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Halo 2  

Rückseite ]

Info
Autor 2+
 2
 1.5
 2.5
Gesamt (42 votes) 1
 2
 1.4
 2.2
Name:Halo 2
Genre: Egoshooter
Produkt: Vollversion
Release: 2004/11
Publisher: Microsoft Game Studios
Entwickler: Bungie
Offiz. Sites: Game
Hardware: Xbox
System: Xbox
Multiplay: Xbox Live
Sprache: Deutsch
zensiert: nein
Serie: ja
Bemerkung: Coop Splitscreen/Systemlink
USK: 16
Halo 2 (review von nali_warcow)

Was für den PC Spieler Half Life 2 ist, dass ist für Xbox Spieler Halo 2. Um kein anderes Spiel wurde so ein Wirbel veranstaltet, so viele noch so unwichtige Newsfetzen und Aussagen analysiert, Trailer und Präsentationen verschlungen, bis es am 9.11.2004 endlich so weit war und Halo 2 in den Läden stand. Die Verkaufszahlen sprechen inzwischen für sich und auch, wenn man sagen kann Millionen an Käufern können nicht irren, so soll dieses Review - wenn auch etwas verspätet - klären, was am "Hype" dran ist. Inzwischen wird bereits an einem kostenpflichtigen Mehrspieleraddon mit einigen Maps gearbeitet.

Halo 2 erschien in mehreren unterschiedlichen Versionen. Zum einen wäre da die normale Version in einer grünen DVD Hülle. Weiterhin gab es das Spiel im Bundle mit dem Xbox Live Starter Kit, das neben dem Headset auch ein Jahr kostenloses Spielen über den Online-Service Xbox Live ermöglicht - Kreditkarte vorausgesetzt. Wer es jedoch edel mag, der griff zur Halo 2 Limited Edition. Hier war das Spiel in einer silber/ grauen Metallbox im DVD-Format untergebracht. Neben der eigentlichen Spiel DVD gab es außerdem einen Gutschein für zwei kostenlose Xbox Live Monate und eine Bonus DVD. Diese DVD beinhaltet etwa 1,5 Stunden "Hinter den Kulissen Videos" von Halo, Bungie und der Entwicklung (u.a. gelöschte Szenen und erste Versionen von Halo 1). Erstaunlicherweise zeigt die Reportage mit welchen Tricks und Kniffen beispielsweise auf der E3 für staunende Münder gesorgt wurde, wobei es sich gleichzeitig bei den gezeigten Szenen um reine "Konstruktionen" nur für die Veranstaltung handelt und es ansonsten vom eigentlichen Spiel fast gar nichts gab. Vielleicht rüttelt das Video auch mal einige Leute wach, so dass nicht gleich jede Ankündigung vollmundig geglaubt wird. Die Limited Edition war schon vor dem Release in den Onlineshops ausverkauft, doch in den großen Elektromärkten wird man immer mal wieder in den Regalen fündig und auch gebrauchte Versionen sind inzwischen recht preiswert zu haben.

Die Schlacht geht weiter

Halo 2 schließt genau da an, wo der Vorgänger aufhörte. Für den Spieler lag somit lediglich eine längere Pause von einigen Jahren dazwischen, bis er endlich weiß, wie es weitergeht. Nachdem der Master Chief im Vorgänger den Halo-Ring und damit die Flood zerstörte und mit Müh und Not gerade noch der Explosion entkommen ist, geht es auf der Erde etwas ruhiger zu. Kaum angekommen, wird er von allen Seiten umjubelt. In den letzten Jahren hat sich einiges hier verändert und die Menschheit hat sich für den Kampf gegen die Allianz gerüstet. Während auf der Erde die Korken knallen und das Militär mal wieder ordentlich Orden für lebende und tote Helden verteilt, ist bei der Allianz eine Krisensitzung im Hohen Rat der Propheten angesagt. In High Charity, der heiligen Stadt, wird zeitgleich der ehemalige Anführer der Allianz bei der Schlacht um Halo nach einem kurzen Rapport vom Propheten der Wahrheit auf die große Reise geschickt. Sein Kampf gegen die Menschen ist vorbei und die Exekution beginnt bald darauf. Doch die Allianz ist nicht untätig, während diese ganzen Ereignisse stattfinden, beginnt der nächste Angriff auf die Menschen mit dem Ziel: Erde. Es gibt also wieder jeder Menge Arbeit für den Master Chief und so mancher Feind hat noch eine Rechnung offen. Im Gegensatz zu Halo 1 hat sich sehr viel bei der Präsentation der Story getan. Vor und nach den Missionen gibt es mitunter sehr umfangreiche Videozwischensequenzen, in denen die abwechslungsreiche und überraschende Handlung vorangetrieben wird. Bis zum Ende erlebt der Spieler nicht nur eine schön präsentierte Story, sondern sieht insgesamt das Geschehen aus der Sicht der Allianz, die sich ebenso mit Problemen herumschlägt. Eine extreme Enttäuschung ist jedoch die Endsequenz, die mit den Worten den Masters Chief endet "Ich werde diesen Kampf beenden" und dann werden die Credits eingeblendet. Da hat man einfach als Spieler das Gefühl, dass hier Halo 2 von Bungie einfach in der Mitte bzw. letztem Drittel geschnitten wurde, damit genug Material für ein Halo 3 bleibt.

Stürmen und Halten

Drei, zwei, eins und schon wird die Landekapsel vom Raumschiff ausgestoßen. Der Master Chief und eine Gruppe Marines haben die Aufgabe den Bereich um einen Tempel der Blutsväter zu sichern, der im Moment noch von Streitkräften der Allianz gehalten wird. Kaum auf dem Boden aufgeschlagen klappt die Kapsel auf und der Kampf an der Klippe kann beginnen. Ausgerüstet mit einem MG und der Bazooka geht es den gewundenen Pfad nach oben. Da stößt der Spieler auch schon bald auf einige kleine, unachtsame Gegner der Allianz, die Unggoy, die im Vorgänger noch schlicht als "Drohnen" bezeichnet wurden. Doch so lange der Gegner nach einiger Zeit in Gras beißt, ist der Name zweitrangig. Ein etwas größeres Problem sind da schon die Geschütztürme auf kleinen Hügeln. Hier müssen schwere Geschütze aufgefahren werden. Da kann die zielsuchende Bazooka zeigen, was sie kann. Ziel anpeilen, einloggen, abfeuern und flink wieder in Deckung. Spätestens jetzt weiß auch der letzte Kämpfer der Allianz in diesem Gebiet, dass sie hier angegriffen werden. Da beginnt nun ein schneller und heftiger Kampf gegen die aus dem Tempel stürmenden Gegner. Hinter Felsen wird Deckung gesucht, um die Waffen nachzuladen oder aber die Energiewaffen kurzzeitig abkühlen zu lassen. Mit Hilfe der Granaten sind auch Gruppen von Gegner kein Problem, ebenso etwas defensivere. Doch auch wenn schon bald der Tempel eingenommen ist, bis die Verstärkung kommt müssen noch zwei Gegner-Wellen abgewehrt werden, die einen letzten Versuch unternehmen, durch anrückende Verstärkung die Position zurück zu erobern. Doch im alten Gemäuer kann man sich auch wunderbar vor den Bordkanonen der Landungsschiffe verstecken und die Gegner aufhalten. Weiter geht es schließlich durch die alten Ruinen…

Die Schlacht ist noch lange nicht vorbei

Nach dem sehr stimmigen Intro geht es dann auch gleich wieder in bester Halo-Manier daran, die Cairo-Station zu verteidigen und den Großangriff der Allianz aufzuhalten. Im weiteren Verlauf des Spiels besucht der Spieler, nicht nur in der Rolle des Master Chief, eine ganze Reihe abwechslungsreicher Level. Mal durchkämmt man einen Altstadtabschnitt, besucht alte Ruinen und Tempelanlagen, Raumstationen und Forschungseinrichtungen, unterschiedliche Außenbereiche bis hin zur Heiligen Stadt der Allianz. Erfreulicherweise wurde recht wenig Levelrecycling betrieben. Der Spieler muss also nicht einen Level wieder in entgegengesetzter Richtung durchlaufen, wie aus dem Vorgänger bekannt. Zwar sind für meinen Geschmack noch immer recht viele Innenabschnitte und zu wenig schöne, große Außenbereiche enthalten, doch zumindest hat sich Bungie Mühe gegeben, die Innenabschnitte unterschiedlich zu gestaltet. Der Spieler rennt somit nicht mehr den Großteil durch graue Innenräume, sondern bekommt es mit unterschiedlichen Farb- und Gestaltungsvarianten zu tun. Stellenweise ziehen sich dennoch diese Abschnitte etwas in die Länge und gegen Ende hat man auch mal das Gefühl in High Charity im Kreis zu laufen, so sehr ähnelt es sich. Warum wird der Spieler beispielsweise nach so einem schönen Start an den Klippen gleich erst mal wieder in irgendwelche Tunnel geschickt? In den Innenräumen ist das Gameplay daher leider auch sehr gleich. Es geht linear von Raum zu Raum und neu ist lediglich, dass man sehr viel öfter und länger Begleiter an seiner Seite hat. Diese sind kein einfaches Kanonenfutter, sondern halten es schon eine ganze Weile mit einem aus. Im Vergleich zum Vorgänger hat man viel seltener das Gefühl, allein durch die Level zu streifen. Die Außenbereiche dagegen zeigen, wie viel mehr an Abwechslung möglich ist. Mal muss eine Position gehalten werden, dann gilt es einen riesigen "Mech" zu Fall zu bringen oder mit einer "Gondel" bis zum Ziel zu kommen, während der Trupp um den Spieler immer wieder angegriffen wird. Vorbei ist auch die Zeit, wo Fahrzeuge nebensächlich oder nur zum Transport von A nach B benutzt wurden. So gibt es am Anfang eines Levels eine actiongeladene Fahrt mit einem Panzer über eine große Brücke, dann kämpft man in verfallenen Tunnelanlagen, gelangt wieder ans Tageslicht und es steht eine actiongeladene Passage mit Ghosts-Gleitern auf dem Programm. Immer wieder lockern solche Einlagen mit allerlei Fahrzeugen die Missionen auf. Bis auf einige wenige Stellen, an denen doch etwas zu viele Gegner kommen, ist ansonsten der Schwierigkeitsgrad durchweg sehr gut gelungen und bietet Spaß für Einsteiger bis Profizocker. Leider ist das Spiel trotz der 15 Abschnitte nicht so sonderlich lang geworden. Nach etwa 10 bis 15 Stunden ist man damit durch. Wie im Vorgänger gibt es wieder Checkpoints in vollkommen ausreichenden "Abständen", um es erneut zu versuchen, sollte man gegen die mitunter zahlreichen und cleveren Gegner nicht schaffen.

Waffen, Fahrzeuge & Gegner

Im Gegensatz zum Vorgänger hat sich bei den Waffen einiges getan. Die Waffen aus Halo 1 wurden überwiegend übernommen, wenn auch mit Änderungen. Das Sturmgewehr ist einer etwas kleineren MG gewichen, die auch recht stark bei Dauerfeuereinsatz verzieht. Nur irgendwie hat mir zumindest das Design gar nicht zugesagt und die Waffe wirkt irgendwie wie 'ne Spielzeugknarre aus Plastik. Dafür kann man jetzt aber fast alle kleineren Waffen auch beidhändig führen. Kombinationen von zwei MGs oder zwei Nadelwerfern ist genauso möglich, wie Nadelwerfer und Plasmapistole. Mit zwei Waffen ist es jedoch nicht mehr möglich, eine Granate zu werfen und will man den Gegner mit dem Kolben eins über die Rübe hauen, dann wird die zweite Waffe fallengelassen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit möchte man in einigen Situationen aber nicht mehr auf zwei Waffen gleichzeitig verzichten. Sehr viele frische Waffen gibt es auf Seiten der Allianz. Was sicherlich viele freuen wird, ist die Möglichkeit, selbst ein Partikelschwert der Elite in den Händen zu halten. Weiterhin gibt es einen Allianzkarabiner, eine Art Energie-Sniper, Granatwerfer, Flak-Geschütz und eine wunderbare Mischung aus Sniper und MG in Form des BR55-Gewehrs. Dazu gibt es wieder die beiden bekannten Granatentypen. Bei den Fahrzeugen hat sich auch einiges getan. Zum einen können diese nun sehr ansehnlich zerlegt werden und neben Ghost und Banshee sind nun auch größere Fahrzeuge steuerbar wie z. B. eine Allianzvariante des Warthog und ein Plasmapanzer. Nicht nur der Spieler, sondern auch die Gegner können Fahrzeuge "entern" und beispielsweise den Fahrer aus den Ghost schmeißen. Dank Rolle und Looping kommt es mit dem Banshee auch zu actiongeladenen Luftschlachten. Kleines Manko in der COOP-Kampagne ist der fehlende Sitzplatz für den zweiten Spieler im Panzer. Dieser kann sich - im Gegensatz zu den CPU Kollegen - nicht auf die Seite setzen und mitfahren. Auch die Gegnerpalette wurde im Spiel erweitert. Zu den schon bekannten Typen kommen noch einige stärkere Kämpfer, die insbesondere zum Ende hin recht häufig auftreten. Aber auch die Flood hat Zuwachs bekommen und die Waffenvarianten sorgen für Abwechslung bei Marines und Allianztruppen. Auch Star Wars Episode 2 ähnliche fliegende Insekten treten gegen den Spieler an. Die Gegner agieren überwiegend recht geschickt. So manche Flood-Gegner interessiert es zwar nicht, wenn sie direkt ins Feuer laufen oder eine Granaten geworfen wurde, doch andere Gegner hechten da in Deckung oder setzen die Granaten auch geschickt ein. Einige Gegner verstecken sich hinter Kisten und anderen Sachen, andere gehen da aggressiver vor oder schleichen sich von hinten an. Auch mit den Fahrzeugen kommen die CPU gesteuerten Kämpfer gut zurecht. Egal ob sie nun mit dem Ghost herumfahren oder aber versuchen, das Fahrzeug des Spielers zu übernehmen.

Steuerung und Mehrspielermodus

An der Steuerung hat sich fast nichts was verändert. Neu ist lediglich das Abfeuern der zweiten Waffen über die linke Schultertaste. Ansonsten geht die Steuerung genauso einfach und problemlos wie im Vorgänger über die Analogsticks von der Hand. Die Menüs sind übersichtlich, kleine Hilfetexte geben entsprechende Infos und im Mehrspielermodus kann das Aussehen des Charakters durch unterschiedlichste Farben und Logos individuell eingestellt werden. Im Gegensatz zum Vorgänger ist es nun auch endlich möglich, Halo über Xbox Live zu spielen. Das hat Bungie auf der einen Seite auch wunderbar einfach gehandhabt. Einfach einloggen und über "Schnell ins Spiel" wird automatisch ein passendes Game herausgesucht, bei dem auch die anderen Spieler vom "Skill" her auf einem Level sind. So schön einfach dies auch ist, so wenige Möglichkeiten hat derjenige, der sein Spiel etwas genauer aussuchen möchte. So manche möchten Spieltyp, Spielregeln oder Map genauer auswählen und können höchstens selbst ein Spiel eröffnen und auf andere Spieler warten. (Nur wenn das jeder machen würde…) Ansonsten gibt es lediglich noch die Möglich, ein "Optimatch" zu spielen, bei dem man aus einer Reihe an groben Vorgaben die Auswahl etwas einschränken kann. Das Spiel selbst läuft online wunderbar und wenn man - je nach Spieltyp - mit den richtigen Leuten zusammen ist, dann macht es auch extrem viel Spaß. Die mitgelieferten zwölf Karten reichen für eine Weile und erinnern dabei mal mehr und mal weniger an Abschnitte aus dem Spiel. Dennoch wird es langsam Zeit, dass Bungie einige Maps nachliefert, was demnächst wohl auch geschehen soll, allerdings erst nach und nach in kostenloser Form, denn wer sofort alles haben will, wird wieder zur Kasse gebeten. Leider hat Bungie auch nicht sonderlich an Offline- bzw. Systemlinkspieler gedacht. Hier wären einige Bots in den Maps sicherlich keine schlechte Idee gewesen. Wie im Vorgänger kann man die Kampagne wieder zusammen durchspielen. Leider jedoch auch nur wieder per Splitscreen. COOP im Systemlink wird wohl erst ein Halo 3 Feature.

Grafik & Sound

Grafisch hat sich bei Halo 2 nur stellenweise merklich im Gegensatz zum Vorgänger was getan. Die Charaktere sehen, insbesondere in den grafisch sehr stimmigen Zwischensequenzen, wunderbar aus. Die Levels sind sehr abwechslungsreich und stellenweise mit schönen Details versehen. Aber es gibt auch wieder Bereiche, bei denen extrem wenig Polygone und schwache Texturen verwendet wurden. Wer auf einen Quantensprung in Sachen Grafik gehofft hat, wird enttäuscht. Dennoch wird nicht mit schönen Texturen, Bump Mapping und Partikeln gespart. Stellenweise poppen die höchsten Texturen auch etwas zu spät ins Bild, was recht unschön aussieht. Insgesamt lief Halo 2 jedoch durchweg mit spielbaren Frames. Auch kann man sich über eine rudimentäre Physikengine freuen, die Kisten und Gegner durch die Gegend schleudert. Wie schon im Vorgänger, so ist auch der Sound in Halo 2 sehr gut gelungen. Egal ob gerade ein Kampf stattfindet oder man einfach nur Zeit hat, der musikalischen Begleitung von Chor bis orchestralem Soundtrack zu lauschen. Leider liegt das Spiel nur mit deutscher Sprachausgabe auf der Disk. Stellt man die Sprache der Xbox auf Englisch, so hat man lediglich entsprechende Texte auf dem Schirm. Insgesamt ist die Sprachausgabe zwar nicht so schlecht, doch kann sie auf der anderen Seite auch nicht wirklich begeistern. Zumal der Master Chief eine andere Stimme als im Vorgänger hat.

Meinung

Halo 2 hat es bei dem Rummel und den hohen Erwartungshaltungen sicherlich nicht einfach. Nach den ersten Trailern hat man irgendwie ein etwas anderes Spiel erwartet, auch vom Setting her (Kampf um die Erde, was aber nur am Anfang der Fall ist.). Im Prinzip hat man hier ein Halo 1,5. Neben dem Onlinemodus ist die deutlich besser präsentierte Kampagne die "Neuerung" im Spiel. Sehr schöne Videos zeigen, dass hinter Halo mehr steckt, als nur Ballern, die Level sind sehr abwechslungsreich und dank den neuen Möglichkeiten bei den Waffen & Fahrzeugen, hat man sehr viel Spaß. Obwohl die Innenabschnitte variationssreicher als im Vorgänger sind, so sind es für meinen Geschmack viel zu viele und ob nun mal orange, mal grau, etc. macht da nicht so viel aus. Wer sich von Halo 2 einfach ein schöneres und abwechslungsreicheres Halo verspricht, der wird zufriedengestellt. Genauso diejenigen, die endlich online spielen wollen. Wer aber den nächsten Entwicklungsschritt bei Shootern erwartet, wird enttäuscht.


Geschrieben am 31.03.2005, Testkonfiguration: Xbox
 



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