yiya.de / reviews
Walkthrus..
Interviews
Specials
Reviews von A-Z
A B C D E F G H I
J K L M N O P Q R
S T U V W X Y Z #

D-Day
DS9 - The Fallen
Daemonica
Daikatana
Dark Age of Camelot
Dark Age of Camelot C.
Dark Age of Camelot DR
Dark Age of Camelot SI
Dark Age of Camelot TA
Dark Messiah
Dark Sector
Dark Void
Darkened Skye
Darksiders
Dawn of Magic
Dead Space
Deadly Creatures
Demon Stone
Deponia
Desert Thunder
Desperados 2
Destroy all Humans
Deus Ex
Deus Ex: Human Revol.
DeusEx 2 - Invisible War
Devastation
Diablo 2
Diablo 2: LoD
Die Hard - Vendetta
Dino Crisis
Dino Crisis 3
Disaster - Day of Crisis
Divine Divinity
Divinity 2:Ego Draconis
Domination
Doom 3
Doom 3: R.of Evil
Dr. Jekyll & Mr. Hyde
Dragon Quest 8
Dragon Riders
Dragons Lair 3D
Drakensang
Dreamfall
Driv3r
Duke Nukem MP
Dune
Dungeon Keeper
Dungeon Lords
Dungeon Siege
Dungeons&Dragons - H.
Dark Void  


Info
Autor 3
 2
 1.5
 1.5
Gesamt 3
 2
 1.5
 1.5
Name:Dark Void
Genre: 3rd Person Action Adventure
Produkt: Vollversion
Release: 2010/01
Publisher: Capcom
Entwickler: Airtight Games
Offiz. Sites: Game, Demo
Hardware: Xbox360
System: Xbox360
Sprache: Multilingual
zensiert: nein
Bemerkung: auch für PS3/ PC
USK: 16
Dark Void (review von yak)

Manche Spiele haben schon vor dem Release Probleme. Dann nämlich, wenn ein großes Print- oder Onlinemagazin den Titel zum Frühstück verspeist. Das Problem daran ist aber in der letzten Zeit, dass viele der Publikationen kaum noch den Mut zu einer eigenen Meinung haben - und wenn dann einer damit anfängt, blasen die anderen ins selbe Horn. Oft wird so ein Titel, der gar nicht zwingend schlecht sein muss, zum Freiwild erklärt. Gründe sind sicherlich reines Nachahmertum. Wenn schon ein " renommiertes" Magazin den Titel schlecht macht, warum wir dann nicht auch, spart Ressourcen, da man sich nicht mehr zeitintensiv mit dem Titel beschäftigen muss und so falsch werden die anderen schon nicht liegen. Zudem erfüllt deren Meinung noch eine prima Alibifunktion. Nebenbei hat man dann auch mal wieder einen "schlechten" Titel, der die Glaubwürdigkeit und Kritikfähigkeit untermauern kann.

Oft trifft es kleinere Produktionen oder unbekannte Studios. Die Medienlandschaft hat sich zu einem gefährlichen Schneeballprinzip entwickelt, das - sicher zum Teil ungerechtfertigt- schon einige schöne Spiele auf dem Gewissen hat. Hauptsache sie hypen Games wie Call of Duty MW2 und singen im Chor die Marketingparolen des Publishers. Eine unzumutbare Entwicklung in den Medien, die im Grunde mittlerweile viel weniger kritikfähig sind, als Otto Normalverbraucher. Und das bezieht sich nicht ausschließlich auf die Medienberichterstattung im Bereich Games: alle Sparten sind davon betroffen. Oder schon mal in der letzten Zeit eine ordentliche Film oder Musikkritik in den Massenmedien gelesen?

Das soll jetzt nicht bedeuten, dass das Game Dark Void ein absoluter Oberknaller geworden ist - ein Dark A-Void aber sicher nicht. Was man aber von dem Titel erwarten kann, soll unser Review hoffentlich verdeutlichen.

Technik

Die Entwickler von Airtight Games (Entwickler vom Xbox Titel Crimson Skies: High Road to Revenge) setzen auf bewährte Technik in Form der Unreal Engine. Es ist nur seltsam, dass der Publisher Capcom nicht seine bewährte und Konsolen-erprobte eigene Engine zur Verfügung gestellt hat, was sicher die Produktionskosten des Titels zumindest um die kostspielige Engine-Lizensierung gesenkt hätte. Entsprechend schick sieht das Game auch aus. Die Locations wurden glaubwürdig in Szene gesetzt und auf dem Bildschirm geht richtig die Post ab. Etwas geschludert hat man jedoch bei einigen Animationen und der Darstellung der Figuren in den mit der Enginge dargestellten Zwischensequenzen. Das Spiel hat insgesamt einen realistischen Look, doch gerade die beiden Hauptfiguren Will und Ava wirken in Gestaltung und Mimik etwas unbeholfen. Das kann die Unreal Egninge wirklich besser, wenn man an Titel wie Gears of War denkt. Insgesamt gibt es aber im Bereich Graphik nichts zu meckern und Dark Void hat auch ein paar absolute Hingucker Szenen, die schon an die Qualität von Szenen aus Uncharted 2 heranreichen. So z.B., wenn ein im Bermuda Dreieck verschollenes riesiges Kriegsschiff hochkant im Urwald über einem tiefen Abgrund steckt und in die Tiefe gerissen wird, während der Held zu entkommen versucht. Klasse!

Der Sound ist eindrucksvoll umgesetzt. Gute Geräusche und ein insgesamt sehr stimmiger Soundtrack, eingespielt von einem Live-Orchester und komponiert von Battlestar Galactica Komponisten Bear McCreary sorgen für ordentlich Atmosphäre. Der Soundtrack ist insgesamt wirklich klasse und gut komponiert, es gibt jedoch Defizite. In den Kampfphasen variiert die Musik einfach zu wenig und eine immer gleiche Percussionbedröhnung reicht ohne die geringsten Änderungen heute nicht mehr aus. Das wirkt viel zu schnell eintönig. Hier muss sich der ansonsten sehr begabte Komponist wohl noch an das Medium Spiel und dessen Anforderungen gewöhnen. Die Komposition außerhalb der Actionpassagen ist aber erstklassig, ebenso wie die Orchestrierung. Ein besonderes Schmankerl: Der Komponist nutzt ein ähnliches Instrument, das in den Film Noir Scoreklassikern der 40er Jahre Verwendung fand. Statt des mittlerweile schwer erhältlichen Theremin setzt der Komponist ein Ondes Martenot, gespielt von Cynthia Miller, die in vielen Elmer Bernstein Filmmusiken ebenfalls dieses Instrument spielte, ein. So bekommt der Score einen höchst (atmo-)sphärischem Klang durch die Mischung aus elektronischem und konventionellem Sound.

Das Spiel wurde nicht deutsch synchronisiert und muss leider nur mit deutschen Untertiteln auskommen. Die Sprecher, u.a. Nolan North (Uncharted) und Polly Walker (Serie "Rom") machen ihren Job jedoch sehr gut. Die fehlende Synchronisation macht sich in diesem Falle aber leider negativ bemerkbar, auch für sprachversierte Spieler. Aus folgendem Grund: Oft kommentieren die Charaktere das Spielgeschehen und geben Tipps. In stilleren Gamepassagen ist das auch keinerlei Problem. Wenn man jedoch mitten in einer Schlacht mit dem dröhnenden Jetpack auf Gegner ballert, versteht man kaum ein Wort und zum Untertitel lesen kommt man mitten im Gefecht auch nicht wirklich. Hier hätte man sich schon deutsche Sprachausgabe gewünscht, da man rein aus Gewohnheit die eigene Muttersprache sicher auch mit verstärkten Zusatzgeräuschen besser verstehen kann.

Das Spiel kann in drei Schwierigkeitsgraden gespielt werden und erlaubt es auch im laufenden Spiel, jederzeit geändert zu werden. Gespeichert wird automatisch an fair verteilten Checkpoints. Der normale Schwierigkeitsgrad kann von geübten Spielern ohne große Probleme, aber dennoch herausfordernd, gemeistert werden, sofern man sich besonders im Bereich der Flugsteuerung, etwas eingewöhnt hat.

Die Steuerung geht soweit gut von der Hand und im 3rd Person Action /Shootersequenzen folgt die Steuerung auch dem mittlerweile gängigem Gears of War Vorbild.

Leider gab es aber bei mir erhebliche technische Probleme, die nun entweder auf meine 1st Generation Xbox360 zu schieben sind, einer bevorstehenden "RROD-Erfahrung", einer schadhaften Spiel-DVD oder einfach einem unschönen Bug. Ich konnte das Spiel nur mit Glück auf meiner Xbox 360 starten. Die Firmenlogos erschienen noch fleißig, dann hing sich die Konsole jedoch regelmäßig auf. So um die 10-15 Neustarts des Systems waren bei mir notwendig, bis ich ins Dark Void eintreten konnte. Hinzu kamen 3-4 Phasen im Spiel, in denen eine seltsame Ruckelorgie das Spielen fast unmöglich machten, sowie Soundhänger oder das doppelte Abspielen von Soundsamples. Scheinbar ist dies jedoch eher ein Einzelfall, denn ansonsten würde man diesbezüglich sicher etwas in den Spielforen lesen. Nali Warcow hatte zumindest auf einer seiner (vielen?) Xboxen keine Probleme. Vielleicht sind die neuen Kopierschutzsysteme nicht mehr 100% abwärtskompatibel mit den Launchkonsolen.

Gameplay

Im Schatten des nahenden Zweiten Weltkrieges bereitet Will, Inhaber eines Luftfrachtunternehmens auf den Bahamas, eine Sonderfracht vor. Zu seiner Überraschung ist der Kurier seine alte Flamme Ava. Ein aufkommendes Unwetter verheißt nichts Gutes. Doch Will startet trotzdem. Es kommt scheinbar, wie es kommen muss. Über dem Gebiet des Bermuda-Dreiecks muss die Maschine notlanden und Will und Ava finden sich in einer urwaldähnlichen Gegend wieder, in denen außerirdische Wesen übles im Sinn haben…

Dark Void wird sicher für seine Story kein Kandidat für den Pulitzerpreis, aber die Zeit der 30-40er Jahre und das Setting sorgen dennoch für eine nette Atmosphäre. Die Entwickler von Airtight Games scheinen ohnehin ein Faible für diese Ära und einen alternativen Geschichtsverlauf zu haben. Ähnliches gab es ja schließlich auch bei Crimson Skies. Mehr soll aber zur Story nicht verraten werden.

Gameplaytechnisch verlassen sich die Entwickler ebenfalls auf Bekanntes. Dark Void ist eine Mischung aus bekannten 3rd Person Action Shootern a la Gears of War und der Crimson Skies Serie. Wobei der Anteil der 3rd Person Action Abschnitte im Vergleich zu den Flugpassagen den Hauptanteil darstellen, womit die verfügbare Demo des Games dem eigentlichen Spiel nicht gerecht wird und zudem dem Spieler dadurch nicht erlaubt, mit der sich langsam im Gameplay steigernden Erfahrung, die man im Umgang mit dem Jetpack erlernt, zu gewöhnen. Ein Beispiel dafür, wie eine Demo negativ auf potentielle Käufer wirken kann.

Im Urwald lernt Will die standardisierte 3rd Person Action Shooter Steuerung kennen. Vom Deckungswechsel, schießen aus der Deckung, über die Deckung springen und zur nächsten gelangen, ganz wie im großen Epic Games Vorbild. Das wurde zwar nicht ganz so windschnittig umgesetzt wie bei Gears of War, klappt aber dennoch ausgesprochen gut. Der anfängliche Spielabschnitt folgt dann auch komplett dem 3rd Person Shooter Gameplay, bis man schliesslich den ersten Jetpack erhält, der es erlaubt, kleine düsenangetriebene Sprünge zu vollführen und etwas durch Luft zu gleiten. Recht innovativ, wenn auch etwas Spider-Man-like, ist der vertikale Kampf. Will kann sich an Fels- oder Wandvorsprüngen klammern, dahinter in Deckung gehen und sich rundum drehen. Vorsprünge werden dann als normale Deckung benutzt und Gegner können so aufs Korn genommen werden. Er kann zwischen den Vorsprüngen hin und her springen, um so bessere Angriffs- oder Deckungspositionen zu erreichen. Im Endeffekt wird eine Felswand dadurch zu einem normalen Shooterareal, nur mit dem Unterschied, dass die Spielfigur sich dort nicht frei bewegen, sondern nur an geeignete Stellen springen kann. Das ist aber insgesamt ganz nett umgesetzt und lockert das Spielgeschehen auf. Diese Fortbewegungsart wird auch dafür benutzt, um Berge oder hohe Gebäude zu erklimmen.

Nachdem Will seinen "richtigen" Jetpack erhalten hat, geht es ab in die Luft. Er kann wie "The Rocketeer" durch die Luft fliegen und mit dem angebrachten Maschinengewehr auf die Feinde ballern. Die Steuerung wirkt hier leider etwas zu schwammig und das Zielen und letztendliche Treffen ist durch die fehlende Zielhilfe nicht einfach. Man braucht schon etwas Zeit, um Will und den Jetpack richtig in der Gewalt zu haben, dann macht es auch wirklich Spaß. Bis man jedoch gut mit der Steuerung klarkommt und alles so umsetzten kann, wie man will, ist das Spiel auch schon vorbei, denn mit ca. 7-8 Stunden, von denen die Flugpassagen den kleineren Anteil darstellen, ist Dark Void kein langes Spielvergnügen.

Will kann mit dem Jetpack einen Turboboost vollführen, einige Stunts hinlegen, die ihm z. B. eine schnelle Rolle oder Kehrwendung erlauben, um den Gegner schneller wieder unter Beschuss zu nehmen oder vor Gefahren zu fliehen. Er kann zum horizontalen Schweben ansetzten, um so gezielter Schießen zu können, Granaten zu werfen oder vorsichtig auf dem Boden zu landen. Der Jetpack eignet sich auch in den "normalen" Bodenmissionen, um einfach mal per Schwebeflug in die Höhe zu düsen und in einen anderen Bereich von oben auf die Gegner ballern zu können oder sich Übersicht zu verschaffen. Das geht nachher sehr schön ineinander über und macht auch Spaß.

Als Spieler ist man jedoch nicht nur auf den Jetpack angewiesen. Nähert man sich einem verbündeten Flugobjekt oder Geschützturm, kann man es übernehmen und steuern. Das funktioniert auch mit feindlichen Flugobjekten, jedoch muss man hier erst den Piloten umnieten. Dazu klammert man sich am den Flugobjekt fest und muss die Kuppel kurzschließen, dabei aufpassen, damit man nicht vom Geschütz des Raumschiffes erwischt wird. Dann kann man in ein paar Quicktimes den Piloten niederschlagen und das Gefährt übernehmen. Insgesamt lohnt es aber nicht, weil fast alle Schiffe für die Spielareal zu träge zu steuern sind, auch wenn sie mehr Schaden, als Wills Jetpack-Maschinengewehr machen. Der Vorteil der Waffen steht nicht im Verhältnis zur Wendigkeit des Gefährts. Im Prinzip haben die Entwickler von Airtight Games die Flugsequenzen 1 zu 1 aus dem letzten Crimson Skies Titel übernommen, einschließlich der Stunts, jedoch mit dem Malus, dass das Zielen hier schwerer fällt und die Areale gedrungener ausfallen. Hat man sich aber mit der Steuerung einigermaßen arrangiert, macht es wirklich Spaß. Das liegt auch an den recht gut gemachten Missionen, wenn man z.B. ein spinnenartigen Riesenroboter angreifen muss. Zuerst die Beine attackieren, damit er zusammenbricht, um ihm dann am Kopf, inkl. einiger Quicktimes, den Rest zu geben. Hier kommt schon ein wenig Star Wars Atmosphäre auf, so, als ob man einen Walker auf Hoth zu Fall bringen will.

Auch der Angriff auf Bodentruppen aus der Luft, einer Landung und dem Übergang zum Deckungskampf machen Spaß, wurden aber leider Level-technisch zu selten eingefordert. Hier hätte man wirklich noch mehr herausholen können. Eine absolute Designschwäche ist jedoch das popelige Radarsystem. Hier kann man zwar Feinde erkennen, jedoch nicht ihre Höhe, was im Luftkampf mehr als ärgerlich ist. Warum nicht ein Radar wie im guten, alten "Elite". Es gibt zwar eine Funktion der Autokamera, die sich auf den Feind richtet, aber dieser Blickwinkel haut einen steuerungstechnisch so aus dem Konzept, dass man schnell die Finger davon lässt, um nicht gegen die nächste Wand zu klatschen.

Die KI der Bodengegner ist ok, sie gehen gut in Deckung und sind zudem treffsicher, sind aber im Prinzip im Vorstossen nicht sonderlich aggressiv. Sie haben jedoch ein ausgesprochenes Talent, vor Granaten die Beine in die Hand zu nehmen. Die Luftgegner-KI ist schwer zu beurteilen, da man zumeist von der Masse immer irgendwie unter Beschuss steht und sich im Prinzip dadurch auf einen Gegner konzentriert, an dem man sich ranhängt und versucht, seinen Schüssen auszuweichen. Im Verhältnis zu den Bodengegnern und mit der gewöhnungsbedürftigen Steuerung sind die Luftkämpfe schwieriger zu meistern und zu überleben.

Erlegte Gegner und im Level versteckte Extras gewähren Technikpunkte, mit denen man an Waffenkästen, die zudem die Munition wieder auffüllen, Upgrades für die Waffen kaufen kann, die Schaden, Funktion und Reichweite verbessern. Sparen sollte man vor allem für die Aufrüstungen des Jetpacks, was den Luftkampf wesentlich vereinfacht. Das Waffenarsenal reicht vom Maschinengewehr bis hin zu Alienwaffen inkl. Sniper. Die Nahkampffunktion, um in der Nähe befindliche Gegner zu attackieren, ist so gut wie sinnlos, da man selten eine solche Situation aufkommen lässt und das Spiel eher auf Distanzkampf ausgelegt ist. Jedoch kann man mit der Nahkampffunktion kleine Alienschnecken platttreten, Achievmenthunters werden es sicher tun.

Zu den genannten Kritikpunkten gesellen sich noch folgende dazu: Es gibt einige unverständliche Glasbarrieren, kurz vor einer eigentlichen Begrenzung. So kann man öfters 1-2 Meter vor einer Felswand bereits nicht mehr weiter gehen und auch einige höher gelegene Areale lassen sich nicht erklimmen. Secretsucher, die nach den versteckten Logbüchern suchen, werden hier öfters die Bekantschaft mit Leveleingrenzungen der vorgenannten Art haben. Ein paar spektakulärere Bosskämüfe hätten auch nicht geschadet, der Engegner war ein Witz.

Auf einen Mehrspielerpart haben die Entwickler von Dark Void komplett verzichtet.

Fazit

Dark Void ist nicht so schlecht, wie viele Rezensionen den Leser glauben machen wollen. Es ist ein ordentlich inszeniertes Game, das zwar einige Schwächen und vor allem auch eine sehr kurze Spielzeit hat, dennoch aber Spaß macht und für gute Unterhaltung sorgt. Dem Spiel fehlt jedoch noch der gewisse Feinschliff und es scheint, als ob es in der letzten Produktionsphase "gerusht" wurde, um veröffentlicht werden zu können. Vielleicht wollte der Publisher das Kapitel "Dark Void" nur noch schnell erledigen, was vielleicht auch schon daran zu erkennen ist, dass es bereits zum Release im unteren Vollpreissegment angeboten wird. Meist ein schlechtes Zeichen. Für einen Vollpreistitel wäre es aufgrund der kurzen Spielzeit auch nicht zu empfehlen, da der Titel aber bereits im europäischen Ausland für PC und Konsolen auf ca. 20 Euro gerutscht ist und ohnehin multilingual daherkommt, sollten Genre-interessierte Spieler das Game nicht ignorieren und sich auch nicht von der Demo abschrecken lassen, die ungünstig gewählt scheint und nur einen Teil des Gameplay repräsentiert. Aufgrund der kurzen Spielzeit verbaut sich Dark Void die höhere Note und platziert sich daher mit einem Befriedigend ohne Plus.


Geschrieben am 10.02.2010, Testkonfiguration: Xbox360
 



11 Leser bewerteten diesen Artikel im Durchschnitt als: Gut (4.4 von 5 Punkten)
Ihre Bewertung dieses Artikels:
Bitte hier nur auf den Artikel selbst eingehen (nicht auf das Thema oder ggf. die Autorenwertung). Anmerkungen zu Thema/Artikel oder eine Ansprache des Autors sind im Besprechungs-Board unseres Forums möglich.

Druckversion | Seitenanfang © Copyright bei yak, Nutzungsrechte bei yiya.de / walkthru.de