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MechAssault 2  

Rückseite ]

Info
Autor 2+
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 1.5
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Gesamt (5 votes) 3+
 2
 1.5
 1.9
Name:MechAssault 2: Lone Wolf
Genre: Action Sim
Produkt: Vollversion
Release: 2004/12
Publisher: Microsoft Game Studios
Entwickler: Day 1 Studios
Hardware: Xbox
System: Xbox
Multiplay: Split/System/Xbox-Live
FFeedback: ja
Sprache: Multilingual
zensiert: nein
Serie: ja
Bemerkung: Limited Edition mit Making of und Bonusmap, kompatibel mit Xbox360
USK: 16
MechAssault 2: Lone Wolf (review von nali_warcow)

Mit MechAssault zeigten die Day 1 Studios 2002,wie ein komplexes Mechspiel vom PC auf eine Konsole konvertiert werden kann und trotz einer Konzentration auf Action und Arcade-Gameplay sehr viel Spaß machen kann. Allein die Onlinespieler haben Abertausende Stadtteile mit ihren tonnenschweren Mechs nebenbei in Schutt und Asche gelegt. Mit "Lone Wolf" steht nun der Nachfolger seit Dezember 2004 in den Läden. Auch wenn die Onlinestatisitk durchaus für das Spiel spricht, so soll das folgende Review das Spiel etwas genauer durchleuchten.

Collectors und Sammlereditionen gibt es inzwischen zunehmend auch im Konsolenbereich. Auch MechAssault 2 gibt es in zwei unterschiedlichen Fassungen. Als Bonus erhält der Käufer der Limited Edition eine zusätzliche DVD, die sich ansonsten bis auf einen entsprechenden Schriftzug optisch nicht von der anderen Version unterscheidet. Auf der DVD befinden sich zwei zusätzliche Mehrspielerkarten, welche man sich jedoch inzwischen auch über Xbox Live herunterladen kann. Zusätzlich gibt es ein Video über die Entstehung von MechAssault 2: Lone Wolf von G4TechTV und eine Reihe an Interviews mit den Schöpfern des Spiels. Das etwa 30 Seiten starke Handbuch (in Farbe) beschreibt alle wichtigen Aspekte wie Steuerung, Waffensysteme, Spieltypen und Mechs. Außerdem gibt es einen Gutschein für zwei kostenlose Monate bei Xbox Live, was allerdings eine Kreditkarte voraussetzt.

Verschnaufpause? Gibt es nicht!

Lone Wolf setzt die Handlung fast genau dort fort, wo der Vorgänger endete. Der Spieler ist zusammen mit Major Natalia Kerensky und dem Techniker Lieutenant Foster entkommen. Sie haben auf dem Planeten Dante sozusagen versucht, eine ruhige Zuflucht zu finden. Doch die Ruhe wird schon sehr bald gestört. Gerade noch gehen Foster und der Held des Vorgängers durch die Stadt und wenige Augenblicke später kracht es hinter ihnen und ein Mech taucht plötzlich auf. Sie haben keine andere Wahl, als sich den Aggressoren zu stellen und gleichzeitig den Grund für den Angriff herauszubekommen. Noch ahnen sie nicht, dass dies alles mit dem mysteriösen Artefakt zusammenhängt, das Foster in einem zerstörten Mech gefunden hat…

Die Story des Spiels wird in einer ganzen Reihe an Zwischensequenzen präsentiert. Mal erfährt man Neuigkeiten innerhalb der Mission oder es gibt längere Passagen vor und nach einer Mission. So einfach ist das Geheimnis des Artefakts nicht zu lüften und auch Freund und Feind sollte man kennen. Bis zum Ende bleibt es spannend und die Story wird sehr viel flüssiger präsentiert als im Vorgänger, was daran liegt, dass es zum einen keine Textschirme als Einsatzbesprechung mehr gibt und es direkt von einer Mission in die nächste geht. Die Wahl eines Mechs entfällt somit vor der Mission, doch die Entwickler haben sich dafür einige nette Neuerungen einfallen lassen, damit die Abwechslung nicht zu kurz kommt.

Aufklärung und Sabotage

Um eine Landezone im dem Gebiet zu bekommen, müssen erst die gegnerischen Stellungen überwunden werden. Dummerweise ist das Gebiet durch Luftabwehrgeschütze so gut gesichert, dass lediglich ein Absprung im Kampfanzug möglich ist. Nur durch diesen Anzug geschützt muss sich der Mechpilot nun an diese Aufgabe machen. Kaum wird mit der Erkundung des näheren Gebietes begonnen, kommen auch schon die ersten Feinde. Noch sind es jedoch glücklicherweise lediglich einige Kampfhubschrauber, die mit den Lasern schnell vom Himmel geholt werden. Der Kampanzug schützt dabei vor den gröbsten Schäden. Weiter geht es in Richtung eines kleinen Hügels im Schutz der Bäume. Leider findet man hier kein Missionsziel, dafür jedoch glücklicherweise auch keine Gegner. Merken sollte man sich diesen Platz dennoch, da hier in einigen Zelten und Gebäude Munition und Reparatureinheiten für einen Mech liegen. Die große Ebene jenseits des Hügel scheint relativ frei zu sein und die Gegner haben die Ankunft des Spielers scheinbar noch gar nicht groß bemerkt - von einigen Aufklärern abgesehen. Weiter geht es daher in Richtung des nächsten Hügels. Fast hätte man den Berggipfel erreicht, doch da stapft plötzlich ein Thor durchs dichte Gebüsch. Jetzt heißt es schnell reagieren, will man eine Chance gegen dieses große Stahlmonster haben. Mit den eingebauten Jetpacks bringt sich der Spieler erst mal schnell vor den ersten Salven in Sicherheit. Zwar könnte man einen Angriff mit dem eingebauten Granatwerfer versuchen, doch dies wird zum einen ein recht schwerer Kampf und gleichzeitig würde man danach noch immer im Kampfanzug stecken. Viel besser wäre es, wenn man den feindlichen Mechpiloten zum Ausstieg überreden könnte. Gesagt, getan. Nach einigen kleinen Sprüngen mit dem Jetpack befindet sich der Spieler auf Höhe der Rückenpartie des Mechs und klammert sich dort fest. Hier bietet sich nun die wunderbare Gelegenheit das System durch Drücken entsprechend eingeblendeter Tasten zu hacken. Wenige Augenblicke später fährt der Mech in den Ruhezustand. Nun aber schnell raus aus dem Schutzanzug und gänzlich ungeschützt in Richtung Mech-Cockpit. Im schweren Mech sieht die Situation nun ganz anders aus. Das auf dem Hügel platzierte Luftabwehrgeschützt wird allein schon vom Drüberlaufen zu Schrott verarbeitet. Danach kann es weitergehen zu den beiden verbleibenden Zielen. Über die schwachen Lasergeschosse der herbeieilenden Helikopter kann man nur noch schmunzeln. Mit Raketen und Energiewaffen sind auch die anderen in diesem Gebiet patrouillierenden Mechs kein Problem mehr. Dem Sieg steht somit kaum noch was im Weg.

Action und Abwechslung

In über 20 Missionen erlebt der Spieler eine zusammenhängende Story und erfährt die Geheimnisse, die hinter dem mysteriösen Artefakt stecken, das Foster gefunden hat. Die Missionen werden jeweils durch eine oder mehrere kleine ineinander übergehende Zwischensequenzen begleitet, so dass der Spielfluss nicht durch irgendwelche Textfenster oder Menüs unterbrochen wird. Nach und nach wird dem Spieler in den ersten Missionen die Steuerung beigebracht und dies bezieht sich nicht nur auf den Mech. Gerade die neuen Features des Spiels werden erklärt und sehr abwechslungsreich in die Missionen eingebunden. Im Gegensatz zum Vorgänger wählt der Spieler nicht einfach am Anfang der Mission einen Mech aus und muss damit die gesamte Mission bestreiten. Im Nachfolger hat man viel mehr Freiheiten bei der Wahl- sogar direkt auf dem Schlachtfeld. Mitunter startet der Spieler nicht direkt in einem Mech, sondern im neuen Kampfanzug. Dieser Anzug schützt den Träger zwar auch gegen angreifende Feinde, doch spätestens wenn Raketen auf den Spieler zufliegen, hält die Panzerung nicht sehr lange. Dennoch mit Laser und einem Granatwerfer bewaffnet kann man damit unter den schwächeren Feinden schon recht gut aufräumen. Dank des Jetpacks ist der Spieler auch sehr mobil unterwegs. Sogar das Erklimmen großer Gebäude in Städten ist möglich. Dank eines Greifers ist es möglich sich an Gebäudewänden festzukrallen, bis sich das Jetpack wieder aufgeladen hat und es weiter nach oben gehen kann. Doch der Greifer ist nicht nur ein netter Kletterbonus für angehende Bergsteiger im Mechuniversium, sondern auch ein sehr nützliches und fieses Tool im Kampf gegen Mechs. Schwebt man im Anzug in Höhe der Rückenpartie eines anderen Mechs, so kann man sich dort festhalten und ins System reinhacken. Dazu müssen einfach schnell und fehlerfrei die aufleuchtenden Tasten gedrückt werden. Dann fährt der Mech in den Ruhezustand und der Moment ist gekommen, in dem man das Gefährt wechseln kann. Also schnell raus aus dem Anzug und rüber zum Mech, wo man vorne nun "einsteigen" kann. Allerdings ist man als ungepanzerte kleine Person eine sehr leichte Beute für Mechs und Fahrzeuge, weil 1- 2 Treffer schon das Ende bedeuten. Neben der Eroberung eines feindlichen Mechs gibt es noch weitere Möglichkeiten für die ungeschütze Person. So können Bomben gelegt und dann aus der Ferne gesprengt werden oder aber es muss ein Türschloss gehackt werden. Aber auch herumstehende Panzer können vom Spieler erobert werden. Sicherlich wird sich jeder Kenner des Vorgängers fragen, was man bitteschön in so einem kleinen, ungepanzertem Fahrzeug soll. Sicherlich sind die Fahrzeuge von der Stärke her nicht mit einem Mech zu vergleichen, doch haben sie dafür eine Tarnfunktion. Kämpft man sich also den Weg durch die feindliche Basis oder fährt einfach im Tarnmodus durch? Gerade diese neuen Möglichkeiten haben die Entwickler wunderbar in die Kampagne integriert. Hier spielt sich kaum eine Mission wie eine andere. Auch kann der Spieler die Steuerung des VTOLS übernehmen. In den Missionen Pflicht, um bei einer Eskorte mit dieser Flug-Transporteinheit zum Ziel zu kommen, und im Mehrspielermodus interessant um schnell Panzer und Piloten im Schutzanzug hinter den feindlichen Linien abzusetzen. Mal startet der Spieler in der Kampagne ganz ohne Mech und muss sich einen besorgen, dann gilt es sich durch ein Gebiet bis zum Ziel zu kämpfen, Leute wollen befreit werden, es gilt eine Stellung zu halten, eine feindliche Basis mit Produktionsstätten zu vernichten, Geleitschutz zu geben oder aber möglichst unbemerkt mit einem geklauten Panzer durch feindliches Gebiet zu kommen. Es ist nicht nur sehr abwechslungsreich, wenn der Pilot mal kurzzeitig aus dem Mech raus muss und sich nun als kleine 2 Meter große Figur in eine Basis schleichen muss, um Bomben zu legen, sondern auch ein schöner Nervenkitzel, dies zu machen, während feindliche Mechs herumlaufen. Durch mitunter mehrere kleine Ziele wird die Mission in handliche Brocken zerlegt und sehr abwechslungsreich präsentiert und wegen den verschiedenen Möglichkeiten hat der Spieler auch stellenweise freie Entscheidung, wie er vorgehen möchte. Möchte man z. B. lieber im Tarnpanzer weiterfahren oder nimmt man einen Mech. Wenn man sich für einen Mech entscheidet, dann hat man zum Teil einee Auswahl an unterschiedlichen Exemplaren. Dennoch müssen MechAssault-Fans nicht damit rechnen, dass sie kaum noch Zeit damit verbringen werden, mit einem Mech durch die Landschaft zu laufen und sich actionreiche Duelle zu liefern. Dies ist natürlich nach wie vor der Kernpunkt des Spiels. Da muss man zwischen Raketen und Energiewaffen wechseln, Deckung hinter Felsen oder Häusern suchen und dann vielleicht mit einem Angriff aus der Luft den Gegner besiegen, so dass dieser nach der Explosion des Reaktorkerns lediglich etwas Munition und Heilung übrig lässt.

Am Schwierigkeitsgrad des Spiels hat sich auch etwas getan. Die drei unterschiedlichen Stufen sind überwiegend sehr gut geworden und auch Einsteiger sollten fast keine Probleme haben und dennoch ein forderndes Spiels präsentiert bekommen. Die Betonung muss dabei jedoch auf "fast keine Probleme" liegen, weil es - abgesehen vom Endkampf - zwei Stellen gibt, die doch sehr frustanfällig sind. Der Kampf gegen einen recht starken Endgegner sollte jeder nach einigen Versuchen hinbekommen, wobei etwas Glück, ob man getroffen wird oder nicht, in der Mission sehr hilfreich ist. Eine wirkliche Fruststelle ist jedoch eine Mission, in der man hinter einem Geschütz dem Kollegen für einige Zeit Deckung geben muss. Hier mit einen Mech zu beseitigen bzw. mit dem VTOL ist leider extrem unausgewogen im Vergleich zu den vorherigen oder späteren Missionen. Ansonsten gibt es in den Missionen beim Erreichen bestimmter Zwischenziele bzw. Abschnitten einen Checkpoint, so dass nicht die gesamte Mission neu gestartet werden muss. Gespeichert wird der Fortschritt jedoch erst, wenn die Mission auch wirklich siegreich beendet wurde.

Spaß außerhalb der Kampagne

So schön und abwechslungsreich die Kampagne auch ist, nach etwa 10 bis spätestens 15 Stunden ist die Action vorbei. Da muss das Spiel nun zeigen, was es im Mehrspielermodus leisten kann. Gerade für Solospieler bzw. Leute, die kein Xbox Live haben, wird etwas wenig geboten. Bis zu zwei Spieler können an einer Konsole das Spiel im Splitscreen zocken, wobei es leider nicht möglich ist, sich zwischen einer vertikalen und horizontalen Trennung zu entscheiden. Bei MechAssault 2 wird das Bild senkrecht in der Mitte geteilt, was leider das Blickfeld stark eingrenzt. Von den ganzen zehn Spieltypen kommt da dann auch nicht immer so der Spaß auf, weil die Entwickler nicht an vom Rechner gesteuerte Mechs gedacht haben. Gerade dies sollte sicherlich kein so großes Problem sein. Im "Fleischwolfmodus" muss man sich ja allein oder mit anderen Spielern gegen anrückende Mechwellen verteidigen. Vom technischen her dürfte es eigentlich keine Probleme bereiten. Ein Deathmatch oder Last Man Standing, in dem der letzte überlebende Spieler Sieger wird, kann man ja noch mit zwei Spielern sinnvoll spielen. Aber ein Teamdeathmatch oder Capture the Flag macht da nur mit mehr Leuten Spaß. Außerdem gibt es noch einige mehr oder weniger bekannte Spieltypen aus anderen Spielen in Lone Wolf. Im "Ich bin dran" Spieltyp wird anfangs ein Spieler per Zufall ausgewählt und nur dieser kann "Punkten" durch Kill. Um selber Punkten zu können, muss dieser ausgewählte Spieler beseitigt werden, damit man selber die Rolle übernehmen kann. Im Kontrollpunktmodus gilt es mindestens die Hälfte der fünf Punkte einzunehmen und zu halten. Einnehmen eines Punktes geht dabei nur, wenn man sich außerhalb des Mechs befindet. Im Spieltyp "Datenkerne erobern" müssen entsprechende Objekte aufgesammelt und zur eigenen Basis gebracht werden. Beim letzten Typ, dem Stützpunktkrieg muss der Generator des anderen Teams zerstört werden. Im Systemlink bzw. online können bis zu 12 Spieler mit und gegeneinander kämpfen. Egal was man spielt, die Optionsauswahl ist leider sehr dürftig. Doch wenn man viele Freunde für LANs oder Xbox Live hat, dann kann der MP Modus durchaus eine ganze Weile fesseln. Und wer keine Lust hat auf immer nur kleine Scharmützel, der kann sich sehr lange im Xbox Live Eroberungsmodus austoben. Hier tritt der Spieler einer Fraktion bei und gekämpft wird auf vielen Planeten in der Galaxie. Da müssen vom Feind besetzte Planeten erobert werden und die eigenen natürlich verteidigt. Jeder Planet steht für ein fest eingestelltes Matchsetup. Es reicht somit nicht, dass man beispielsweise nur gut im Deathmatchmodus ist, hier müssen alle Spieltypen beherrscht werden und ohne Teamplay läuft natürlich gar nichts. Was sich leider inzwischen immer weiter verbreitet, ist das Bezahlen für jede Kleinigkeiten über Xbox Live. So gibt es nun zwar seit wenigen Tagen ein zweites Kartenpack, doch wie bei so manchen anderen Downloads auch, muss hierfür zumindest im Moment gezahlt werden und das nicht zu knapp. Ganz 4,99€ für einige Karten ist in meinen Augen eine Frechheit. Wenn es schon einen Onlinemodus gibt, in dem man eine monatliche Gebühr bezahlen muss und die Spiele auch nicht gerade für " 'nen Appel und ein Ei" zu bekommen sind, dann sollte so was eigentlich allen Nutzern sofort zugänglich gemacht werden.

Einfache Mechhandhabung

An der Steuerung hat sich kaum was geändert. Wer MechAssault gespielt hat wird sich recht schnell zurecht finden. Die Steuerung erfolgt mit dem linken Stick und der Blickwinkel wird mit dem rechten Stick justiert. Abfeuern und Wechseln der Waffen ist ebenso bekannt, wie die Wärmeanzeige. Nichts wäre ärgerlicher, als im richtigen Moment wegen Überhitzung nicht feuern zu können. Alle Tasten werden für die unterschiedlichen Möglichkeiten ausführlich im Handbuch beschrieben und für Sachen wie z. B., Einsteigen in ein Fahrzeug entsprechend eingeblendet. Die Steuerung geht insgesamt wunderbar einfach und problemlos von der Hand. Lediglich beim VTOL muss sich der Spieler erst mal 'ne Weile einarbeiten, bis man damit wirklich auch schnell und problemlos etwas transportieren kann. Genauso wie man beim Hacken eines feindlichen Mechs schnell die angezeigten Tasten drücken muss, so muss man dies auch machen, wenn der eigene Mech gehackt wird. Gerade im Kampf sorgt dies für eine ordentliche Portion Adrenalin. Das HUD ist etwas neu gestaltet, beinhaltet ansonsten aber weiterhin alle wichtigen Infos wie Wärme, Munitionsinfo und ein Radar.

Grafik & Sound

Grafisch sieht MechAssault 2: Lone Wolf 'ne Ecke besser aus als der Vorgänger, wobei insbesondere sehr viele Details auffallen. Sei es, dass die Gebäude nun deutlich detaillierter einstürzen, die ganzen Explosionen und Partikeleffekte verfeinert wurden und die Welt schöner rüberkommt. Insbesondere die Explosionseffekte der Mechs sind deutlich überarbeitet worden. Statt einer einfachen Explosion sieht man nun Druck- und Detonationswelle, die auch wunderschön Bäume und Gebäude in Mitleidenschaft ziehen. Lediglich einige Texturen waren nicht ganz so schön aufgelöst, dennoch habe ich zumindest keinerlei nennenswerte Slowdowns beim Spielen festgestellt. Es wurde nicht nur einiges an Arbeit in die generellen Animationen gesteckt, sondern auch das gesamte visuelle Feedback, welches der Spieler bekommt. Egal ob der Mech humpelt, Rauch aufsteigt oder durch z. B. Soundeffekte auf den Status hingewiesen wird, man bekommt sehr viel Feedback allein aufgrund von Bild und Ton. Die Musik rundet das insgesamt recht stimmig Gesamtbild der Präsentation gut ab - neben den schon aus dem Vorgänger bekannten Waffen und Explosionssounds. Während man sich über die Qualität der deutschen Sprachausgabe sicherlich streiten kann, so kann man auch jederzeit über die englische Konfigurationseinstellung das Spiel mit den Originalsprechern daddeln.

Meinung

MechAssault 2 macht eigentlich fast alles besser als der Vorgänger. Die Kampagne hat mir ausgesprochen gut gefallen, war wunderbar abwechslungsreich und mit Ausnahme einer Mission durchweg gut ausbalanciert. Lediglich die sehr knappe Spielzeit trübt da etwas den Gesamteindruck. Mit den neuen Möglichkeiten des Kampfanzuges, Panzer fahren und Mechs übernehmen kommt viel Abwechslung und frischer Wind ins Spiel. Während auf der einen Seite das Onlinegaming bzw. mit ausreichend Freunden das LAN-Spiel viel Spaß macht und lediglich die wenigen Optionen etwas unangenehm auffallen, bietet das Spiel ansonsten leider für Leute ohne Live ansonsten kaum was. Zumindest für die Nichtprofis wären einige Bot-Mechs in den anderen Spieltypen eine wunderbare Sache gewesen. Multiplayerfreunde können daher sofort zuschlagen, andere sollten da lieber erst noch eine Preissenkung abwarten.


Geschrieben am 20.05.2005, Testkonfiguration: Xbox
 



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