yiya.de / reviews
Walkthrus..
Interviews
Specials
Reviews von A-Z
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V W X Y Z #

D-Day
DS9 - The Fallen
Daemonica
Daikatana
Dark Age of Camelot
Dark Age of Camelot C.
Dark Age of Camelot DR
Dark Age of Camelot SI
Dark Age of Camelot TA
Dark Messiah
Dark Sector
Dark Void
Darkened Skye
Darksiders
Dawn of Magic
Dead Space
Deadly Creatures
Demon Stone
Deponia
Desert Thunder
Desperados 2
Destroy all Humans
Deus Ex
Deus Ex: Human Revol.
DeusEx 2 - Invisible War
Devastation
Diablo 2
Diablo 2: LoD
Die Hard - Vendetta
Dino Crisis
Dino Crisis 3
Disaster - Day of Crisis
Divine Divinity
Divinity 2:Ego Draconis
Domination
Doom 3
Doom 3: R.of Evil
Dr. Jekyll & Mr. Hyde
Dragon Quest 8
Dragon Riders
Dragons Lair 3D
Drakensang
Dreamfall
Driv3r
Duke Nukem MP
Dune
Dungeon Keeper
Dungeon Lords
Dungeon Siege
Dungeons&Dragons - H.
D-Day  


Info
Autor 3
 1.5
 2.5
 1.5
Gesamt (16 votes) 3+
 1.6
 1.6
 1.5
Name:D-Day
Genre: Echtzeitstrategie
Produkt: Vollversion
Release: 2004/07
Publisher: Frogster Interactive
Entwickler: Digital Reality
Hardware: 1Ghz, 256MB RAM, 64 MB D3D T&L, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win 98/ME, 2000, XP, DX9
Steuerung: Maus/ Tastatur
Multiplay: Lan/ Internet
Sprache: Deutsch/Englisch
zensiert: ja
Patch: 2.16
USK: 16
D-Day (review von nali_warcow)

Zur Zeit vergeht eigentlich kein Monat in dem nicht ein neues Spiel zum Thema Zweiter Weltkrieg erscheint oder angekündigt wird. Nachdem vor einiger Zeit Panzers auf den Markt kam, folgt nun mit D-Day- sozusagen das Spiel zum 60 Jahrestag des D-Day. Der Name ist Programm des Spiels. Dahinter werkeln die gleichen Entwickler, die schon neben "Platoon" und "Haegemonia", auch "Afrika Korps vs. Desert Rats" entworfen haben, Digital Reality. Ist D-Day nur ein AddOn mit einem anderen Setting? Und wie schlägt es sich im Vergleich zur Konkurrenz. Das soll das Review klären.

Ausgeliefert wird die deutsche Version mit 2 CDs, die in einer DVD Hülle Platz finden. Dazu gibt es sogar ein recht gutes und umfangreiches Handbuch, welches in schwarzweiß gehalten ist. Aber obwohl es sich um die deutsche Version handelt, ist das Spiel leider nicht komplett in Deutsch, sondern der Spieler bekommt lediglich deutsche Untertitel präsentiert (Zeitdruck?). Nach der knapp 2 GB umfassenden Installation ist außerdem ein Neustart des Systems zwingend erforderlich, da der Kopierschutz einige Systemtreiber installiert hat (Die natürlich bei einer Deinstallation nicht wieder entfernt wurden). Neben einer recht langen Verifizierungsphase gab es mit dem Kopierschutz ansonsten kein Problem, lediglich Bugs beendeten den Spielspaß, doch dazu später mehr. Damit nicht genug, stand schon am Erscheinungstag ein 80 MB(!) Patch zum Download bereit, Modem- und ISDN User dürfen sich freuen.

Spiel zum 60. Jahrestag

Vor 60 Jahren war der alles entscheidende Tag. Die Alliierten landeten in der Normandie und das Ende vom Dritten Reich begann. Diese Thematik ist für Spiele nicht neu und D-Day auch nicht so sonderlich anders. Man hat lediglich besonders stark darauf geachtet, dass der historische Background stimmt, es zu den Missionen die geschichtlichen Hintergründe gibt und sie auf tatsächlichen Ereignissen beruhen. Präsentiert wird das Spiel durch eine Reihe an Originalvideosequenzen vor und nach jeder Kampagne, welche die Kriegsereignisse zeigen, wie man es z. B. schon aus Commandos kennt. Zusätzlich gibt es auch eine Reihe an Extravideos mit Augenzeugen-Interviews, die einzelne Abschnitte des D-Day beleuchten.

Wegsuche zum Bunker

Die Fallschirmspringer sind in der Dunkelheit abgesprungen und verstreut auf den Feldern gelandet. Der erste Trupp wird nun vom Spieler kontrolliert, so dass man sich auf die Suche nach den anderen Mitgliedern begeben kann. Also immer schön in Deckung das Team aufstocken, bis man schließlich gut 25 Leute zusammen hat. Dieser doch schon recht schlagkräftige Trupp bewegt sich abseits der Straße weiter, bis man eine Kontaktperson findet. Leider ist die Funkverbindung unterbrochen und es gibt keine Möglichkeit, eine Warnung abzusetzen und so ist die in 30 Minuten startende Operation stark gefährdet. Es gilt daher nun, als optionales Ziel für den Helfer, einen schnellen, fahrbaren Untersatz zu finden. Nach kurzer Suche findet man auch einen deutschen Wachsoldaten, der auf seinem Motorrad eingeschlafen zu sein scheint. Vorsichtig schleicht sich ein Scharfschütze in Position und erledigt den Gegner. Nun schnell auf das Motorrad und weg von der Straße damit. Danach kann sich das Team daran machen und dem eigentlich Hauptziel der Mission zuwenden. Die vier Geschütze sollen beseitigt und das Hauptquartier eingenommen werden. Gerade noch rechtzeitig wird ein feindlicher Panzerwagen gesehen, der auf der Straße patrouilliert. Mit einigen gekonnten Schüssen ist der Fahrer ausgeschaltet und das Fahrzeug wird besetzt. Ein Späher kommt für eine Vergrößerung des Sichtbereiches rein und der Scharfschütze sorgt für eine Verbesserung der Reichweite. So ist es nun auch kein Problem, die deutschen Soldaten zu sehen und eliminieren, bevor sie das Maschinengewehr besetzen können. Gleichzeitig fällt uns so eine mobile Flakstellung in die Hände, womit sich die Geschütze ausgezeichnet beseitigen lassen. Andernfalls hätten die Pioniere Sprengladungen legen müssen. Mit dieser starken Bewaffnung haben die vereinzelten Gegner uns nichts mehr entgegen zu setzen und man räumt ordentlich auf. Ist schließlich der Bunker vom Hauptquartier nur noch ein Schutthaufen, so ist der Sieg errungen.

Trial & Error

Bevor man sich in die Einzelspielerkampagne oder den Mehrspielermodus stürzt, sollte man sich zumindest kurz mit der Bedienung des Spiels und dem Spielkonzept vertraut machen. Zu diesem Zweck wurde auch in D-Day ein Tutorial integriert, welches dem Namen jedoch nicht gerecht wird. Nacheinander kann der Spieler dort auf einer Karte drei Punkte abgeben, wo jeweils Farbmarkierungen zu sehen sind. An jeder dieser drei Stellen wird etwas vom Spiel nähergebracht. Leider beschränkt es sich dabei jedoch auf gut fünf bis sieben Minuten lange englische Monologe, in denen die wichtigen Punkte, Shortcuts und Spielfunktionen stellenweise nur grob angeschnitten werden. Wer sich mit Echtzeitstrategiespielen auskennt, dem mag dies reichen und er könnte auch darauf verzichten, doch für Anfänger ist dies eine vollkommen unbrauchbare Einführung. Nachdem dann etwa 15 bis 20 Minuten vergangen sind, bekommt man die Aufgabe, eine kleine Insel mit drei Landungsbooten einzunehmen. Doch schon hier zeigt das Spiel, dass es sich an Profis richtet. Schon im Tutorial werden unaufmerksame Spieler, die nicht gleich alle Möglichkeiten nutzen und die Einheiten geschickt einsetzten, vom Computer geschlagen. Danach kann man sich nun an die Kampagne wagen, die glücklicherweise in den ersten Missionen etwas einfacher ist, im Folgenden jedoch mit einem recht schweren Schwierigkeitsgrad, auch auf der untersten Stufe, fortgeführt wird. Es stehen jeweils drei Unterkapitel zur Auswahl, wovon jedes aus lediglich vier Missionen besteht. Damit kommt man insgesamt auf zwölf Aufgaben im Einzelspielermodus. Am Anfang jeder Mission bekommt man ein animiertes Briefing mit entsprechenden Informationen und einigen historischen Texten dazu. Inhaltlich haben die Missionen wenig miteinander zu tun und bauen auch nicht aufeinander auf. Man befehligt unterschiedlichste Truppen an einigen bekannten Schauplätzen des D-Day. Es ist jedoch möglich, durch das Erreichen von Sekundärzielen oder Bonusaufgaben, in der nächsten Mission einen Vorteil zu erzielen, wenn man z. B. in einer Mission dafür sorgt, dass der Informant ein Fahrzeug bekommt, hat man in der nächsten einen Zeitbonus. In den Missionen selbst steuert der Spieler meistens eine recht überschaubare Truppe an Einheiten. Ist man anfangs noch überwiegend mit Fußeinheiten unterwegs, so dominieren gegen Ende Panzer das Schlachtfeld. Zu den anfangs recht wenigen Einheiten kommt im weiteren Verlauf Verstärkung hinzu, etwa wenn man ein Zwischenziel erreicht hat, eine gewisse Anzahl an Einheiten verloren hat oder aber sich die Missionsziele ändern. Mal sehen es die Missionsziele vor, dass man die verstreuten Leute einsammelt und dann Bunkeranlagen sprengt, ein anderes Mal soll man ein Stadt vom Gegner säubern, feindlichen Einheiten den Rückzug versperren, eine Position einnehmen oder eine Stellung halten. Die Aufgaben sind bunt gemischt, sehr abwechselungsreich und mit vielen Überraschungen verbunden. Da hat man eine Position gesichert und aus heiterem Himmel erscheinen plötzlich Verstärkungstruppen des Gegners genau hinter uns. Das sind dann Stellen, bzw. Augenblicke, wo man die Trial & Error Gestaltung der Missionen verflucht. Wenn man nicht weiß wann was wo passiert, dann scheitert man zwangsläufig an der Mission. Diese künstliche Spielspaßverlängerung wird noch dadurch verstärkt, weil es überwiegend nur eine sehr lineare Lösung gibt, mit der die Mission zu gewinnen ist. Alternative Wege sind kaum möglich. Glücklicherweise kann man zwar jederzeit Speichern und es gibt auch eine Quicksavefunktion im Spiel, doch beim Laden kam es beim Testen immer wieder zu Ausfällen. Da blieb das Spiel stecken und nur mit "Task beenden" konnte man etwas erreichen und in anderen Fällen hatte sich sogar der komplette Rechner aufgehängt (Wohlgemerkt immer bei der Ladesequenz). Hat man eine Mission erledigt, so kann man diese auch später jederzeit manuell wieder spielen. Dann hat man sogar die Möglichkeit, die Einheiten auszuwählen und kann so leicht(er) verändert eine Mission bewältigen. Trotz des hohen Schwierigkeitsgrades sollte man jedoch nicht zu lange brauchen, um das Spiel zu meistern, wenn man sich mit der Spielmechanik eingängiger beschäftigt, ist nach zehn Stunden alles vorbei.

Einheiten & Möglichkeiten

Der Spieler kann im Laufe des Spiels auf eine ganze Reihe unterschiedlichster Einheiten zurückgreifen. Die Fußtruppen sind breit gestreut. Es gibt Scharfschützen, Grenadiere, Soldaten mit einer Panzerfaust oder Flammenwerfer. All diese Einheiten haben ihre ganz individuellen Stärken und Schwächen. Einige Einheiten mit Flammenwerfern machen kurzen Prozess mit Gegnermassen oder sind eine tödliche Verteidigung gegn jeden Gegner, der dem Haus zu nahe kommt, in dem sich die Einheiten verbarrikadiert haben. Da hilft es nur, das Gebäude aus sicherem Abstand zu beharken. Das Gebäude zu stürmen, was auch möglich wäre, würde dann jedoch keinen Erfolg haben. Dazu gibt es allerlei Fahrzeuge, wie Transporter, Wagen mit MGs, Jeeps, Motorräder, Kübelwagen oder Panzer. Gegen einen Panzer haben einfache Schützen keine Chance, aber ein gezielter Angriff mit einer Panzerfaust auf der "Rückseite" des Fahrzeugs ist verheerend. Doch man muss nicht gleich jedes Fahrzeug zerstören, es lohnt sich sehr, diese zu kapern, indem man das Fahrzeug erhitzt oder aber die Besatzung geschickt mit einem Schuss ausschaltet. Außerdem können z. B. die Ketten eines Panzers anvisiert werden und so selektiver beschädigt werden. Hat man beispielsweise einen Jeep erobert, so kann man bis zu vier Einheiten darin platzieren. Dies ist nicht nur die Möglichkeiten Einheiten von A nach B zu bringen, sondern jede Einheit bringt auch einen Bonus, wenn sie einsteigt. So vergrößert ein Scout den Sichtradius, etc. Außerdem gibt es allerlei Geschützel. Man kann MG Nester übernehmen oder aber eine Flak-Stellung erobern und gewinnt so an zusätzlicher Feuerkraft. Damit die Truppe auch immer in 1A Zustand ist, gibt es Medics und Reparaturfahrzeuge, welche manuell und automatisch im Kampf agieren können, aber auch das primäre Ziel eines jeden Angriffs sind, eben weil Spieler und CPU so wenig Nachschub bekommen. Zusätzlich stehen in einigen Missionen in begrenzter Anzahl Aufklärung oder Bomberangriffe zur Verfügung, die man wohlbedacht einsetzen sollte, genauso wie das Herbeirufen von Fallschirmtruppen.

Der Mehrspielermodus & Editor

Wer dann alle Missionen im Einzelspielermodus durchgespielt hat, kann sich an den Mehrspielerpart wagen. Zwar gibt es leider keine COOP Kampagne, dafür stehen jedoch zwölf Karten zur Auswahl. Außerdem kann man hier - im Gegensatz zur Singleplayer Kampagne - nicht nur die Alliierten, sondern auch die Deutschen spielen. Die drei Spieltypen Deathmatch, CTF und Eroberung halten die Spieler dabei einige Zeit bei Laune, allerdings ist es nicht möglich, offline einige Runden gegen den Computer zu spielen. Insbesondere der Eroberungsmodus bietet einige Zeit lang viel Spaß. Hier kämpfen die Spieler um die Eroberung von Flaggenpunkten, an denen es Nachschub gibt, den man selbst zusammenstellen darf, ähnlich wie in Ground Control 2. Gespielt wird im Internet über GameSpy, das man optional installieren kann. Mehr Maps kann man sich mit dem mitgelieferten Editor basteln, der jedoch nicht so einfach zu bedienen ist und außerdem nur die Erstellung von Mehrspielerkarten ermöglicht. Optionen zu den Spieltypen gibt es so gut wie gar keine, wobei die wichtigste wäre, dass der Server einstellen kann, wer die Spielgeschwindigkeit verändern kann, was jedoch nicht in allen Spielen Sinn und Spaß macht, sondern nur mit den richtigen Leuten im Spiel. Ansonsten ist es nur ein wildes Umschalten, was den Spielfluss eher stört.

Handhabung des Spiels

Gesteuert wird D-Day wie jedes andere Echtzeitstrategiespiel auch. Mit der Maus werden Einheiten markiert und Befehle gegeben. Schneller geht es mit den entsprechenden Shortcuts auf der Tastatur, welche man jedoch nur außerhalb des Spiels über eine separates Konfigurationsprogramm einrichten kann. Einheiten können gruppiert werden, ein Doppelklick markiert Einheiten des gleichen Typs, etc. alles bekannt. Doch leider ist die Steuerung dennoch nicht so leichtgängig. Im Getümmel erwischt man die Einheiten ab und zu nicht richtig und die Schaltflächen sind etwas klein und undeutlich geraten, wenn man die Shortcuts noch nicht verinnerlicht hat. Dafür bekommt man eine Vielzahl an Infos über die Einheiten, der Gesundheitsbalken wird über der Einheit angezeigt (Wodurch man Einheiten besser sehen kann) und geht man mit der Maus über eine Einheit, dann wird der entsprechende Sicht- und Feuerradius dargestellt. Da man jederzeit die Spielgeschwindigkeit verändern kann (Verlangsamen bis auf bis zu 25% und auch ein Pausieren ist möglich) kann man theoretisch jeder Einheit ganz genau die Befehle erteilen. Leider funktioniert dies im Spiel jedoch nicht so gut. Die Einheiten zu hüten ist verdammt schwer. Da werden die Wege nicht immer gefunden, man ordert den Einheiten einen Wegpunkt, sie gehen aber weiter in eine andere Richtung und muss deswegen dann das Einheitenverhalten immer umschalten. Wer versucht, nur 20 Einheiten als Gruppe zu bewegen, wird bei der KI schreiend davonlaufen. Nacheinander gehen die Soldaten, wenn sie nicht an der Ecke hängenbleiben, um selbige und lassen sich gerne selbst abknallen oder nehmen einen Umweg. Bei Fahrzeugen rauft man sich dagegen die Haare, dass sie es nicht schaffen, von A nach B zu kommen, wenn etwas dazwischen im Weg ist. Sowohl Hindernisse als auch Einheiten im Weg sorgen dafür, dass man die Fahrzeuge stellenweise immer nur meterweise vorfahren lassen kann. Wieso man außerdem Einheiten in ein Gebäude schicken kann, diese das Gebäude auf der anderen Seite trotz einer Tür nicht verlassen können, wird wohl ein Geheimnis der Programmierer bleiben.

Grafik & Hardware

Grafisch kann D-Day zwar nicht mit der Pracht von "Panzers" mithalten, doch bis auf wenige Ausnahmen macht das Spiel eine recht gute Figur. Zu den Highlights gehört die Darstellung von Wasser, aber auch der Kampf sieht nicht schlecht aus. Da fliegen die Schüsse nur so durch die Luft, Geschosse verursachen einen Rückstoß, Dreck und Staub fliegen durch die Luft und Explosionen sind wunderbar anzusehen. Die Grafik und Gestaltung der Fahrzeuge ist auch recht gut gelungen, lediglich die Einheiten wirken etwas polygonschwach. Als kleines Goodie werden Zwischensequenzen mit einer Art "Braunfilter" dargestellt, was an alte Wochenschauen erinnert, leider jedoch sehr viele Details verliert. Bis auf sehr wenige Augenblicke lief das Spiel in 1280 mit 8fach FSAA und 16AF wunderbar flüssig.

Sound & Musik

Die Akustik es Spiels ist nicht ganz so überzeugend. Die Sprachsamples der Einheiten geht einem bald schon auf die Nerven. Als Musik gibt es im Hintergrund unterschiedliche, leicht bis stark heldenhaft angehauchte Stücke und dazu einige Geräusche wie z. B. Regen, etc. Ansonsten rumpeln die Fahrzeuge über den Boden, Meldungen kommen rein (komplette Sprachausgabe in Englisch) und es kracht im Kampf an allen Ecken und Enden.

Meinung

D-Day kommt mir wie ein recht unfertiges Spiel vor. Die Missionen sind dünn, schlecht ausbalanciert auf den einzelnen Schwierigkeitsgraden und fesseln nicht lange. Dank der Trial & Error Gestaltung und fehlender Story und Motivation hat man wenig Anreiz das Spiel im Singleplay erneut zu spielen. Für den Offlinespieler gibt es da auch nicht viel mehr- der Editor ist lediglich für Multiplayer-Maps. Da bleibt dann lediglich die nette Grafik und etwas Spaß im Mehrspielermodus, doch auch dort ärgert man sich über Bugs und Schwächen an der Steuerung und der Einheiten-KI. Insgesamt hat wohl der Zeitdruck dazu geführt, dass das Game so veröffentlich wurde und als Vollpreistitel doch sehr wenig bietet. Zwölf Videos machen da auch nicht viel aus. Der 80 MB Patch ist da ein weiteres Zeichen für ein unfertiges Produkt und die Ladefehler kosten weitere Punkte. Fans von Afrika Korps vs. Desert Rats, die von der Wüste genug haben, können einen Blick riskieren, alle anderen sollten zu Panzers oder wer keinen so starken Rechner hat zu Blitzkrieg greifen.


Geschrieben am 08.08.2004, Testkonfiguration: AMD2700+, 1GB, GeForce 6800GT, SB Live 5.1
 



43 Leser bewerteten diesen Artikel im Durchschnitt als: Gut (3.7 von 5 Punkten)
Ihre Bewertung dieses Artikels:
Bitte hier nur auf den Artikel selbst eingehen (nicht auf das Thema oder ggf. die Autorenwertung). Anmerkungen zu Thema/Artikel oder eine Ansprache des Autors sind im Besprechungs-Board unseres Forums möglich.

Druckversion | Seitenanfang © Copyright bei nali_warcow, Nutzungsrechte bei yiya.de / walkthru.de