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Deus Ex  

Rückseite ]

Info
Autor 1+
 1.5
 2.5
 3
Gesamt (456 votes) 1+
 2.1
 2.1
 2.7
Team (2 votes, siehe hier)1+
Name:Deus Ex
Genre: Ego- Action Adventure
Produkt: Vollversion
Release: 2000/06
Publisher: Eidos
Entwickler: Ion Storm
Hardware: 300Mhz, 64MB RAM, 3D-Karte, HD 750 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 95/98/ME, NT/2000/XP, DX7
Steuerung: Maus/ Tastatur
Multiplay: Lan/ Internet
Sprache: Deutsch/Englisch
zensiert: nein
Serie: ja
Patch: 1.112fm
Bemerkung: auch für PS2
USK: 18
Bilder 1-15 PC Version
Bilder 16-19 PS2 Version
Deus Ex (review von nali_warcow)

Wenn man nicht gerade erst in den letzten Jahren mit PC Spielen begonnen hat, dann hat man sicherlich schon einiges in Sachen Games erlebt, gesehen und gespielt. Jeden Monat kommen mehr Titel heraus als man jemals spielen könnte. Gerade wenn man in umfangreicheren Datenbanken stöbert, dann stößt man buchstäblich auf Tausende Spiele. Aber welche Spiele bleiben lange in guter Erinnerung, wenn es nicht gerade um das erste Spiel handelt. Kaum jemand wird sich noch an ein Spiel wie "Alley Cat" aus dem Jahre 1984 erinnern. Wenn man jedoch auf die immer mal wiederkehrenden "Beliebtheitslisten" schaut, dann stechen einige Games immer wieder hervor. Während so manche beliebten Games in Serien umgewandelt und die Kunden ordentlich gemolken werden, gibt es leider auch noch die Kehrseite. Viele hätten gerne einen würdigen Nachfolger, doch dieser kommt nicht oder hat sich zu weit von den Wurzeln und alten Tugenden entfernt, mit "Rücksicht" auf den Massenmarkt. So ein Schicksal hat leider auch ein Stück Software ereilt, das von vielen Spielern im Einzelspielerbereich als eines der schönste Spiele angesehen wird: Deus Ex.

Das folgende Re(tro)view soll einen Blick zurück auf den Juni 2000 werfen, auf die Probleme, die es anfangs gab und natürlich auch wie es sich heutzutage im Vergleich zu anderen Games und natürlich dem offiziellen Nachfolger präsentiert. Im Vergleich zu den heutigen 7 GB Installationen gab sich Deus Ex noch recht bescheiden und eine CD reicht für die etwa 730 MB aus. Außerdem gab es ein Handbuch und einen Schlüsselanhänger in der großen, aufwendig gestalteten und geprägten US Box, die auch hierzulande im Regal stand. Ähnlich wie andere Spiele auf Basis der Unreal Tournament Engine, so war auch Deus Ex in Sachen Grafikschnittstelle recht einseitig ausgelegt. Wer keine Karte der Marke 3Dfx im Rechner hatte, musste noch einige Patches abwarten, damit man einigermaßen spielen konnte. Direct3D und OpenGL-Support waren alles andere als ausgereift und schnell. Mit dem letzten Patch 1.12f sollten dann jedoch die gröbsten Probleme beseitigt sein und es wurde sogar ein sehr interessanter Mehrspielermodus nachgeliefert. Auf heutigen Rechner lässt es sich recht problemlos unter Direct3D spielen, wenngleich es über einen entsprechenden Glide-Wrapper eine Spur besser aussieht, dafür gab es beim Spielen jedoch ab und zu mal einen "Hänger". Gerade auch in bezug auf den Nachfolger "Deus Ex 2: The Invisible War" und dessen Ausrichtung auf den Massenmarkt ist es erstaunlich, dass sich ein Spiel wie Deus Ex gleichzeitig recht problemlos und mit allen Features auch auf einer Konsole realisieren lässt. Mit "Deus Ex - The Conspiracy" erschien knapp zwei Jahre nach der PC Fassung eine nahezu identische Version von J.C.s erstem Abenteuer für die PS 2, auf die am Ende des Reviews näher eingegangen wird.

Terroristenprobleme schon vor dem 11. September

Die Welt von Deus Ex versetzt den Spieler einige Jahre in die Zukunft. Die Welt, wie man sie heutzutage kennt hat sich gewandelt. Nicht nur Korruption und Armut sind schlimmer denn je, auch der Terrorismus ist ein ernsthaftes Problem. Schon vor den Anschlägen vom 11. September zeichnet das Spiel so eine düstere und wenig willkommenheißende Zukunft. Nach einem Anschlag auf die Freiheitsstatue wurde die UNATCO-Abteilung gegründet, die sich intensiv mit solchen terroristischen Anschlägen und Aktivitäten befassen soll. Doch gleichzeitig sorgt eine Seuche, der sogenannte "Graue Tod", in den Städten der Welt für schwindende Bevölkerungszahlen. Nur wer es sich leisten kann das Gegenmittel zu bezahlen, wird überleben. Der Spieler schlüpft in dieser düsteren Zukunft in die Rolle von J.C. Denton, einem Anti-Terror-Agenten. Dabei verlässt sich der Agent nicht nur auf menschliche Tugenden, sondern kann auch auf im Körper eingepflanzte Implantate und Fertigkeiten zurückgreifen. Neben der sehr komplexen und mit interessanten Wendungen versehenen Handlung bietet Deus Ex dem Spieler sehr große Freiheiten zum Erreichen der Ziele. Gewalt ist längst nicht immer die beste Lösung.

Viele Wege führen zum Ziel

Was auch heute noch ein Deus Ex von anderen Spielen, wie beispielsweise Splinter Cell abhebt, in denen man schleichen oder ballern kann, sind die vielen Freiheiten und Möglichkeiten, die geboten werden. Linearität ist hier ein Fremdwort und oft sind es auch mehr als nur zwei Möglichkeiten. Exemplarisch soll hier mal anhand eines einzigen Level-Abschnitts gezeigt werden, wie durchdacht sie gestaltet sind und was das Spiel an Möglichkeiten bietet. Von Jock wird J.C. etwas außerhalb der Marinebasis in Brooklyn abgesetzt. Der Weg zum Ziel wird nicht leicht, da das Schiff gut bewacht wird. Glücklicherweise sind die Wachen am Eingang nicht feindlich gesonnen und das Tor wird problemlos geöffnet. Im Schutz der Dunkelheit huscht der Agent auf das große Areal des Hafenbereiches. Nun gilt es einen Weg zum Schiff zu finden und mehrere Möglichkeiten eröffnen sich dem Spieler. Vor dem Gebäude drehen Wachen ihre Runden und werden erst mal mit dem Elektroschocker still und heimlich außer Gefecht gesetzt. Die hinterlassene Munition kann man vielleicht noch gebrauchen und dann wird noch schnell der bewusstlose Körper in eine dunkel Ecke zwischen den geparkten LKWs versteckt. Beim Zurückgehen an der Hallenwand merkt man schon frühzeitig am Stimmengewirr, dass die Halle nicht leer sein kann. An der Tür wird der Dietrich hervorgeholt und das Schloss geknackt. Vorsichtig späht man um die Ecke. Drinnen stehen eine ganze Reihe an Fässern, die einigermaßen Deckung vor den Wachleuten im Gebäude geben sollte. Auf der linken Seite erkennt man außerdem einen Kontrollraum, der etwas besser abgesichert zu sein scheint. Das leichte Surren einer Überwachungskamera ist außerdem zu hören. Da gilt es den richtigen Moment abzupassen und dann ist Denton im Raum und macht sich gleich erst mal an der Kamera zu schaffen. Etwas Fingerspitzengefühl mit der modernen Technik und schon kann man sich ungestört umschauen. Insbesondere das Computerterminal erweckt die Aufmerksamkeit. Leider hat J.C. das Passwort noch nicht mitbekommen und muss sich so ins System hacken, was aufgrund der sehr guten Computerkenntnisse rasch erledigt ist. Hier lassen sich nun weiteren Überwachungskameras abschalten oder deren Sichtwinkel verändern. Sehr viel interessanter ist außerdem die Möglichkeit, die auf dem Gelände umherlaufenden großen Kampfroboter zu deaktivieren. Auch wäre es möglich, bei diesen Geräten die Freund-Feind-Kennung zu vertauschen, so dass die Wachen außerhalb des Gebäudes schnell beseitigt wären. Aber der Spieler wollte es bei diesem Versuch auf die leise Tour versuchen. Sehr viel mehr lässt sich hier nicht machen und wie man an den Überwachungsbildern gesehen hat, ist der nächste Raum nur so gefüllt mit Kampfrobotern. Da geht es wieder nach draußen auf der Suche nach einem alternativen Weg. Als nächstes fällt der Blick auf eines der Bodengitter im Hafenbereich. Vielleicht wäre ja ein Eindringen über das Kanalisationssystem möglich. "Unten" im Kanalsystem angekommen muss der Held jedoch leider feststellen, dass hier ganz besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Lasersysteme und Abwehrgeschütze sichern den schmalen Zugang. Die Anzahl vorhandener Multitools und EMPs ist jedoch so gering, dass man sie lieber aufspart. Es wäre ein Weg, aber vielleicht gibt es ja noch einen leichteren. Und tatsächlich findet man auf dem Gelände noch eine Möglichkeit. Hinter einigen Gebäuden könnte man im Schutz der Dunkelheit an der Mauer entlang huschen. Ärgerlicherweise ist am Tor jedoch eine Kamera, die noch nicht deaktiviert wurde und das Tor ist auch verschlossen. Links neben der Hütte ist noch ein Durchgang, doch der wird mit Lasern gesichert. In der Hütte neben dem Tor könnte man jedoch vielleicht was finden, so dass man durchkommt. Tatsächlich ist hier ein Schaltkasten. Aber warum auch hier Werkzeuge verbrauchen, wenn man auch versuchen könnte, sich aus Kisten und Gegenstände eine kleine Hilfstreppe über die Laser zu bauen? Wenige Augenblicke später steht die provisorische Treppe und langsam geht es weiter in Richtung Ziel, wo ein riesiger Kran steht. Fast ist man am Ziel, muss noch schnell reagiert werden, da ein Wachroboter plötzlich hinter einem Gebäude auftaucht, jedoch hat er den Spieler bisher noch nicht entdeckt. Glück gehabt! Als sich das Stahlmonster entfernt, geht es leise hinterher. Man könnte nun versuchen, vor all den Wachen die Tür zu knacken und in das Gebäude einzudringen, so dass man zum Schiff kommt. Aber ein anderer Weg ergibt sich, als man zwecks Lageübersicht in einem Lift den großen Kran nach oben fährt. Einfach den Ausleger runterklappen und schon geht es über das Lüftungssystem ins Gebäude. J.C. ist seinem Ziel damit einen Schritt näher. Der Lagerbereich ist überwunden, nun muss lediglich einer von mehreren Wegen durch das Gebäude und auf das Schiff gefunden werden…

Fesselnde Ereignisse auf der ganzen Welt

Bevor sich der Spieler jedoch in die düstere Welt aus Verschwörung und Korruption begibt, sollte das umfangreiche Training auf dem Programm stehen. Hier werden dem angehenden Agenten in allen wichtigen Bereichen die ersten Infos gegeben. Gerade eben, weil Deus Ex etwas anders ist als die meisten Spiele. Hier ist die Welt offen und der Spieler kann je nach persönlichem Geschmack schleichend oder ballernd durch die Level ziehen. Das Problem, das sich dabei aber ergibt, ist jedoch der Einstieg. Das Spiel ist so offen, dass man einige Zeit investieren muss, um sich in der Spielwelt zu aklimatisieren und versteht, wie man vorankommt. Das Spiel beginnt auf einem kleinen Bootssteg von Liberty Island. Terroristen haben sich in der Statue verschanzt. Aber abgesehen vom Hauptauftrag den Anführer gefangen zu nehmen und optional einen gefangenen Agenten zu befreien, gibt es nichts, was ansatzweise Infos bietet, wie man vorgehen soll oder könnte. Gerade Einsteiger werden dann noch mehr mit Möglichkeiten überschüttet, wenn einem der eigene Bruder drei Waffen zur Auswahl anbietet. Nimmt man den Raketenwerfer und kämpft sich durch den Haupteingang, versucht man es mit dem Sniper oder verlässt man sich auf die Wirkung der Betäubungspfeile? Man muss sich somit anfangs eine Weile mit dem Spiel befassen, damit herumspielen und die Möglichkeiten erkennen und ausprobieren. Es gibt hier schon so viele Wege und Möglichkeiten, dass man einen ganzen Abend damit füllen kann, nur die erste Aufgabe zu erfüllen. Man findet beispielsweise auf der andern Seite der Insel eine Kontaktperson mit Infos, es gibt etliche Secrets mit Waffen, Munition oder Tools und die unterschiedlichsten Arten das Gebäude zu infiltrieren. Nimmt man den mit Geschützen und Wachrobotern abgesicherten Vordereingang oder vielleicht den Weg über Container auf der Rückseite. Hackt man sich in das Terminal oder nimmt man den Lüftungsschacht daneben. Wer will und die Map kennt, der kann durchaus in recht kurzer Zeit zum Ziel vordingen und die Mission abschließen. Aber man findet wirklich an allen Ecken und Enden was zum Mitnehmen und profitiert davon in den nächsten Missionen. Diese Fülle an Möglichkeiten zieht sich dann durch das gesamte restliche Spiel. Sobald man dann erst mal Spielgeschehen "steckt", ist man dankbar über diese Masse an Optionen. Man kann so viel experimentieren, versuchen und entdecken und auch beim dritten oder vierten Durchspielen findet man etwas Neues. Dabei wurde sogar auf Kleinigkeiten geachtet, wie einer Ermahnung, wenn man im Hauptquartier die Damen auf der Damentoilette belästigt oder was mit dem Bruder passiert. Während die Story anfangs noch klar erscheint, so stellt sich schon ziemlich bald die Frage, wem man trauen kann und wem nicht. Zwar kann man der vorgegebenen Partei bis zum Ende auch strickt folgen, doch ergeben sich auch etliche Momente, in dene man Freunde vergraulen oder gewinnen kann. Oftmals wäscht auch eine Hand die andere. Neben den Hauptzielen gibt es auch etliche Sekundärziele, die einen Bonus einbringen in Form von Erfahrung und Ausrüstung. Da bittet der Wirt, dass man sich um eine Tochter kümmert, die von einem Typen belästigt wird oder es gilt Streitigkeiten oder Geiselnahmen zu beenden. Nach dem ersten Auftrag geht es zur Besprechung ins Hauptquartier. Hier kann man sich ausrüsten lassen, mit Freunden und Kumpels quatschen und wird zum nächsten Auftrag gebracht. Im Laufe des Spiels besucht man dabei die unterschiedlichsten Schauplätze auf dem Erdball, die jeweils durch entsprechende Zwischensequenzen und natürlich der Story verbunden werden. Es geht nach New York, Hongkong, Paris, Vandenburg und die Area 51. Mal geht es durch Straßen mit überwiegend friedlichen Leuten und der Besuch von Bars und Kneipen steht auf dem Programm, wobei es nicht immer friedlich zugeht, wenn man Kontaktpersonen sucht und natürlich fehlen Abstecher in Kanalisationssysteme, versunkene Schiffe, Forschungslaboratorien nicht. Neben solchen mystischen Orten wie der Area 51 geht es auch durch alte Stollensysteme der U-Bahn, aber auch eine Tankstelle, einem Friedhof und eine geheime Forschungsanlage unter Wasser stehen auf dem Besuchskalender. Richtig feste Missionen gibt es immer weniger, vielmehr bewegt man sich durch einen recht großen Bereich mit etlichen angrenzenden Gebieten. Einige Gebiete und Abschnitte werden zwar mehrfach verwendet, doch spielen sie sich dennoch deutlich anders. Mal bevölkern nur einige Terroristen das Bild und ein anderes Mal ist man hier auf de Flucht vor einigen unangenehmen Leuten. Oder aber man dringt erneut in eine Anlage ein, doch dann auf einem anderen Weg. Bis man eine der drei Endsequenzen sieht, vergehen durchaus gut 30 Stunden. Wer alles gründlich absucht und bedächtig vorgeht, kann auch problemlos an die 50 Stunden benötigen.

Die Welt in Deus Ex wird jedoch nicht nur von friedlichen NPCs und Freunden bevölkert, sondern auch allerlei Gegner wollen dem Spieler an den Kragen. Sind es anfangs noch eher einfach ausgerüstete Terroristen, so steigt der Schwierigkeitsgrad recht konstant an. Die Gegner haben stärkere Waffen und können auch dank Schutzwesten einige Treffer mehr einstecken. Härtere Gegner sind da die sogenannten Man bzw. Woman in Black, Eliteagenten, die sich nach ihrem Ableben mit einer Explosion verabschieden. Gerade bei diesen stärkeren Gegnern ist es recht schade, dass man kaum Chancen hat, diese mit Stealthmöglichkeiten zu beseitigen. Dennoch kann man auch hier recht amüsante Möglichkeiten finden, wie beispielsweise eine explosive Kiste, die man auf einen Rolltisch stellt und leise von hinten an den Gegner heranschiebt. Dann verschwindet man und zündet die Explosion aus sicherer Entfernung. Neben menschlichen Gegnern gibt es auch Abwehrsysteme in Form von Laserfallen, Gasen und Geschützen. Die sehr starken mechanischen Kampfroboter sind einem glücklicherweise nicht immer feindlich gesonnen, so dass man auch Gegner zu ihnen locken kann oder aber man ändert einfach deren Programmierung. Außerdem trifft man auf nicht immer freundliche tierische Gegner, wie Wachhunden und mutierten Lebewesen. Die KI reagiert überwiegend recht gut auf Geräusche und greift nicht einfach an, weil der Spieler eine bestimmte unsichtbare Stelle/ Trigger überschreitet. Gerade im Kampf können die Gegner recht gut und geschickt austeilen, so dass man schnell besiegt ist. Aber auch Verstärkung wird herbeigerufen und dank der unterschiedlichen Trefferzonen bei J.C. und den Gegnern, kann man Feinde auch gezielt ausschalten. Jedoch agieren die Wiedersacher in Sachen Movement nicht immer sehr schlau. Gerade Deckung nehmen die Gegner kaum ein und stehen bzw. hocken und feuern aus der Position. Mitunter laufen sie auch wie aufgeschreckte Hühner herum und ignorieren den Spieler. Nur wenn etwas passiert ist, dann wissen sie sofort, dass es der Spieler war, auch wenn dies eigentlich nicht geht. So passiert, als epne Leiche aus dem 10 Stock gefallen ist und die Gegner unten sofort J.C. verantwortlich machen.

Überlebensmöglichkeiten: Waffen, Fertigkeiten und Charakterentwicklung

Deus Ex bietet dem Spieler deutlich mehr als jeder normale Shooter und so präsentiert sich schon das Waffenarsenal sehr umfangreich. Hier gibt es die unterschiedlichsten Gerätschaften. Nicht nur für die Zerstörung von Fässern und Kisten, sondern auch zum Ausschalten der Gegner kann man auf Messer, Brechstangen, Schlagstöcke und Schwerter zurückgreifen. Wer es etwas leiser und unblutiger haben möchte, greift zum Elektroschocker, der jedoch Energieladungen benötigt. Außerdem vorhanden sind Stealthpistole und Pfefferspray. Neben eher bekannten Waffen wie Pistole, MG, Shotgun, Raketenwerfer und Sniper sind auch Plasmagewehre und Flammenwerfer dabei. Abgerundet wird das Arsenal durch einen Minibogen. Einige Waffen, wie z. B. der Minibogen, können auf unterschiedliche Munitionstypen zurückgreifen. Möchte man beispielsweise lieber Betäubungspfeile verschießen oder versucht man den Instant-Kill durch einen Headshot mit einem normalen Pfeil. Neben den Waffen findet man auch noch kleine Aufrüstkits. Diese können die Waffen mitunter erheblich verbessern und sind in allerlei Varianten zu haben. Es gibt Schalldämpfer, größere Magazine, Laser und Zielfernrohr, um nur mal einige zu nennen. So kann man sich beispielsweise aus Silencer und Zielfernrohr eine extrem schlagkräftige Pistole zusammenstellen. Es gehen natürlich nicht alle Kombinationen und ein Schalldämpfer bringt bei einem Raketenwerfer nichts. Abgerundet wird das Waffenarsenal durch sogenannte LAMs, die eine Kombination aus Granate (Wenn man diese wirft) und Bewegungsmine (Wenn man diese an eine Wand heftet) darstellen. Wer schnell genug ist kann auch die LAMs der Gegner von der Wand nehmen, nachdem man diese entschärft hat. Die EMP Granaten dienen dazu, Laser und andere technische Geräte sowie mechanische Gegner zu deaktivieren. Wer meint mit einem Sniper vom Anfang an sei alles getan, muss sich erst mal mit dem Zielsystem von Deus Ex vertraut machen. So beruhigt sich das Fadenkreuz nicht nur wenn man auf der Stelle steht und somit sauberer treffen kann, sondern es kommt auch auf die Erfahrung im Umgang mit der jeweiligen Waffe an. So ist man beispielsweise am Anfang noch längst kein Profi in Sachen Sniper und wackelt amateurhaft ordentlich herum, was ein genaues Zielen nicht einfach macht. Nicht nur für jede Waffengattung, sondern auch für etliche andere Fertigkeiten gibt es die unterschiedlichsten Stufen. Resustenz gegen Gase, Lungenvolumen unter Wasser, Geschick im Umgang beim Knacken von Schlössern, Computerfähigkeiten oder Geschicklichkeit im Umgang mit dem Erste-Hilfe-Kit sind Fertigkeiten, die der Spieler im Laufe des Spiels steigern kann. Im Spiel gibt es für das Erfüllen von Zielen, worunter auch Sekundärziele fallen, und das Erforschen der Umgebung und Finden von geheimen Verstecken sogenannte Fertigkeitspunkte. Diese Punkte kann man dann dazu verwenden, entsprechende Skills vom Anfänger bis zum Profi zu steigern. Wer also viel in die Pistolenfertigkeiten investiert, wird Gegner schneller anvisieren können und somit auch mit einer schwachen Waffe wie der Pistole, ordentlich Schaden austeilen können. In welche Fertigkeiten man investiert, sollte auch die Spielweise unterstützen. Wer alles umnietet, was einem vor die Flinte kommt, der steigert eher seine Waffenfertigkeiten und weniger den Einsatz von Dietrichen und Hackingtools. Neben Waffen, Munition und Updates gibt es auch noch viele weitere Gegenstände in der Welt von Deus Ex. Da wären sicherlich die unterschiedlichsten Gesundheitspacks zu nennen. Von Süßigkeiten, Zigaretten über Bier bis hin zu richtigen Medi-Kits ist einiges vorhanden. Zum Schutz können kugelsichere Westen angelegt werden, es gibt Möglichkeiten sich unsichtbar zu machen und ab und zu findet man kleine Sauerstofftanks. Der Spieler kann zur Erkundung auf ein Fernglas und bei Dunkelheit auf das Nachtsichtgerät zurückgreifen. Sehr hilfreich, wenn gleich stationär, können auch Fackeln benutzt werden. Sehr wichtig sind die kleinen Tools für Schlösser und Elektronik, die sogenannten Dietriche und Multitools. Immer wieder stößt man auf verschlossene Truhen und Türen, auf Sicherheitssysteme, Kameras und Schaltkästen. Hier ist es dann wichtig, möglichst viel Erfahrung auf den Gebieten zu haben, damit man weniger Tools benötigt. Doch es geht auch ohne. Für Computer, Überwachungssystem und Türcodes kann man auch im Level einiges finden. Da liegt ein Code gut versteckt unter einem Tisch auf einem kleinen Datencube. Oder man erfährt einen Code für eine Gegenleistung. Kisten und Türen kann man jedoch vielleicht auch mit einer gut platzierten Granate oder Rakete aufsprengen. Oder man hackt sich in das System und schaltet kurz Überwachungsgeräte aus, öffnet Türen oder findet wichtige Infos in Mails auf dem Rechner. Als ob dies noch nicht genügend Möglichkeiten wären, so gibt es auch noch Implantate. Dabei wird zwischen Implantat und "Update fürs Implantat" unterschieden. Für die Einpflanzung des Implantates im Körper benötigt man einen medizinischen Roboter. Doch bevor man dies macht, sollte man sich genau überlegen, was man sich implantiert. Jeder "Kanister" bietet zwei Möglichkeiten und danach ist die Entscheidung endgültig. Für die unterschiedlichen Körperteile wie Torso, Kopf, Arm, Bein, etc. kann nur eine bestimmte Anzahl eingepflanzt werden. So kann man den Arm verstärken, damit auch schwere Kisten bewegt werden können oder die Beine werden stimuliert, so dass man sich schneller oder leiser bewegt. Auch gibt es Implantate, die die Zielgenauigkeit erhöhen und Infos über das Ziel liefern, Implantate gegen toxische Einflüsse oder welche, die den Körper heilen. Standard ist die eingebaute Taschenlampe, welche - wie alle anderen Implantate auch - Strom verbraucht, den man in Form von kleinen Energiezellen wieder auftanken kann, sollte kein Laderoboter zur Hand sein. Durch entsprechende Updatekanister kann man jedes Implantat noch in drei Stufen ausbauen, so dass weniger Energie verbraucht und die Leistung gesteigert wird.

Handhabung des Spiels

Bei der Steuerung orientiert sich der Action-Stealth-Mix an der bekannten und einfachen Handhabung von Shootern mittels Tastatur und Maus. Laufen, Springen und Ducken sind nicht nur eine nette Beigabe, sondern wirken sich sehr aufs Gameplay aus. Obwohl man sehr viel in der Welt machen kann, reichen wenige Tasten aus. Dazu gibt es zahlreiche kleine Infoeinblendungen auf dem Schirm. Ansonsten präsentiert sich das HUD sehr schlank und nimmt wenig Platz ein. Neben einer kleinen Gesundheitsanzeige, Kompass und Implantate gibt es lediglich die Infoleiste mit den Gegenstände, die auf Schnelltasten gelegt wurden. Wer möchte kann sich das HUD auch selbst farblich gestalten. Sobald man eines der umfangreicheren Menüs wie Gesundheit, Inventar oder Missionsziele aufruft, pausiert das Spiel. Hier kann man sich ganz genau über Waffen informieren, das Inventar neu ordnen, Munitionstypen wechseln, aber auch Gespräche genau durchlesen. Außerdem kann man Health-Kids auf einzelne Körperpartien anwenden und die Missions-Ziele nachschlagen. Dazu gibt es auch eine Übersicht aller bisher gesammelten wichtigen Infos wie Passworte und Codes. Sehr umfangreich sind auch die Speichermöglichkeiten, so kann man hier beliebig viele Spielstände anlegen, mit eindeutigen Namen versehen und bekommt auch immer einen Screen der aktuellen Position zu sehen. Nicht so schön für Leute mit kleinen Festplatten: die Spielstände nehmen schnell einige Hundert MB ein.

Grafik & Sound

Grafisch war Deus Ex schon als es auf den Markt kam nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Dennoch ist es insgesamt ein sehr stimmiges Gesamtpaket und vermittelt eine sehr glaubwürdige Welt. Insbesondere die Freiheiten in Verbindung mit der sehr großen Weitsicht reduzieren die einzelnen Abschnitte längst nicht zu so kleinen Quadern, wie es in der Fortsetzung der Fall war. Viele Räume sind mit Tischen, Bildern und anderem Mobiliar ausgestattet. In den Abwässern und heruntergekommenen Gebäuden huschen Ratten umher, während in Hongkong überall bunte Lichterketten hängen. Wobei allerdings der ein oder andere Gang doch etwas eintönig gestaltet ist und so manche Treppe nicht ganz natürlich aussieht, sondern eher wie "die musste da so in den Level rein". Eine Disco sieht mit fast ausschließlich dunkelbläulichen Farben nicht sehr ansehnlich aus und richtig "Leben" steckt nicht in der Bude, dennoch trifft man immer wieder die unterschiedlichsten NPCs. Es geht aber auch schöner, wie man in diversen Bars sehen kann. Insgesamt wird eine düstere und für manche vielleicht etwas zu sehr auf dunkle Töne ausgerichtete Welt präsentiert. Während es bei den normalen Gegnern keine Variationen im Aussehen gibt, so sind die restlichen wichtigen NPC doch recht unterschiedlich ausgefallen. Probleme mit der Darstellungsgeschwindigkeit wurden im Laufe der Zeit auf Nicht-Voodookarten behoben und sollten heutzutage auch unter Direct3D oder OpenGL gut laufen. Dennoch sieht alles im Glide-Modus besser aus. Die starke Optimierung der Engine taucht da immer wieder auf. Abgerundet wird das Spiel durch eine durchgehend gelungene Soundkulisse. Der dynamische Soundtrack weiß schon vom Hauptmenü an zu gefallen und sorgt nicht nur im Kampf, sondern schon beim ersten Alarm für einen deutlichen Adrenalinschub und weiß mit einer Reihe sehr abwechslungsreicher und stimmiger Themen zu gefallen. Zu den passen Hintergrundgeräuschen gibt es erstklassige Sprachausgabe für alle Dialoge. Allerdings nur in Englisch, wofür es in der deutsche Version jedoch entsprechende Untertitel und übersetzte Menüs gibt.

Mehrspielermodus, Maps & Mods

Anfangs war Deus Ex ein reines Einzelspieler-Game. Doch später wurde per Patch noch ein Mehrspielermodus nachgereicht. Einfach den letzten aktuellen Patch installieren (Spielversion beachten!) und schon kann man sich gegenseitig im Multiplay bekämpfen. Doch Deus Ex setzt hier nicht einfach nur auf simple Action a la UT oder Quake, sondern bemüht sich die Möglichkeiten und Charakterentwicklung des Einzelspielermodus auch im LAN und Online zu übertragen. Zwar zählt hier auch ein Kill- oder Zeitlimit im Deathmatch oder TeamDeathmatch, doch für jeden Kill gibt es Erfahrungspunkte und Implantate. Es lohnt sich daher also, möglichst lange zu überleben. Genauso wie in der Storykampagne gibt es an den unterschiedlichsten Stellen Schlösser und Konsolen. Da kann man die Geschütztürme so einstellen, dass die Gegner angegriffen werden oder man verwendet ein Multitool, um sich Zugang zum Gesundheitsroboter zu verschaffen. Die fünf Maps basieren zum einen auf bekannten Schauplätzen, wie z. B. Smugglers Versteck, oder sind Eigenkreationen von Ion Storm. Allerdings ist der Detailgrad in solchen Maps eher niedrig angesetzt. Dennoch ein recht spaßiger Modus, wobei man sich mit wenigen Spielern auf den größeren Karte schon eone Weile suchen muss. Es fehlen zwar Bots, doch dafür kann man auf einige Karten aus dem Internet zurückgreifen, die mit dem Unreal-ED für Deus Ex gefertigt wurden. Wie immer bei Karten aus dem Netz ist die Bandbreite von sehr unterschiedlicher Qualität, doch einige Lieblinge sollte jeder finden. Abgesehen vom Mehrspielermodus haben die Fans auch einige Werke im Bereich Singleplay und Mods auf die Beine gestellt. Es ist nur sehr schade, dass in diesem Bereich die Anzahl an aktiven Leuten recht gering ist, wenn man es mit Shootern wie Half Life, Quake, Doom oder UT vergleicht. Leider sind auch einige vielversprechende Projekte wie z. B. Deus Ex COOP eingestellt worden und werden nicht weiter entwickelt, andere sind spielbar, haben jedoch noch einige Bugs. Wer jedoch etwas sucht, der findet auch die ein oder andere sehr gelungene Erweiterung , wie Hotel Carone oder Zodiac.

Hochspannung auch auf der PS2

Etwa zwei Jahre später gab es auch eine Portierung für die PlayStation 2. Dabei wurde, oh Wunder, nur kaum etwas am Gameplay verändert. Gerade wenn man sich Deus Ex 2 anschaut, was ja dank Massenmarkt und Konsolen laut Entwickler und Publisher angepasst werden muss, dann ist diese Fassung eigentlich das genaue Gegenteil. Mit der PS2 Version von Deus Ex wird wunderbar gezeigt, dass so ein Spiel sich auch exzellent - mit allen Möglichkeiten - mit einem Gamepad spielen lässt. Abgesehen vom Intro, das in der PS2 Fassung als Renderfilm vorliegt, hat sich bei den Leveln einiges verändert. Für den geringen Speicher der Konsole waren sie zu groß und somit wurde jede Map bzw. jeder Abschnitt zusätzlich zerstückelt. In Gebäuden stellt dies ja kein großes Problem dar und es gibt eben eine Ladezeit mehr. Bei den Außenbereichen mussten die Entwickler etwas tricksen. So gibt es auf Liberty Island eine ganze Reihe zusätzlicher Mauern, die den Weg abgrenzen und im schmalen Durchgang eine kurze Ladepause erfolgt. Oder aber es werden in New York die Straßenzüge versperrt, so dass man über einen zusätzlichen Gang an der Seite weiterkommt. Im Prinzip ist es gar nicht schlecht, dass sich die Entwickler bemüht haben, das Spiel so zu lassen, wie es war. Nur leider sind einige dieser Verbindungstunnel nicht gerade grafische Meisterwerke geworden. Da vermisst man stellenweise etwas die Liebe zum Detail. Insgesamt jedoch sehr lobenswerte Bemühungen, da in Sachen Aufträgen, Nebenaufträge und geheime Verstecke nur minimalste Abstriche gemacht wurden. Gerade wenn man Deus Ex schon kennt, dann motiviert dies doppelt zum erneuten Durchspielen, weil man wieder Lust bekommt, alles zu erforschen und die Änderungen zu finden. Da stehen NPCs etwas anders, ein Durchgang ist versperrt oder es wurden sonstige Änderungen vorgenommen. So ist im Hotel das Fenster zur Feuerleiter nun ein anderes, Smugglers Versteckt hat einen anderen Zugang oder UNATCO bekämpft sich nicht mehr mit den Terroristen vor dem Hotel. Etwas vereinfacht wurde das Inventar, das nun eine bestimmte Anzahl an Slots hat, in dem jeder Gegenstand und jede Waffe einen verbraucht. Dabei werden praktischerweise Kleinigkeiten wie Sojanahrung, Dosen, etc. in einem Slot untergebracht. Implantate und Fertigkeiten sind unverändert vorhanden. Auch die Missionsziele und Infos lassen sich jederzeit einsehen und gespeichert werden kann auch zu jedem Zeitpunkt, wenngleich dies auf der PS2 etwas dauert. Bis zu 10 Spielstände können angelegt werden. Sehr schön ist es, dass beim Laden eines nächsten kleinen Abschnitts dies automatisch auch ein Checkpoint ist. Sollte man also sterben, kann man von dort weiterspielen. Vereinfacht wurde auch die Eingabe von Paßwörtern und Codes. Diese werden automatisch eingegeben, im Gegenzug muss man diese jedoch auch gefunden haben. Die Steuerung geht auch mit Gamepad recht gut von der Hand, wenn es natürlich etwas schwieriger ist mit dem Pad zu zielen, wenn Gegner wild herumlaufen, etwas Autoaiming unterstützt dies jedoch.

Meinung

Deus Ex ist auch immer noch ein erstklassiges Spiel und sollte definitiv in keiner Sammlung fehlen. Schön ist, dass das Game auch heute noch nichts von seiner Faszination verloren hat und aktueller den je ist. Grafisch ist es natürlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Doch wenn man sich anschaut, was man für heutzutage für 10€ bekommt, ist das unglaublich viel. Die Spielwelt ist durchgehend höchst atmosphärisch und klasse designt. Man hat so viele Möglichkeiten und Freiheiten, dass man auch beim dritten oder vierten Durchspielen noch was Neues findet. Die Story wird wunderbar präsentiert, mit vielen Überraschungen, Wendungen und neuen Fragen. Wem kann man trauen und wem nicht? Die Kombination aus deutschen Texten und englischer Sprachausgabe ist wunderbar und eine bessere Lösung gäbe es auch nicht. Erschreckend ist jedoch, dass Deus Ex auch nach so vielen Jahren allein dasteht. Es gibt kein Spiel, das auch nur annähernd so ein Gameplay aufgegriffen oder gar weiterentwickelt hat. Mit dem Nachfolger haben Entwickler und Publisher eindrucksvoll gezeigt, wie es man nicht hinbekommt. Wer also Deus Ex noch nicht gespielt hat, sollte dies schnellstens nachholen, er verpasst sonst eines der besten Computerspiele.


Geschrieben am 25.09.2005, Testkonfiguration: AMD64-3500+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Audigy2ZS
 



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