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Info
Autor 2+
 2.5
 1.5
 1.5
Gesamt (86 votes) 2+
 1.7
 1.1
 1.8
Name:Flat Out
Genre: Racing
Produkt: Vollversion
Release: 2004/11
Publisher: Empire Interactive
Entwickler: Bugbear Entertainment
Offiz. Sites: Game
Hardware: 1.5Ghz, 256MB RAM, 64 MB D3D T&L, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX9
Steuerung: Tastatur/ Joystick/ Gamepad
Multiplay: Lan
zensiert: ja
Patch: 1.1
Bemerkung: auch für PS2/ Xbox erhältlich, getestet wurde die unzensierte UK Version
USK: 12
Flat Out (review von nali_warcow)

Fun(Action)Racer für den PC gibt es nicht viele. Auch wenn einige sicherlich noch an den vielen Tausend Fanstrecken zu Trackmania tüfteln oder gespannt auf das Stunts-Remake Crashday warten, so ringt auch Flat Out, das neuste Werk Bugbear Entertainment, um die Gunst der Käufer. Spätestens nach der actionreichen Demo wissen insbesondere Destruction Derby Fans, warum sie das Spiel nicht verpassen sollten. Alle anderen lesen es in diesem Review.

Ein Wort vorweg zu den unterschiedlichen Versionen des Spiels. So harmlos ein Rennspiel eigentlich ist, so sehr können sich die deutschen Behörden anstellen. Weil Flat Out über eine hübsch anzusehende Ragdoll-Engine verfügt und die Fahrer aus dem Auto fliegen können, wurde bei der hierzulande erhältlichen Versionen etwas am Programmcode geändert. Das Ergebnis ist, dass in der deutschen Fassung Dummy-Puppen die Rolle der Fahrer übernehmen. Bei aller Zuneigung für den Jugendschutz, aber Europaweit wird so etwas unbedenklich von der PEGI ab 12 eingestuft und hierzulande ist es eine Gefahr für die Jugend.

In der DVD Hülle befinden sich zwei CDs, welche man sogar beide zum Starten des Spiels benutzen kann. Während der Installation von etwa 1,1 GB an Daten, kann man das Handbuch durchblättern. Dies ist zwar nicht sonderlich umfangreich, enthält jedoch alle Optionen und erklärt die grundlegende Spielmechanik. Für Netzwerkspiele gibt es auch schon Infos, falls es zu Problemen mit der Firewall des SP 2 von Windows XP kommen sollte.

3, 2, 1… Blechschaden

Acht Wagen steht an der Startlinie, die Motoren dröhnen schön während der Counter die letzten Sekunden vor dem Start herunterzählt. Und schon geht es los. Die Wagen beschleunigen fast alle gleichmäßig und es konnte sich auf den ersten Metern noch kein Fahrer absetzen. Doch die Nerven sind jetzt schon angespannt. Nach nur etwa 50 Metern kommt die erste Linkskurve. Da wird schon leicht für die ideale Position gedrängelt und kleine Rempler laden das Flat-Out-Meter auf. Dann ist es soweit. Fast gleichzeitig gehen die Wagen in die Kurve glücklicherweise schaffte man es nicht die unglückliche Innenbahn zu erwischen und Bekanntschaft mit dem Laternenpfahl zu machen. Die Fahrerin wurde durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fenster geschleudert und ist kurzzeitig außer Gefecht. Aber auch auf der ganz äußeren Bahn ist es für zwei Fahrer nicht sonderlich gut ausgegangen. Einer hat versucht den Gegenspieler von der Straße durch den Zaun in die Hauswand prallen zu lassen und hat den Bordstein so ungünstig erwischt, dass der Wagen sich mehrfach überschlagen hat. Doch an der Spitze hat man keine Zeit auf solche Sachen zu achten. Es geht kurvenreich weiter durch die Stadt. Nach der Linkskurve folgte gleich darauf eine Drehung nach rechts und fast sofort wieder nach links. Im Gegensatz zu so manch anderen Rennspielen wurde hier die Strecke nicht von allen Hindernissen gesäubert und ein Sattelschlepper steht quer auf der Fahrbahn. Der einzige Weg für die Fahrer, die es wohl nicht mehr schaffen rechts am Fahrzeug vorbeizufahren, ist es den Sprung über die Rampe an der Wagenseite zu versuchen. Doch hier herrscht fast schon dichtes Gedrängel. Von drei Fahrzeugen schaffen es zwei nicht und brettern frontal in den großen Laster. Der letzte Wagen kommt zwar auf die Rampe, hat aber deutlich zu viel Schwung und erwischt das Brett auch etwas ungünstig. Das Resultat ist eine Schraubendrehung des Fahrzeugs in der Luft, bevor der Bretterzaun und die nächste Hauswand das Fahrzeug stoppen. An der Spitze sind es nur noch zwei Fahrer, die sich gegenseitig beharken, doch die Verfolger holen aufgrund des Nitros, das es für Unfälle und Karambolagen gibt, schon bald wieder auf. Was sich hier eigentlich eher wie eine wilder Verfolgungsjagd aus einem Actionfilm anhört ist das Spielgeschehen in Flat Out. Hier muss man nicht nur gut fahren können, sondern auch möglichst gemein sein und den Gegnern keine Chance geben. Es kracht und scheppert? Das ist in diesem Spiel ein gutes Zeichen.

Spielüberblick

Bevor man ins Hauptmenü des Spiels gelangt, gilt es ein Profil anzulegen, in dem sämtliche Fortschritte, Einstellungen und freigeschaltete Fahrzeuge, Strecken und Tuning-Teile gespeichert werden. In zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden kann man sich dann im Einzelspielermodus an die "Kampagne" wagen, um nach und nach weitere Strecken und Fahrzeuge frei zu schalten. Los geht es mit der Bronze-Klasse. Hier sind die Fahrzeuge noch nicht sonderlich schnell und der Spieler sollte sich mit der grundlegenden Spielmechanik vertraut machen. Es gibt keine Fahrschule oder leichte Übungsfahrten, sondern geht gleich ordentlich zur Sache und die Gegner nehmen nicht sonderlich viel Rücksicht. Doch hat man das Prinzip des Spiel erst mal raus, dann fährt man die ersten Siege recht bald ein. In einem "Streckenbau", wo man anfangs nur drei Strecken auswählen kann, schaltet man jeweils durch eine Platzierung unter den Top 3 die jeweils nächste Strecke des Baums frei. Nachdem man dann neun Rennen erfolgreich abgeschlossen hat, wird der nächste Streckenmodus "Silber" freigeschaltet, in dem man wieder frische neue Strecken bekommt. Zuletzt geht es dann in die Gold-Klasse. Doch bis man diese erreicht und am Ende 36 Strecken gemeistert hat, ist es ein weiter Weg. Zwar ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, doch es muss ganz klar gesagt werden, dass Flat Out (leider) kein Spiel ist, das dem Spieler den Sieg schenkt. Spätestens in der Silber-Klasse wird man so manchen Dämpfer gegen die stellenweise recht geschickt und gemein agierenden Computergegner bekommen. Genau wie der Spieler, so drängeln sie einen gerne in Hindernisse und nutzen günstige Überholsituationen gnadenlos aus. Hier kann man nur kontern, indem man viel übt, ein Gefühl für das Spiel bekommt und alles einsetzt, was verfügbar ist. Und dazu gehört auch das Fahrzeugtuning, doch dazu später mehr. Wer etwas weniger Stress aber dafür mehr Spaß haben möchte, der wird sicherlich bei den Bonusaufgaben fündig. Hier haben sich die Entwickler eine Reihe an Minispielchen ausgedacht. Neben drei Fahrten in besonders unfallverdächtigen, durch Kreuzungen bedingte, Strecken, gibt es auch drei Arenen, die an Destruction Derby erinnern. Hier gilt es als einziges Fahrzeug letzten Endes noch fahrtüchtig zu sein und das alles noch möglichst unter einer bestimmten Zeitspanne. Spaß kommt jedoch in den vielen "Schmeiß-den-Fahrer-Spielen". Egal ob eine Hochsprung-, Weitwurf-, Dart- oder Kegelvariante. Hier fliegt der Fahrer durch die Luft und muss möglichst hoch/ weit aus dem Fahrzeug geschleudert werden. Neun unterschiedlichste Minispielchen können freigeschaltet werden. Alternativ dazu kann man auch jederzeit freigeschaltete Strecken erneut in der Kampagne spielen und sich zusätzliches Geld verdienen, ein Quickrace fahren oder die Strecken gegen die Uhr, ganz ohne Gegner, bestreiten. Außerdem gibt es in Flat Out einen Mehrspielermodus, der jedoch leider noch nicht ganz ausgereift ist. Abwechselnd bei den Minispielchen vor einem PC oder alle Strecken im LAN bieten viel Spaß. Doch es gibt keine Möglichkeit, das Spiel in der Standardversion über das Internet zu spielen, wenn man nicht gerade die IP des anderen Spielers hat. Es existieren lediglich einige Fananssätze für Internetpartien in diesem Bereich.

Strecken, Fahrzeuge und Tuning

Bei der Streckengestaltung griffen die Entwickler bei Flat Out auf die Methode zurück, wie sie beispielsweise schon bei Mercedes Benz World Racing oder Need for Speed:Underground verwendet wurde. Es wurde nicht immer nur eine Strecke gebaut, sondern ein ganzes Gebiet. In diesem Gebiet ergeben sich dann die unterschiedlichsten Streckenkombinationsmöglichkeiten. In einer Variante geht es dann beispielsweise geradaus weiter und die Abzweigung ist gesperrt und in anderen Varianten wird der Verkehr hier entsprechend umgeleitet. Was lediglich das Tüpfelchen auf dem I wäre, wenn man als Spieler die Möglichkeit hätte, die Strecke selbst abzustecken und so noch mehr Varianten zu kreieren. Doch mit den mitgelieferten 36 Strecken gibt es auch erst mal einiges zu tun, bis man diese alle gemeistert hat. Man muss sich so auch zwangsläufig an alle Strecken gewöhnen und die unterschiedlichen Varianten kennen. Da denkt man sich ab und zu "hier geht es lang", doch das war in einer anderen Version und man brettert direkt in eine Absperrung/ Hindernis. Im Gegensatz zu allen anderen Rennspielen sind die Strecken mit allerlei zerstör- bzw. demolierbaren Objekten ausgestattet. Zäune, Hütchen, Fässer und Autoreifen sind nur einige wenige Beispiele der stellenweise gemein platzierten Hindernisse. Da steht ein Fahrzeug quer auf der Bahn oder es befindet sich eine Baustelle auf der Fahrbahn. Unterteilt sind die 36 Strecken in fünf unterschiedliche Typen, welche alle ganz individuelle Ansprüche an den Fahrer stellen. Auf den Formel 1 Strecken kann man wie ein Michael Schumacher Nachfolger mit High-Speed auf den Geraden beschleunigen und die Kurven meist gut nehmen. Doch Bauarbeiten während eines Formel 1 Rennen hat sicherlich bislang kaum einer gesehen, geschweige denn, dass man hier die anderen Fahrer ins nächste Schlagloch oder Reifenstapel drängt. Auch gemein sind Fässer auf/ an der Strecke. Die Waldabschnitte gehören zu den sehr anspruchsvollen Strecken des Spiels. Hier hat man überwiegend kein Asphalt unter den Rädern und schlittert durch Schlamm und Dreck. Fiese Kurven oder aber einfach Baumstämme auf der Fahrbahn sorgen für anspruchsvolle Fahrmanöver. Auf den Baustellenabschnitten fährt man durch Sandgruben, vorbei an kleinen Seen und man kann mit den Baggern nicht nur gemeine Fallen bauen, indem man die Schaufel durch Gegenfahren so dreht, dass der Gegner direkt hineindonnert, sondern Schranken sind im Weg und man kann Transportbänder zum Einsturz bringen, welche als schwere Objekte auf der Fahrbein liegen bleiben und nicht nur den nachfolgenden Verkehr behindern, sondern man muss dies auch für die eigene nächste Runde in Betracht ziehen. Die Stadt zeichnet sich zum einen durch gemeine Kurven und hinterhältige Bordsteinkanten aus, wo sich das Fahrzeug leicht überschlägt. Auch muss man sich hier mit unterschiedlichen Bodenbelägen auseinandersetzen, wenn man einen kurzen Abstecher aufs "Land" macht. Nicht fehlen dürfen vereiste Streckenabschnitte. Der Untergrund ist alles andere als leicht zu bewältigen und im dichten Gedränge werden einige Fahrer einen Abgang über die glatten Flächen ins nächste Gebäude oder den Fahrbahnrand machen. Auch die schnelle Aufholjagd mit Nitro ist kein leichtes Unterfangen. Es gibt auf den Strecken immer wieder kleine Abkürzungen und sei es nur, dass man so manche Kurve enger nehmen kann oder aber durch geschickte Sprünge Hindernisse elegant und flink umgeht. Das Spiel ist da überwiegend fair und lediglich an einigen Stellen muss man recht genau auf der Strecke bleiben.

Je nach Platzierung in der Einzelspielerkampagne gibt es Geld für die einzelnen Plätze und für jeden Rempler mit Streckenobjekten. Durch das gesammelte Geld kann man sich später für die drei unterschiedlichen Klassen neue Wagen kaufen. Dabei kann man auch "alte Strecken", die man längst geschafft hat, erneut mit einem deutlich schnelleren oder getunten Fahrzeug versuchen. Zwar ist die Tuningauswahl nicht so umfangreich wie im EA Rennspiel, doch mit unterschiedlichen Motoren, Auspuffrohren oder Fahrzeugkarosserien kann man einiges erreichen und die Gegner schlagen.

Handhabung des Spiels

Die Steuerung ist in Flat Out nicht sonderlich komplex ausgefallen. Sollte man nicht mit Automatik spielen wollen, dann kommen neben Bremsen/ Beschleunigen und der Steuerung Links/ Rechts noch zwei Tasten hinzu. Ansonsten ist lediglich die Nitrotaste wichtig und sollte gut in Reichweite sein, da sie oft über Sieg und Niederlage entscheidet. Für jeden Rempler mit einem der vielen Hindernisse am Streckenrand wie Autoreifen, Fahrzeuge, Absperrungen, etc. lädt sich das Flat-Out-Meter auf. Sobald man etwas Energie angesammelt hat, kann man diese sofort nutzen. Sie wird entweder in Form von jeweils kleinen Beschleunigungen oder durch Dauerhalten verbraucht. So kann man im Spiel schnell noch an einem Gegner vorbeiziehen, einige Positionen blitzschnell nach einem Unfall, durch den man Energie für Nitro bekommen hat, wieder gutmachen oder aber in so mancher Kurve, wo man schon fast droht Bekanntschaft mit einem Baum oder Absperrung zu machen, wieder in den Griff bekommen. Zwar kann man sowohl mit Tastatur als auch Gamepad gut steuern, doch insbesondere bei längerem Spielen ist ein Gamepad sehr zu empfehlen. Es ist einfacher lockerer und geht in der Dosierung in den Kurven besser von der Hand. Die Tasten lassen sich ganz individuell anpassen. Im Spiel informiert ein kompaktes und platzsparendes HUD über alle wichtigen Ereignisse und Infos wie Rundenzeit, Position und Geschwindigkeit. Am Ende einer jeden Runde kann man sich stellenweise sehr ansehnliche Replays der actionreichen Fahrten ansehen. Leider fehlt jedoch eine Möglichkeit, die Kameraposition zu ändern, andere Wagen zu verfolgen und die Replays zu speichern. Die Menüs im Spiel sind klar gegliedert und eigentlich recht gut zu bedienen, können die Konsolenentwicklung jedoch nicht ganz verbergen. Nicht nur am Rundenende gibt es eine Statistik für die gerammten Streckenobjekte, sondern auch Infos über die aktuellen Tuningteile und Freischaltungen.

Grafik & Hardware

Flat Out ist sicherlich von der Grafik, sprich Licht und Spiegeleffekten keine Konkurrenz für Need for Speed: Underground, doch ansonsten lässt das Spiel recht wenig Wünsche offen. Die Grafik sieht ansonsten sehr ansehnlich aus. Da spritzt der Dreck oder das Wasser hoch und die Schäden sind mehr als eindrucksvoll inszeniert. Die Autos lassen sich ansehnlich zerlegen. Da fliegt die Kühlerhaube weg, die Scheiben splittern, die Tür wackelt nur noch in den Angeln oder aber die ganze Seitenwand hat sich verabschiedet und liegt auf der Strecke. Jeder Crash sieht etwas anders aus, so deformiert sich das Dach beispielsweise an der Stelle, wo man beim Sprung mit dem Wagen den Gegner berührt hat, die Räder wackeln und der Motor spuckt ernorme Wolken an schwarzem Qualm. Was jedoch nicht passiert ist, dass das Fahrzeug vollkommen fahruntüchtig wird. Auch wenn der Motor brennt, kann man noch fahren und versuchen, das Rennen siegreich zu beenden. Allerdings sollte man dann nicht mehr auf 100% Geschwindigkeit und Steuerung bauen und muss sich mit einem lädierten Wagen herumschlagen. Es geht im Spiel nichts darüber, als dass man sich mit dem Gegner einen Positionskampf liefert und dann in der Kurve oder an einem Hindernis scheppert es plötzlich ordentlich, Blech fliegt herum und man sieht den Fahrer herausfliegen bzw. hört nur noch den Aufschrei als das Fahrzeug innerhalb einer Sekunde auf null abgebremst wird. Da fliegen die Fahrzeuge und andere Objekte dank Physikengine sehr ansehnlich durch die Gegend, wie man es nicht einmal in so manchem Actionfilm zu sehen bekommt. Gleichzeitig blieben die FPS beim Testen auch fast durchgehend konstant bei 60 fps (Hz war in der Auflösung wegen TFT so eingestellt).

Sound & Musik

Viel Sprachausgabe sollte man beim Spiel nicht erwarten. Mehr als einige Schreie der Fahrer gibt es nicht zu hören. Doch dafür dröhnen die Motoren, es kracht um einen herum sehr eindrucksvoll im Gedränge und unterschiedliche Musikstücke sorgen für abwechslungsreiche Begleitmusik während der Runden, wenn man sich auch tunlichst auf die Strecke konzentrieren sollte. Dafür kann man den Sound dann bei der Wiederholung genießen.

Meinung

Es gibt wenig an Flat Out auszusetzen. Sicherlich wäre es schön, wenn man besser über I-Net spielen könnte. Hier sollten nachfolgende Patches noch etwas erweitern und nicht nur auf User-Tools gebaut werden. Ansonsten stößt einigen Leuten sicherlich der recht happige Schwierigkeitsgrad unangenehm auf und mehr Möglichkeiten bei den Replays wären wünschenswert. Dann wäre auch eine Spitzenwertung möglich gewesen. Ansonsten gibt es wenig zu meckern. Die Gegner fahren gut und sind alles andere als zimperlich im Rennen und kämpfen mit allen Mitteln. Auch wenn man sich so manchen Aufschrei, wenn man kurz vor dem Ziel die Runde verloren hat, nicht verkneifen kann, so sind die Gegner auch nicht unfehlbar. Sie machen genauso Fehler wie ein Mensch. Man hat so immer wieder einfach Lust und Spaß, es erneut zu probieren. Dank sehr schön gestalteter Strecken mit vielen Objekten und Gemeinheiten und den unterschiedlichsten Terrains hat man auch im Einzelspielermodus viel Spaß. Ansonsten gibt es für zwischendurch auch noch den Bonusmodus, in dem man Sport mal "etwas anders" spielen kann oder aber man fährt im LAN um die Wette. Grafik und Präsentation können absolut überzeugen und Flat Out ist vielleicht nicht das realistischste Rennspiel auf dem Markt und die Tuningmöglichkeiten sind etwas begrenzter, doch dafür steckt hier sehr viel Spaß und Action auf dem Datenträger. Wer braucht noch Need for Speed, wenn es doch Flat Out gibt? Ich nicht. Im Zweifelsfall die Demo antesten, es lohnt sich auf jeden Fall.


Geschrieben am 20.11.2004, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Live 5.1
 



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