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Info
Autor 3+
 2
 1
 2.5
Gesamt (14 votes) 2
 1.8
 1.2
 1.7
Name:Medal of Honor: Rising Sun
Genre: Egoshooter
Produkt: Vollversion
Release: 2003/11
Publisher: Electronic Arts
Offiz. Sites: Game
Links: planetMoHAA
Hardware: Xbox
System: Xbox
Multiplay: Splitscreen
FFeedback: ja
Sprache: Deutsch
zensiert: ja
Serie: ja
Bemerkung: auch für PS2/ GameCube, nicht kompatibel mit Xbox360
USK: 18
Medal of Honor: Rising Sun (review von nali_warcow)

Die Medal of Honor Serie geht in die nächste Runde. Nachdem mit dem letzten AddOn Breakthrough (siehe Review) die PC Spiele bedient wurden, bekommen nun die Konsolen eine weitere Neuauflage des bekannten Spieltyps. Im Gegensatz zu Medal of Honor: Frontline verschlägt es den Spieler hier u. a. nach Pearl Harbor und Kämpfe gegen die Japaner stehen auf der Tagsordnung. Ein Hauch von Pacific Assault liegt in der Luft. Warum das Spiel alles andere als langweilig ist und warum auch eine Konsolenversion mit einigen Mankos recht viel Spaß machen kann, das steht im folgenden Review.

Es war einmal...

7. Dezember 1941, 8:00 Uhr. Eigentlich ein Morgen wie jeder andere auch, doch die Ruhe soll nicht von langer Dauer sein. Im einen Moment liegt Corporal Joseph D. Griffin noch dösend in seiner Koje und im nächsten Moment ist die Hölle los. Grund ist der überraschende Angriff der Japaner auf die US-Flotte in Pearl Harbor. Damit ist der Spieler auch schon gleich mitten drin im Geschehen und es gilt erst einmal diesen Wahnsinn zu überleben. Der Krieg gegen die Japaner hat begonnen. Willkommen in der Truppe Soldat.

Griffin übernehmen sie

7. August 1942, nachts. Eine scheinbar friedliche Dschungel- und Kanallandschaft, Guadalcanal (Eine kleine Insel im südwestlichen Pazifischen Ozean). Nachdem die Japaner im Januar 1943 die Insel besetzt haben, finden hier immer wieder Kämpfe zwischen US und Japanischen Truppen statt. So in etwa ist es auch für diese Nacht geplant. Ein kleiner 3-Mann-Trupp schippert still und leise im Boot durch die Nacht. Das fast unscheinbare Krokodil wird beim leisen Brummen des Motors gar nicht wahrgenommen. Noch ist alles friedlich und Zeit für den Kommandeur, die letzten Befehle zu geben. Dann plötzlich an der Biegung rechts Licht, ein Lagerfeuer um genau zu sein. Einige Japaner sitzen dort etwas unaufmerksam. Diese Nachlässigkeit werden sie schnell mit dem Leben bezahlen. Eine kurze Anweisung des Kommandeurs und schon legt der Spieler mit dem Scharfschützengewehr an. Zwei Schüsse und wenige Sekunden später ist alles wieder ruhig. Doch ein Posten, etwas weiter entfernt, ist neugierig geworden und sucht das Ufer ab. Pech für die drei Angreifer, dass es einen von ihnen auch sehr bald erwischt und er hängt verletzt an der Bordwand, doch dann geschieht es. Das Krokodil hat seine Chance wahrgenommen und den armen Kerl ins Wasser gezogen. Nun mehr nur noch zu zweit werden die Soldaten ins Kreuzfeuer genommen. Der Feind muß in die Zange genommen werden und dazu wird der Spieler an einer kleinen Landzunge abgesetzt und soll sich von "hinten" an das zweite Lager heranarbeiten. Also schnell ausgestiegen und an Land. Im Schutz der Dunkelheit huscht der Spieler von Deckung zu Deckung und knipst die feindlichen Wachen aus. Beim Lager angekommen entpuppt sich der Bunker jedoch als recht zäher Gegner für die Kollegen auf dem Wasser, doch eine gekonnt geworfene Granate schafft schnell Abhilfe. Der Weg für die Landung der Verstärkung ist frei und der Kampf um die Insel hat erst richtig begonnen und wird noch so manche Leben kosten, auch das des Spielers, wenn er nicht vorsichtig ist.

Kriegsalltag

Ohne große Einleitung geht es bei Medal of Honor - Rising Sun gleich zur Sache. Der Spieler wird wie der "Held" Griffin buchstäblich ins kalte Wasser geworfen. Ein separates Tutorial gibt es nicht, sondern die Grundzüge des Spiels erlernt der Spieler gleich bei der Verteidigung des Schiffes. So flitzt man durch die Gänge und hilft optional bei der Sicherung des Schiffes. Sei es, daß man bei der Schließung einer Luke behilflich sein oder aber dem Koch einen Feuerlöscher bringen soll. Irgendwann erreicht man dann das Deck des Schiffes, wo nun angreifende Flugzeuge möglichst schnell abgeschossen werden müssen und danach wird per MG auf einem Boot Geleitschutz für die geschwächte US Flotte gegeben. Dieser erste Abschnitt des Spiels ist erst mal neben der Erlernung der Steuerung auf reine Action ausgelegt. Doch damit hat der Spieler schon das Spiel erlebt wie es ist. Actionreich, packend und dramatisch und natürlich viele Gegner. Das wird sich auch in den nachfolgenden 8 Missionen nicht sehr viel ändern. Gekämpft wird gegen die Japaner in sehr abwechselungsreichen Schauplätzen. Nach dem Angriff auf Pearl Harbour geht es weiter durch eine philippinische Stadt, aus der man lebend entkommen muß. In Guadalcanal erlebt der Spieler seine erst Nach + Schleichmission. Hier kämpft man bei sehr schlechten Sichtverhältnissen durch den Busch und muß in einem Labyrinth aus Wegen mehrere Sabotageakte verüben. Zum Verschnaufen bleibt keine Zeit, da in der nächsten Mission, in der man sich durch den Dschungel bei Tag kämpft, erst noch diverse Luftverteidigungen ausgehoben werden müssen, was jedoch nicht einfacher ist, da die Japaner aus allen möglichen Löchern angreifen. In Singapur nimmt das Spiel dann etwas Tempo zurück und hier gilt es nun, sich in ein Treffen der Deutschen einzuschleichen und wichtige Informationen herauszufinden. Nachdem man sich in einer Mischung aus Stealth und Action auf recht originelle Weise eine Uniform besorgt hat, geht es getarnt zum Treffpunkt. Leider meldet sich der ehemalige Besitzer des Anzuges (in Unterhose) und es gilt lebend zu entkommen, damit man im späteren Verlauf noch bei einer Flugzeugbergung behilflich sein kein, die Brücke am Kwai sprengt und schließlich den Showdown an Board eines Schlachtschiffes erlebt, welches sabotiert werden soll. An dieser Aufzählung sieht man schon, daß in Medal of Honor - Rising Sun sehr viel geboten wird. Die Schauplätze sind sehr abwechselungsreich gestaltet und selbst die Dschungelmissionen unterscheiden sich doch recht stark voneinander, wozu die unterschiedlichen Tageszeiten, nicht nur hier, ihren Teil beitragen. Auch die eigentlichen Hauptziele einer Mission sind ausreichend komplex und zahlreich. Es gilt nicht nur immer einfach das Ende einer Mission zu finden, dabei müssen auf dem Weg auch eine ganze Reihe an Zielen erledigt werden. Ein Kompaß weißt einem zwar den rechten Weg, aber leider bringt dieser wenig, wenn er nur eine grobe Richtung angibt, was jedoch im Dschungellabyrinth etwas verwirrend ist. Hier wäre ein Entfernungsmesser hilfreich gewesen. Neben den primären Zielen gibt es auch viele Bonusziele, die man auch erst mal finden muß. Mal soll man die Treibstoffdepots zerstören, ein anderes Mal 20 Flugzeuge abschießen oder aber Gefangene befreien. Eine Statistik hält jeweils die Bestleistungen des Spielers fest, wodurch man auch angespornt wird, möglichst alles optimal zu erledigen. Insgesamt sind die Missionen zwar alle sehr linear aufgebaut und es gibt fast immer nur einen Weg zum Ziel, doch die Designer haben sich recht viel Mühe gegeben dies zu "vertuschen". So gibt es auch "Nebenräume" oder den ein oder andern Weg, den man nicht zwingend nehmen muß, um ans Ziel zu kommen. Doch ab und zu gibt es dort Boni, einen Speicherpunkt oder vielleicht sogar ein Bonusziel. Die Missionen sind zwar alle sehr stark gescriptet, doch zum Glück sind keine schwerwiegenden Scriptfehler vorhanden. Doch es nervt etwas, wenn man wieder genau weiß, sobald man etwas macht, kommen wieder Gegner. Sollte man in den Missionen mal scheitern, so kann man entweder am letzten Checkpoint weiter machen, wobei man jedoch nicht mitbekommt, wenn man einen "überschreitet" oder aber man findet eins der seltenen Funkgeräte, mit denen ein Speichern möglich ist. Bei Bedarf kann man auch später wiederkommen und einen erneuten Spielstand anlegen. Da der Schwierigkeitsgrad alles andere als leicht ist, sollten Anfänger definitiv auf der untersten Stufe spielen und selbst dann ist das Spiel alles andere als "Einsteiger-freundlich".Nach etwa 10 bis 15 Stunden rollt dann leider schon der Abspann über den Schirm (Kommt darauf an, wie oft man eine Stelle neu spielen mußte.)

Japaner, überall Japaner

Im Laufe des Spiels trifft man neben Abwehranlagen auf sehr viele gegnerische Soldaten. Diese gibt es zwar mit unterschiedlichsten Uniformen (Je nach Setting und Tageszeit), doch mehr als unterschiedliche Waffen und Verhaltensmuster haben diese nicht. Die KI ist dabei eine reine Berg- und Talfahrt. In einigen Situationen sind die Gegner recht geschickt und hechten in Deckung oder verschanzen sich irgendwo (Vermutlich gescriptet). Aber auch der ein oder andere Soldat hat sich im Nahkampf mit aufgepflanztem Bajonett auf einen gestürzt. Doch auf der andern Seite stehen Gegner auch einfach in der "Schußlinie" rum und reagieren nicht oder erst sehr verzögert. So mancher Gegner schien auch eher die Vögel aufs Korn genommen zu haben als den Spieler. Beim aus vielen Spilen bekannten "Granaten-Problem" reagieren die Feinde hier gar nicht mal so schlecht und die ein oder andere ist auch postwendend zurück gekommen. Etwas nervig ist es, daß die Gegner immer wieder an der gleichen Stelle spawnen. Bis auf Kleinigkeiten (etwa das ein Gegner mit dem Schwert in die Wand gelaufen ist und steckenblieb) sind keine gravierenden Fehler aufgetaucht. Auch die Trefferphysik ist sehr schön gemacht - so "reagieren" die Gegner recht unterschiedlich, je nachdem wie und wo man sie trifft. Manche humpeln kurz, andere lassen die Waffe fallen und fassen sich ans Knie, etc. Lediglich an manchen Stellen ist man sich nicht sicher, ob der Gegner tot ist oder nicht und an einigen Stellen sieht man Gegner bzw. Teile vom Gegner durch Wände ragen.

Ich brauche sofort ein...

Im Spiel bekommt der Spieler eine ganze Reihe der unterschiedlichsten Waffen in die Hand gedrückt. Angefangen bei leichten Pistolen über Gewehre und unterschiedlichste MPs bis hin zur Bazooka ist alles vorhanden, was das Waffenherz höher schlagen läßt. Die Waffen orientieren sich dabei - wie schon bei allen anderen Medal of Honor Spielen - an den realen Vorbildern. So muss der gute Soldat jederzeit zwischen den Waffen wechseln, um die Gegner bestmöglich zu erledigen, ebenso sollte aber auch die Munitionsplanung berücksichtigt werden. Für so manche Knarre bekommt man keine/kaum Munition im Level, für andere recht viel. Warum der Spieler beispielsweise im Dschungelkampf bei Nacht so viel "Snipermunition" bekommt, wo man die Gegner kaum auf Entfernung ausschalten kann, bleibt ein Rätsel der Programmierer. Einige Waffen verfügen über einen Zoom und ansonsten sollte man sich angewöhnen, möglichst über Kimme und Korn zu zielen, da es ansonsten zu ärgerlichen Steuerungsmankos kommt, dazu aber weiter unten mehr. Eine Granate gibt es praktischerweise immer dazu und diese kann per Knopfdruck - ohne Waffenwechsel- geworfen werden. Aber auch Geschützstellungen können vom Spieler benutzt werden. Neben den obligatorischen Feldflaschen (Heilung) findet der Spieler auch ab und zu Funkgeräte mit denen der Spielstand gespeichert werden kann. Um etwas den Langezeitspielspaß zu erhöhen, kann man auch mit Dietrichen (Muss man erst erhalten für eine Mission) auch dort verschlossene Türen und Kisten öffnen und kleine Goodies frei spielen.

Da kommt einer von Links. - Hab ihn. Danke

Wem das Spiel allein zu schwer ist, der kann sich zusammen mit einem guten Freund daran machen, das Spiel im COOP-Modus zu spielen. Das ist auch eine wunderbare Sache, aber leider ist das Spielen hier auf Splitscreen beschränkt. Eine Systemlinkverbindungsmöglichkeit wäre doch wohl auf jeden Fall drin gewesen- von X-Box Live ganz zu schweigen. Wenigstens kann man Friendly Fire, Waffen- und Heilungsteilung ein- oder ausschalten und sich zwischen einer horizontalen und vertikalen Teilung entscheiden. Einzel- und Mehrspielerspielstände werden dabei getrennt gespeichert und man muß die COOP Kampagne auch von vorne anfangen, wenn man es im SP schon durch hat. Wer dagegen mehr auf Deathmatch steht, der kann sich - auch nur im Splitscreenmodus - austoben und mit bis zu 4 Spielern gegeneinander auf 9 Maps, die auf den SP Missionen basieren - Blei um die Ohren jagen. Neben Free for All und TeamDeathmatch gibt es leider nur sehr wenige Optionen und lange kann der Modus nicht so sehr fesseln.

Schuß - daneben, drehen & Schuß - daneben - ARRG!

Die Steuerung ist von der Belegung bei Rising Sun ordentlich gehalten und die Belegung ist sinnig und man kann aus einer ganzen Reihe an Profilen wählen. Springen, Granate werfen, Ducken, etc. alles kein Problem. Das größte Manko, was leider auch sehr negativ auf den Spielspaß wirkt, ist die doch recht hakelige Sticksteuerung. Wenn man das Fadenkreuz ein kleines Stück neben dem Gegner hat und dann korrigieren will, dann macht man in 90% der Fälle erst mal einen gewaltigen Satz über die "Strecke" hinaus. Nur wenn man den Stick recht langsam bewegt schafft man es, den Gegner zu erfassen, allerdings sollte er dann auch still stehen. Wenn man jedoch über Kimme und Korn feuert bzw. ein Zoom benutzt, dann hat man das Problem nicht. Auch kann man es umgehen, wenn man konstant den Stick in Bewegung hält. Durch diese Zielungenauigkeit verpasst man die Gegner jedoch leider recht oft nur ganz knapp und muß dann erst mal einige Treffer einstecken. Leider gibt es auch keine Zielhilfe, die man sich in verschiedenen Stufen anpassen könnte, wie andere Games dies vormachen. Sehr gut und übersichtlich sind dagegen die restlichen Menüs gelungen. Hier findet man sich schnell und einfach zurecht und auch die Infos während und zu einer Mission sind recht umfangreich. Neben den Zielen, etc. findet man auch geschichtliche Infos dazu.

Boh sieht das .... aus!

In Sachen Grafik macht sich leider die Multikonsolenumsetzung negativ bemerkbar. Insgesamt holt das Spiel längst nicht das Mögliche aus der Box raus. Die Texturen sind nicht sonderlich hochauflösend und viele Stellen - insbesondere der Dschungel - sehen immer wieder gleich aus, was nicht gerade der Übersicht zu Gute kommt. Dafür sind die Waffen und Charaktermodelle doch deutlich besser gelungen, wenn auch hier Clipping-Fehler stören. Insgesamt fehlt den Leveln einfach zum Großteil der Detailgrad, den so manche anderen Spiele auf der Konsole haben. Da hätte man die Level lieber teilen und dafür etwas detaillierter und länger erstellen sollen. Etwas komisch wirken auch die Bewegungen, wenn man das ganze im COOP Spielt und man den Partner auf dem Schirm rumhüpfen sieht. Slowdowns sind beim Spielen selber keine aufgefallen.

War das hier im Raum?

In Sachen Sound fährt Rising Sun schwere Geschütze auf. Hier wird auf ein THX Zertifikat verwiesen, was sich jedoch nicht immer im Spiel bemerkbar macht. Man hat zwar immer das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, Explosionen und Musik überzeugen, aber einige Waffen klingen etwas zu "schwach". Bei der Sprachausgabe wurde leider zum Großteil verzichtet, länderspezifische Akzente einzubauen, dafür bekommt man jedoch auch etwas Japanisch als Sprachausgabe, wobei hier jedoch Untertitel nicht geschadet hätten.

Meinung

Mit Rising Sun liefert Electronic Arts solide Kost ab, die sich ganz am Vorgänger orientiert. Neben kleinen Verbesserungen gibt es aber auch Schwächen und Ärgernisse. Das Spiel hat auf jeden Fall einen ganz eigenen Charme mit dem Kampfschauplatz Pearl Harbor, Dschungel, etc. Doch Ziele sind schön abwechselungsreich und Bonusziele + Bewertungen motivieren. Allerdings ist die grafische Leistung doch nicht so überzeugend und spätestens, wenn man durch den Dschungel irrt und immer wieder an der gleichen Stelle landet, verliert man etwas die Lust, insbesondere wenn man schon länger keinen Savepunkt gefunden hat und es zufällig in letzter Zeit keinen Checkpoint gegeben hat. Die Gegner KI ist zwar stellenweise gut, aber manchmal scheint auch keine vorhanden zu sein. Letztes ist dagegen zwar recht hilfreich, wenn man mit der sehr hakeligen Zielfunktion des Sticks kämpft und den Gegner nicht anvisieren kann, doch Spaß macht es nicht so viel. Der nächste bewegliche Gegner kommt bald und der kann einen schnell bei der Gesundheitsanzeige auf "0" bringen. Der COOP Modus ist jedoch gar nicht mal schlecht, er würde jedoch deutlich länger motivieren, wenn es zumindest einen Systemlinkmodus gäbe. Immer nur mit einem halben Schirm zu spielen ist nicht so spaßig. Der Rest des Mehrspielermodus beschränkt sich dagegen ja leider nur auf reines DM und das macht im Split nicht lange Spaß. Echte Medal of Honor Fans werden um den Kauf sowieso nicht herumkommen, allein schon um die Sammlung komplett zu haben. Alle anderen sollten dann aber zum preislich reduzierten Vorgänger "Frontline" greifen, der hat zwar keinen COOP, kostet aber auch nur die Hälfte und da ist das Zielen auch nicht optimal, aber nicht ganz so problematisch ausgefallen.


Geschrieben am 15.12.2003, Testkonfiguration: Xbox
 



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