumschiff wach, um festzustellen, dass sich die mutierte Alienbrut dort bereits eingenistet hat. Seine Abenteuer lassen ihn Raumschiffe durchforsten, entsprechend große Lagerhallen, Sektionen der Mannschaftsräume, einen Hangar, er flieht mit einem Gleiter, der ihn in einer orbitalen Raumstation notlanden lässt, in die er im Sturzflug hineinrast, im Raumanzug geht es auf die Außenhülle, er landet auf dem Planeten, kämpft sich durch eine wüstenähnliche Landschaft, dringt in den Untergrund ein und findet sich in einer Umgebung wieder, die aus der Feder von Alien Designer H.R. Giger stammen könnte. Organisches verbunden mit Industriellem. Dabei liefert die Engine stets eine gute Performance bei hoher Sichtweite und sie präsentiert die Umgebung auch nicht wie viele andere Shooter als Hintergrundscreen, sondern als 3D Objekt. So kann man in abgrundtiefe Schächte schauen, der Turm, den es zu erklimmen gilt, scheint fast unendlich und am Fenster des Raumschiffcockpits sieht man andere monumental erscheinende Schiffe. Die Texturqualität ist erstaunlich hoch. Die Alienlevel wirken organisch und wie "gewachsen" und Metallschleusen schimmern glänzend im Licht. Es gibt jedoch zwei wirkliche Kritikpunkte dabei. Dynamische Lichteffekte gibt es kaum, es sieht zwar alles sehr schön designt aus, ist aber weitestgehend, von den Waffeneffekten abgesehen, statisch und mittels Lightmaps realisiert. Statisch wirkt leider auch das "Drumherum". Es bewegt sich kaum etwas in den Leveln. Ab und zu ein Kran oder eine bewegliche Plattform, aber das war es dann auch schon. Die Engine kann das sicher umsetzten, doch wurde es zu selten genutzt. Hier vermisse ich ein paar bewegliche Objekte, polternde Maschinen, Windräder oder Ähnliches. In diesem Punkt hat man leider auf Kosten der Atmosphäre zu sehr gespart, die Level hätte dadurch glaubwürdiger und atmosphärischer erscheinen können. Genau wie bei seltenen Zwischensequenzen, obwohl die wenigen durch die Engine erzählten Sequenzen durchaus gelungen sind und das Figurendesign recht ansprechend und detailliert wirkt. Ansonsten zeichnet sich aber wie schon erwähnt, die Engine durch ihre Darstellungsgeschwindigkeit aus, es läuft wie geschmiert.

Viel weniger geschmiert ist der Sound, hier scheint den Entwicklern entweder der Fachmann oder das Geld ausgegangen zu sein. Die russischen Sprecher, die versuchen englisch zu sprechen, sind da noch das kleinste Übel. Schlimm sind Musik und Soundeffekte, die so gut wie gar nicht vorhanden sind. Piepsige Waffengeräusche wirken hier eher wie Platzpatronen auf dem Kindergeburtstag. Zur Entschuldigung kann man zumindest sagen, dass die Entwickler realistische Geräusche umsetzen wollten und nicht die aus Spielen und Filmen bekannte Hollywoodvertonung, die nichts mit der Realität zu tun hat. Aber man ist es halt so gewohnt.

Gewohnt ist auch die frei konfigurierbare Steuerung, die sich an Shooterstandards hält und problemlos ihren Dienst erfüllt, jedoch lies sich das Mausrad nicht zum Dienst verpflichten, was heutzutage nicht mehr vorkommen dürfte. Gespeichert werden kann jederzeit. Das Spiel legt auch zu Levelbeginn jeweils ein Autosave an, was zum Glück auch die zwei Gamestopperbugs weniger ärgerlich machte. So verweigerte auf dem Alienlevel ein Tor den Dienst, obwohl man die notwendigen Spinnenmonster bereits gekillt hatte. Hier musste der Level neu gestartet werden. Auch im Endkampf gab es ein ähnliches Problem. Die zuvor aufgenommenen Gegenstände, um den Kampfanzug zu aktivieren, waren nach dem Neuladen nicht im Inventar und konnten auch nicht erneut aufgenommen werden.

Zur Wahl stehen drei Schwierigkeitsgrade, wobei normal für geübte Spieler fordernd, aber nicht zu schwer ausfällt.

Gameplay:

Operation Matriarchy erfindet das Egoshooterspielprinzip natürlich nicht neu, enthält aber alle Zutaten der bekannten Suppe. Der Spieler kämpft nicht gegen eine hochintelligente Spezies, sondern muss sich eher gegen Monsterhorden zur Wehr setzten, die nicht auf gewitzte Taktik, sondern auf Masse und Geschwindigkeit plädieren. Und so wird der erste Arbeitstag, indem der gelernte Paratrooper aus seiner Cryokammer kriecht, auch zugleich die Suche nach geeigneten Abwehrkräften, die nicht in Form von Vitamin C, sondern eher in der Variante B wie Ballern zu finden ist, denn mit dem Armeemesser schafft er zwar die ersten Mutanten die sich ihm in den Weg stellen, doch gesund ist dies auf Dauer nicht. Also die noch schläfrigen Beine unter die Arme genommen und das nächste Waffenlager aufgesucht. Gesagt getan, zugleich einen Healthpack und eine Rüstung dazu und es kann losgehen. Über verwinkelte Gänge, Aufzüge und durch Computerräume muss versucht werden, das dem Untergang geweihte Schiff zu verlassen. Dass dazu natürlich Codekarten für die Sicherheitstüren notwendig sind, muss man keinem Shooterfan mehr erklären. Eine kleine Karte mit Richtungsanzeige zum nächsten Ziel hilft hier weiter. Dabei stellt unser russischer Held schnell fest, dass man sich wie gewohnt in den Shootern der östlichen Hemisphäre noch weitestgehend vom "Tunnelcharaktersystem" der "berüchtigten" Übershooter fern hält. Zwar sind die Wege doch recht linear, aber das Leveldesign und dessen Größe lässt zumindest etwas mehr Bewegungsfreiraum zu, um sich als Spieler nicht zu sehr gegängelt zu fühlen. Vielleicht noch nicht so sehr in den Raumschiffabschnitten, doch in dem Höhlensystem der Aliens gibt es auch schon einmal alternative Wege, die es auch erlauben, mit etwas Kundschafterei eine strategisch bessere Position einzunehmen oder Feinde zu umgehen. Alleine die Größe einiger Bereiche, wie z. B. eine riesiger Hangar oder die Alienbrutstätte, vermitteln hier nicht nur imposante Atmosphäre, sondern auch die mir notwendige Beinfreiheit, wenn letztendlich auch alle Wege zum gleichen Ziel führen. Jedoch lohnt sich das Suchen, denn neben netten Waffen-, Healthpack- und Munitionsdepots kann man auch schon mal einen der schlagkräftigen Kampfanzüge finden, mit denen sich richtige fette Gegner viel besser erledigen lassen, denn die Raketen und der Schutzpanzer wirken hier Wunder. Schön ist, dass man bei sparsamen "Verbrauch" des Anzuges selbigen auch mit in den nächsten Level nehmen kann, etwas, das viele Spiele beim Laden eines neuen Settings unterbinden. Zudem lässt sich der Kampfanzug auch noch mit einem Jetpack tunen, so dass man auf höhere Ebenen vordringen kann. Rätselkost gibt es mit Ausnahme des Auffinden von Keycards und dem Aktivieren bestimmter Knöpfe weniger, "gefordert" wird man dann aber noch durch die in den Alienleveln vorhandenen Teleporterpunkte, wobei man da allerdings kaum etwas falsch machen kann.

Das Waffenarsenal bietet das shooterübliche Repertoire, wobei man jedoch fragen muss, warum man in der fernen Zukunft immer noch mit einer Shotgun auf Alienjagd gehen muss. Daher gibt es auch wie gewohnt die Kalashnikov, eine Maschinenpsitole, ein Sniper- und ein Plasma-Gewehr, ein Raketenwerfer und später auch noch ein paar nette Alienwaffen, wie Säurewerfer und Sniperrifle. Für die vielen dunklen Ecken auf der Reise hilft dazu eine Infrarotbrille.

Doch jetzt zu den Gegnern. Eine gesunde/ kranke ;) Mischung aller Varianten, von schnellen Angreifern, die den Helden mit Fußtritten und Nahkampfwaffen einheizen, bis hin zu den trägen Fleischklöpsen, die mit ihren Schüssen jedoch ernsthaften Schaden anrichten, darf man sich aber auch auf schwergepanzerte Kampfmaschinen, Riesenspinnen aus dem Borglabor oder 10 Meter Riesenroboter als Levelbosse freuen und daher ist schon ein taktisches Vorgehen von Nöten, auch wenn die Gegnerintelligenz niemals in Richtung Nobelpreis geht. Wobei hier viel durch die Geschwindigkeit und gute Wegfindungsroutinen der fixen Ladies kaschiert wird und es so dennoch fordernd bleibt. In einem Reaktorraum gibt es z. B. ein nettes Arrangement von Gängen, Räumen, Leitern auf mehreren Etagen, das gut aus einem beliebten Multiplayergame stammen könnte und sich auch so fordernd spielt. Zum Glück/ Unglück verrät hier das Radar die nahenden Feinde und sorgt zwar so für die nahende Bedrohung rechtzeitig zu erkennen, nimmt aber auch ein wenig Spannung. Schade, dass der Sound so schlecht und blechern ist, dass man die kommende Gefahr nicht recht orten kann. Taktisch klug sollte man sich auch für die Wahl der Waffen entscheiden, denn man kann lediglich 4 Schusswaffen plus Messer (jedoch so gut wie unbrauchbar) gleichzeitig tragen. Hier sollte man entscheiden, welche Waffe man mit auf die Reise nimmt, um möglichst die durchschlagkräftigsten für den jeweiligen Gegnertyp dabei zu haben, auch im Hinblick auf die im Level zu findenden Munitionsvorräte. Zu berücksichtigen gilt noch, dass die Feinde Trefferzonen haben und so an ihrer sensiblen Stelle, zumeist der Kopf, wenn er auch nicht immer zwingend auf den Schultern sitzt, zu treffen.

Da Spiel kommt in englischer Version auf zwei CDs in einer DVD Hülle, das englische Handbuch ist lediglich als PDF auf der CD, was bei einem Preis von unter 20 Euro vertretbar ist. Einen Kopierschutz hat man sich gespart und das Spiel fragt auch beim Spielstart nicht nach der CD. Auf einen Mehrspielerpart hat man verzichtet.

Anzumerken sei noch, dass die Hardwaremindestanforderungen auf der Packungsrückseite absolut nicht mit denen im Handbuch zu vereinen sind (auf der Packungsrückseite soll bereits ein P3 800, statt des notwenidgen 1.5 Gig-Prozessors, reichen).

Fazit:

Wieder ein Spiel, das von der Fachpresse bodenlos eingestampft wurde. Dabei macht es Spaß, auch wenn man ihm sein geringes Budget zweifelsohne ansieht. Ein altbewährtes Spielprinzip, das auch nicht mehr sein will, als es ist. Ein Funshooter, der mit seinem abgedrehten Szenario schon fast Kulttrash-Qualitäten besitzt. Mutierte Frauen auf Hühnerbein! Hört sich eher nach einem Kochbucheintrag an. Wer wenig erwartet wird auch nicht so schnell enttäuscht und so ging es mir bei Operation Matriarchy ähnlich wie bei Land of the Dead. Ein unterhaltsamer Shooter ohne viel Brimborium, der für gut 12 Stunden Ballerorgien in abwechslungsreichen Schauplatzen liefert. Wer Spiele dieser Art mag und von den viel zu hochgezüchteten Hypeshootern einmal Pause machen möchte, findet hier eine günstige Ablenkung, auch wenn auf Seiten der technischen Realisierung Abstriche zu machen sind, als Budgettitel für 20 Euro aber ok.


Geschrieben am 16.12.2005, Testkonfiguration: P4-3Gig, GeForce 6800GT, 2GB Ram, Creative X-Fi Extreme
 



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