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Info
Autor 3+
 1
 2
 2.5
Gesamt (16 votes) 3+
 1.2
 1.9
 2.1
Name:Baphomets Fluch 4 - Der Engel des Todes
Genre: Adventure
Produkt: Vollversion
Release: 2006/09
Publisher: THQ
Entwickler: Revolution Software
Offiz. Sites: Game, Demo
Hardware: 1.4Ghz, 256MB RAM, 128 MB D3D T&L&PixSha., HD 2500 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win XP, DX9
Steuerung: Maus/ Tastatur/ Joystick/ Gamepad
Sprache: Multilingual
Serie: ja
Patch: 1.1
Bemerkung: (amBX Unterstützung)
USK: 6
Baphomets Fluch 4 - Der Engel des Todes (review von ronin)

Der September hielt für den willigen Adventure-Fan einiges bereit. Nach dem großartigen Geheimakte: Tunguska, schickt nun das französische Team um Charles Cecil den guten George nebst "Ex?"-Freundin Nico auf eine weitere abenteuerliche Reise. In Teil 4 "Engel des Todes" versucht Revolution Software erneut, seinem Namen gerecht zu werden und das Genre zu revolutionieren. Ein Mix aus klassischem Point & Click gepaart mit actionreichem Gameplay, was jedoch weniger vordergründig als in Teil 3 sein soll. In wieweit dies gelungen ist und ob sich ein Kauf auch für Nicht-George-Fans lohnt, soll das folgende Review zeigen.

Vorab wie immer die technischen Belange.

Grafik

Mancher erinnert sich sicher noch an meine sentimentalen, ja fast romantischen Beschreibungen des Grafikstils von Teil 1. Farblich perfekt inszenierte Hintergründe waren eine der Stärken des Ur-Programms. Franzosen schienen ein Händchen für so etwas zu haben. Leider ging dieser wichtige, Atmosphäre fördernde Pluspunkt in Teil 3 verloren. Was unter anderem an den steril wirkenden 3D Landschaften lag. Leider ereilt auch Teil 4 dieses Schicksal. Blasse Texturen lassen Wände, Straßen oder Grünflächen unnatürlich leblos erscheinen und vermiesen einem ein ums andere Mal die Stimmung. Betrachtet man hier vergleichend die klassischen, detailreichen und vor allem mit Leben gefüllten 2D Hintergründe von Tunguska, fragt man sich, warum man in einem eher realistischen Scenario wie Baphomet immer noch so zwanghaft an einer 3D Umgebung festhält. Wenn ich zu Beginn des Spiels mit George in seiner häßlichen Anwaltskanzlei, oder dem abbruchbedürftigen Lagerhaus herumklettere, verläßt mich die Lust weiter zu spielen. Alles sieht grau, matschig und gleich aus. Die für Genreerfahrene übliche Hotspotsuche wird durch diesen Farbenbrei nicht gerade erleichtert. Nichtsdestotrotz gibt es auch schöne Momente. Katakomben und auch die Kanalisation sind oftmals stimmig ausgeleuchtet, was die Baphomet eigene Atmosphäre immer mal aufblitzen läßt. Auch sieht der Lichteinfall und eventuelle Partikeleffekte sehr gut aus. Ebenso bei den Personen hat man sich Mühe gegeben. Besonders schön fand ich den Abschnitt in Rom, wo ich unter anderem im Vatikan und den Hintergassen der italienischen Hauptstadt herumstiefelte. Tauben flatterten herum, Archie der besoffene Penner folgt mit seinen Kopfbewegungen Nicos Traumfigur und der etwas homo wirkende Bruder Mark dagegen Georges Astralkörper ;). Leider sind diese Momente viel zu selten. Oftmals rätselt man sich durch häßliche Umgebungen, die mit dem ansonsten so abwechslungsreichen Baphomet-Teilen wenig gemein haben. Vor allem das erste Viertel in Amerika ist ausgesprochen zäh. Aber dazu später mehr. Im grafischen Bereich kann Baphomet leider nicht so recht punkten, da die negativen vor den positiven Punkten überwiegen. Herr Cecil bitte geben sie sich einen Ruck und versuchen sie es mal im 2D/ 3D Mix von Tunguska. Sie würden mir einen riesigen Gefallen tun!

Sound

Eine große Stärke der Baphomet-Reihe war die stimmige Musik, welche zwar dezent aber gekonnt eingesetzt wurde. Auch in Engel des Todes kommt dieses Stilmittel wieder ganz gut zum Einsatz. Ist man auf der richtigen Spur, wird dies musikalisch unterstrichen. Allerdings hatte ich viel zu oft den Eindruck, daß etwas zu sparsam damit umgegangen wurde. Viele Abschnitte, die aufgrund der angesprochenen grafischen Mängel ziemlich trostlos waren, hätten mit etwas Musik und Ambientesound aufgewertet werden können. Die Sprecher sind größtenteils gut gelungen. Lediglich George hört sich manchmal ziemlich seltsam an. Man weiß nicht so recht, ob der Gute jetzt seine Stimme absichtlich verstellt oder einfach nur einen Tag später den Satz im Tonstudio nachgesprochen hat. Auch kommt es zu Sprecherwiederholungen, was aber nicht weiter stört. Nico (Skully aus Akte-X) mit ihrer angenehmen rauchig-tiefen Stimme ist ein Ohrenschmaus und auch die Sprecher für Mark oder Archie machen ihre Arbeit hervorragend. Die Charakterzeichnungen von Baphomet sind auch im vierten Teil eine der großen Stärken. Da könnte Tunguska noch einiges lernen.

Steuerung

Der größte Kritikpunkt seitens der Printmedien ist die ungewöhnliche Steuerung. Ich gebe es zu, auch mir ging die klassische Point & Click Steuerung gepaart mit den Action- und Sprungeinlagen zu Beginn ganz schön auf den Geist. Zwar kann man auch Konsole-like mit WASD spielen, aber das funktioniert noch weniger. Die Wegfindung ist schlechter als im Ur-RTS Dune von Westwood ;-). Oftmals wird der Cursor nicht richtig angezeigt und man klickt auf gut Glück auf eine Kiste, nur um zu sehen, wie George mit den Schultern zuckt oder die Kiste von der falschen Seite aus schiebt. Personen können nur per Klick auf das Gesicht zum Sprechen bewegt werden und durch die plötzlichen Kamerawechsel läuft man plötzlich in die entgegengesetzte Richtung, da vorn und hinten vertauscht sind. Es ist wirklich erschreckend, was sich die Franzosen hier geleistet haben. ABER es ist auf Dauer betrachtet nicht halb so schlimm, wie es gemacht wird. Das trotz allem stimmige Adventure zieht einen in seinen Bann und die wenigen zeitkritischen Abschnitte (es sind wirklich nicht viele) sind alle, selbst mit der vermurksten Steuerung, einfach zu bewältigen. Zwar sind auch ein paar Schleichpassagen dabei, aber die sind so einfach umgesetzt, daß sie niemanden überfordern sollten, jedoch dazu später mehr. Die Umsetzung einer Point & Click-Steuerung in einer 3D Umgebung, in der es zu ständigen Kamerawechseln kommt, war unglücklich, keine Frage, aber mit etwas Eingewöhnung sieht man auch über dieses Problem hinweg. Also nicht verzagen, erst mal eine Weile spielen ;-).

Gameplay

Es ist ein deprimierendes Bild in dem man George wiedertrifft. Er latscht durch eine gesichtslose amerikanische Hauptstadt in seine völlig heruntergekommene Anwaltskanzlei - und es regnet. Der einzige Lichtblick steht in Form einer wohlgeformten Blondine in seinem Arbeitszimmer und heißt Anna-Maria. Die Gute bittet um Hilfe. Ein paar miese Mafiatypen sind ihr auf den Fersen und wollen ihr ein Manuskript stehlen. Es geht um Kreuzritter, Flüche, den heiligen Gral und natürlich um Phillip den Schönen. Also genau Georges Arbeitsfeld. Just in dem Moment kommt es zum Überfall der Mafiosos. Schnell eine Kiste vor die Tür und rein ins häßliche Nebenhaus. Wie schon erwähnt beginnt das Spiel ziemlich mau. Viele Minuten lang muß nun George in grauer Umgebung über graue Balken klettern. Furchtbar. Zumal man sich ziemlich verloren fühlt. Wo muß ich hin, warum tue ich das? - dies sind Fragen, die dem gewillten Spieler durch den Kopf gehen. Besonders das Finden der Hotspots wird zum Geduldsspiel. Es sind keine Rätsel die den Spieler am Vorankommen hindern, sondern besagte Sucherei. Hat man diesen Abschnitt überstanden, kommt das Spiel aber langsam in Fahrt. Man muß sich einfach an die Spielweise gewöhnen. Oft funktionieren einige Aktionen nicht, da der benötigte Dialog mit einer Figur fehlt, oder man muß Aktionen zeitlich genau timen, um eine Aktion erfolgreich auszuführen. Ein gutes Beispiel ist das Öffnen eines Fensters. Ein Mafiatyp steht vor Anna-Marias Hotelzimmer. Der Gute sieht aus wie ein billiger The King-Verschnitt und macht alle paar Sekunden einen albernen Tanz. In dem Moment kann man das Fenster öffnen, welches sofort von Elvis wieder geschlossen wird. Der Spieler muß nun sofort den im Gang stehenden Blumenstock (der ist staubtrocken) anzünden, da unser Elvis ja gerade noch beschäftigt ist. Wie gesagt, hat man sich an solche Vorgehensweisen gewöhnt, kommt man im Spiel recht einfach voran. Die klassischen Rätsel, welche zum Beispiel Tunguska auszeichnen, sind vorhanden, aber nicht sonderlich zahlreich und schwierig. Was die Baphomet-Reihe auszeichnet sind erstklassige Dialoge und Kombinationsrätsel. Teil 4 ist weniger dialoglastig, was an sich eine positive Entscheidung war, da man es in den früheren Teilen doch etwas übertrieben hatte. Die genannten Kombinationsrätsel haben meiner Meinung nach überhand genommen und waren vom Schwierigkeitsgrad her zwischen sehr schwer und, für mich, fast unlösbar. Ich weiß nicht ob mein Geist für diese Art einfach zu beschränkt ist, aber am Willen lag es sicher nicht. Besagtes Manuskript dient vornehmlich als Rätselhilfe in einer türkischen Katakombe. Dort gilt es vier Rätsel zu lösen, indem man an den Schilden von Kreuzrittern bestimmte Symbole wie Kreuze oder Wappen in die richtige Reihenfolge dreht. Auf den ersten Blick sieht das sehr einfach aus, da auf dem Manuskript die Lösung steht - allerdings nicht die richtige. Mithilfe des PDA (eine Art moderneres Logbuch von George) holt man sich zusätzliche Infos und versucht sich erneut an den Rätseln. Ich, als angehender Historiker, bin sicher nicht lesefaul und seitenweise Informationen über die Geschichte der Kreuzritter sind wirklich interessant, aber es hilft kaum zum Lösen der Rätsel. Eine eindeutigere Kennzeichnung der notwendigen Anhaltspunkte wäre hier gut gewesen. Bei zwei Rätseln mußte ich im offiziellen Forum nachschauen und selbst nachdem man es mir dort erklärt hat, weiß ich bis heute nicht, warum die jeweilige Kombination in dieser Form richtig war. Man hat es hier einfach übertrieben. Es mag Leute geben (Myst-Spieler?!) denen so etwas gefällt, aber viele klassische Adventure-Spieler werden hier sicher ihre Probleme haben. Zum Ende des Spiels kommt es dann noch einmal zu einem wahren Rätselmarathon, was wohl die Spielzeit noch einmal strecken sollte. Leider zieht sich dieser Abschnitt, und man hofft eher auf ein baldiges Ende. Ein weiteres Mittel der Spielverlängerung (früher waren es Labyrinthe) ist das neu hinzugekommene Hacken. Per PDA logt man sich, immer dann wenn ein PC auftaucht, in eben diesen ein und es erscheint ein Minispielchen. Mit Rohren, Spiegeln und diversen Zwischenstationen muß man versuchen, einen Strahl zum Zielpunkt zu lenken. Das macht zwei- dreimal Spaß und dann wird es lästig. Der Schwierigkeitsgrad hält sich dabei in Grenzen, aber es hemmt meiner Meinung nach unnötig den Spielfluß. Man hat es einfach damit übertrieben. Der Gipfel war die Kombination dieses Minispielchens mit dem zeitkritischen Entschärfen einer Bombe. Man hat 10 Minuten Zeit, was mir allerdings nicht so ganz klar war. Für das Lösen des Hackerrätsels braucht man einfach seine Zeit und so kam es, daß ich mich zwar in den PC hacken konnte und dadurch das Handbuch zum Entschärfen einer Bombe vom italienischen Militär erhielt (lol), aber ich mußte das natürlich noch durchlesen, damit ich die Bombe auch richtig entschärfen konnte. Ich glaube nachdem ich vier mal in die Luft geflogen bin, hatte ich des Rätsels Lösung.

Apropos Spielzeit. Man ist erstaunlich lang mit Georges Abenteuer beschäftig, was vor allem an den genannten Kombinations- und Hackerrätseln liegt. Auch die Hotspotsuche zieht das Spiel in die Länge. Mit 12 - 15 Stunden sollte man schon rechnen. Vom reinen Umfang her würde ich Baphomet 4 mit Tunguska vergleichen, aber bei letzterem kommt man aufgrund der hervorragenden Bedienung (Hotspotanzeige etc.) schneller vom Fleck. Der Schwierigkeitsgrad ist bei beiden in etwa vergleichbar.

Nichtsdestotrotz ist der Großteil des Spiels gut umgesetzt und bietet für den willigen Adventure-Fan viel Freude. Nach dem lauen Amerikatrip geht es in die Türkei, nach Rom oder in die Wüste Nevadas. Man rätselt und "dialogt" sich durch den Vatikan, "Massageclubs" für gestreßte Würdenträger der Kirche oder geheime Forschungsanlagen und kommt so einer Verschwörung auf die Spur. Die Story ist auf gewohnt hohem Niveau. Die Charaktere sind durch die Bank hervorragend umgesetzt und scheinen alle eine oder mehrere kleine Macken zu haben, weswegen die Dialoge herrlich witzig und ironisch daherkommen. Natürlich bilden hier die Streitgespräche zwischen George und Nico (ja sie ist wieder dabei) die Höhepunkte. Schade nur, daß Nico etwas zu kurz kommt. Lediglich in Nevada darf man die taffe Französin spielen. Ansonsten rennen "Georges Frauen" immer nur als Begleitpersonen hinter ihm her und werden als triviale Objekte benutzt ;-). Auch hätte ich mir etwas mehr Natur gewünscht. Es gibt keine ländlichen Gegenden oder etwa Wälder zu besuchen. Wie in bisher allen Teilen der Baphomet Reihe gelingt es Revolution Software, eine erwachsene Story mit mystisch, historischem Kontext zu erschaffen, der es mit Hilfe der tollen Charakterzeichnungen gelingt, auch den nötigen Humor mit einzubringen. Vieles wird auf die Schippe genommen und wirkt einfach glaubwürdig und gesund überdreht. Eine Eigenschaft die dem ansonsten besseren Geheimakte: Tunguska fehlt.

Noch ein paar Worte zu den Actioneinlagen. In einigen Situationen muß man zeitkritisch rätseln, was dem eher im Ruhigen agierenden Adventure-Publikum mißfällt. Allerdings haben diese Situationen Seltenheitswert und ein Versagen ist nicht wirklich tragisch (abgesehen vom Bomben entschärfen), da das Programm den Spieler wieder direkt ins Geschehen bringt. Die Schleichabschnitte sind Kinderkram und passen eigentlich recht gut ins Setting. Das Splinter Cell typische Geschleiche vom dritten Teil wurde Gott sei Dank begraben. Für diesen Aspekt kann eindeutig Entwarnung gegeben werden.

Zum Schluß noch ein paar kleinere nervige Sachen. Die grottige Wegfindung wurde schon angesprochen. Ich glaube auch nicht, daß hierfür noch ein Patch kommt. Bugs sind mir ansonsten kaum aufgefallen. Lediglich, daß es zwischen den Dialogen manchmal zu ungewollt langen Pausen kommt. Auch waren einige Abstürze dabei. Warum schon gesprochene Dialoge weiterhin als Dialogoption beim jeweiligen Charakter auftreten und George dann genau das Gleiche runterrasselt, ist mir völlig unklar. Das wiegt besonders schwer, da man keinen Dialoge abbrechen kann. Was sich hier wie eine Kleinigkeit anhört, wird bei den teils sehr langen Dialogen schnell zum nervigen Ärgernis.

Fazit

Teil 4 macht es mir sehr schwer. Tugenden wie die tollen Charakterzeichnungen, die erwachsene aber humorvolle Story mit historischem Kontext und die stimmige Musik sind wieder sehr gut umgesetzt und machen den positiven Kern der Serie und auch von "Engel des Todes" aus. Leider hat man wenig dazu gelernt und eine ähnlich durchwachsene Arbeit wie beim dritten Teil abgeliefert. Die grauenvolle Wegfindung wird viele Spieler abschrecken, die zum Teil unfairen Kombinationsrätsel vermiesen einem oftmals das Spielgefühl und kleine Unstimmigkeiten, wie die Hackerrätsel oder die nicht abbrechbaren Dialoge, lassen den Sack mit kleinen Unzulänglichkeiten schnell voll werden. Es ist ein ständiges "Zum Himmel hoch jauchzen und zu Tode betrübt". Fans müssen zu greifen, denn die genannten Stärken sind wie immer vorhanden, wer aber schon mit den Vorgängern nichts anfangen konnte, der wird auch hier enttäuscht sein. Grafikstil, Rätsel und Bedienung von Geheimakte: Tunguska gepaart mit der humorvollen Storyerzählung und den charismatischen Charakteren eines Baphomet und der Adventurespieler hat seinen heiligen Gral gefunden. Es fällt mir schwer hier eine objektive Note zu vergeben. Auch wenn der Text eher eine 3 vermuten läßt, gebe ich eine (schlechte) 3+, da man in den doch recht häufig vorhandenen, schönen Momenten gebannt in die Story von Baphomet hineingezogen wird.


Geschrieben am 10.10.2006, Testkonfiguration: Athlon 64 3700+, 2GB Ram, Geforce 7800GT, SB Live 5.1
 



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