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Alpha Prime  

Rückseite ]

Info
Autor 3+
 2.5
 1.5
 2
Gesamt (16 votes) 2
 2.3
 1.3
 1.8
Name:Alpha Prime
Genre: Egoshooter
Produkt: Vollversion
Release: 2007/06
Publisher: Morphicon
Entwickler: Black Element Software
Offiz. Sites: Game, Demo
Hardware: 2Ghz, 512MB RAM, 64 MB D3D T&L&PixSha., HD 3000 MB, Sound: DX zertifizierte Soundkarte
System: Win XP/2000, DX9
Steuerung: Maus/ Tastatur
Sprache: Englisch
Patch: 1.3
Bemerkung: auch als Downloadversion
USK: keine
Alpha Prime (review von yak)

Ich mache keine Geheimnis daraus, dass mir in letzter Zeit die Egoshooter aus dem Osten mehr Spaß machten, als die budgetüberladenen "Giganto-Shooter" aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wahrscheinlich konnten Shooter wie Call of Juarez, Chrome oder Chaser sicher mit einem Bruchteil des Etats erstellt werden, den z.B. Call of Duty 2 verschlungen hat. Finanzielle Einschränkungen sind also kein Zwangskorsett für Spielspaß. Und wenn entsprechend wenig Werbeetat zur Verfügung steht, ist es auch nicht verwunderlich, wenn man zu einigen Titel kaum etwas bis zum Release hört. Fehlt dann noch ein finanzkräftiger Publisher, sieht es noch schlimmer aus. Und dieses Schicksal trifft leider die Entwickler der Firma Black Element Software. Viel Interesse scheint ihr neustes Spiel nach Shade: Zorn der Engel, leider nicht geweckt zu haben. Ihr Titel "Alpha Prime" wurde bereits im letzten Jahr in Polen und Tschechien veröffentlicht und steht bisher, neben einer Downloadversion, nur in England in einer Mid-Price Sparverpackung im Händlerregal. Der Deutschlandrelease durch Publisher Morphicon wurde bereits mehrfach verschoben. Anvisiert ist jetzt August 2007. Wer nicht so lange warten will, bekommt die UK Version sogar günstiger als die deutsche Fassung bei bekannten Importanbietern. Dass die mangelnde Verfügbarkeit und Medienpräsenz aber keinesfalls mit mangelnder Qualität einhergeht, wird unser Review hoffentlich deutlich machen.

Die englische Verkaufsversion, die zum Midprice erhältlich ist, ist leider wirklich eine Sparversion. Man findet nur den DVD Datenträger in der Packung, ein Handbuch ist nicht einmal als PDF mit dabei.

Technik

Die technische Grundlage des Sci-Fi Shooters ist die Enforce2 Engine, die das Geschehen erstklassig auf den Screen zaubert. Dabei macht es der Engine keinerlei Probleme, riesige Außenlandschaften oder detaillierte Innenräume mit hohen Frameraten auf den Screen zu bringen. Hier zeigt sich, wie eine gut optimierte Engine funktionieren sollte. Selbst bei einer Auflösung von 1920 x 1024 mit höchsten Detailstufen ging die Framerate auf dem Testsystem nicht unter 70 Frames die Sekunde. Die Texturen sind erstklassig umgesetzt und man kann selbst auf dem sandigen Boden fast die einzelnen Sandkörner sehen. Staubeffekte, Nebel oder Dampf sind ebenfalls kein Problem. Besonders eindrucksvoll sind die Feuereffekte, wenn die Gegner mit dem Flammenwerfer durch die Hallen ziehen, um Outer-Space Grillpartys zu veranstalten. Gelungen sind auch die Gegenlichteffekte und Schatten, besonders, weil das Gegenlicht hier zu einem spielerischen Element wird, wie es damals schon in Teilen bei Chaser umgesetzt wurde. In einigen Räumen wird man so stark vom Gegenlicht geblendet, dass man die Gegner oder die Situation im Raum kaum ausmachen kann und somit erstmal eine Position erkämpfen muss, die eine bessere Sicht ermöglicht. Die Animationen der Figuren sind tadellos,ebenso wie der Detailgrad. Sehr gelungen ist auch die Figurengestaltung, die weit entfernt ist vom üblichen "Good Looking Hero" der US-Shooter. In Alpha Prime sind die Figuren rauer, unrasiert und kantiger, was der Atmosphäre sehr zu Gute kommt. Die Level sind detailliert und soweit es thematisch geht auch abwechslungsreich. Zuviel sollte man dennoch nicht erwarten, denn im Prinzip spielt das Szenario "nur" auf einem Bergwerksasteroiden, dafür ist die Atmosphäre aber sehr gelungen.

Der Sound ist stimmig umgesetzt. Eine gute Geräuschkulisse sorgt für Atmosphäre, wenn sich z. B. die Luftschotten unter dem Geräusch des Druckausgleichs schließen oder die Feinde untereinander kommunizieren. Die Sprachausgabe ist dagegen ein wenig seltsam, es hört sich teilweise so an, als ob Osteuropäer versuchen, cooles Englisch von sich zu geben, auch wenn die Credits der Sprecher Engländer vermuten lassen. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Die Musik ist dagegen eine Gratwanderung. Zwischen gut gemachten orchestralen Stücken findet man auch etwas schräge Industrialsounds, die nicht so ganz zum Setting passen, die mir zumindest nicht das Gefühl geben, in einem Sci-Fi Szenario zu agieren. Dazu ist die Spannung des Spiels viel zu gut aufgebaut, als dass man in die Kampfeinlagen künstlich mit Technobeschallung "adrenalisieren" muss. Die Action am Screen reicht hier völlig, so kommt leider das akustische Gefühl einer Serious Sam Massenschlacht auf. Die anderen Musikstücke sind dagegen passender und unterstützen die Atmosphäre viel besser.

Die Steuerung geht problemlos von der Hand, ist frei konfigurierbar und setzt die Bewegungen präzise um. Gespielt werden kann in drei Schwierigkeitsgraden, wobei der "normale" schon für Profis ausreichend sein sollte. Alpha Prime ist auf "normal" schon ziemlich schwerer Tobak. Gespeichert werden kann jederzeit, das Spiel legt zudem zwei Quicksaveslots an, damit Quicksaveliebhaber in einer auswegslosen Situation kein böses Erwachen erleben. Zudem werden pro Levelabschnitt Autosaves angelegt. Erwähnenswert ist noch, dass das Spiel die Matrox Triple Head2Go Technik (Zusatzhardware für Multimonitorunterstützung) unterstützt und man das Spiel so auf drei Bildschirmen in 3840x1024 Auflösung erleben kann.

Gameplay

Endlich mal wieder ein Sci-Fi Shooter und nicht wieder das übliche WWII Szenario. Irgendwo im Weltall schwebt ein Bergbau-Asteroid namens Alpha Prime, auf dem das höchst wertvolle Hubbardium abgebaut wird. Unser Held, ein knorriger Typ namens Arnold, soll seinem Freund Warren dort zu Hilfe kommen. Keine leichte Aufgabe wie sich herausstellen wird, denn auf dem Asteroiden gehen merkwürdige Dinge vor sich, denn der Abbau des Hubbardium hatte auf die Arbeiter merkwürdige Nebenwirkungen. Daher hat die Corporation beschlossen, die Mine zu versiegeln, was die Rettungsaktion nicht einfacher macht. Doch die Gewinnsucht nach dem wertvollen Hubbardium lockt viele zwielichtige Gestalten an...

Die Story erinnert nicht nur durch den Namen "Arnold" und das Setting an den Film Total Recall, ebenso ist die Hintergrundgeschichte ähnlich aufgebaut und so ist es während des Spielverlaufs oft unklar, wem man nun trauen kann, wer die Wahrheit sagt und was wirklich das Geheimnis und die Macht hinter dem Hubbarium ist. Verschiedene Charaktere sorgen dafür, dass es spannend bleibt und versuchen, Arnold auf ihre Seite zu ziehen. Ein interessantes Verwirrspiel, das storytechnisch daher mehr bietet, als die meisten anderen Shooter. Das bedeutet zwar nicht, dass die Story Pulitzerpreis verdächtig ist, aber zumindest hat man sich mehr Mühe gegeben, als die übliche Hatz bis zum Endboss.

Im Bereich Gameplay beschreitet Alpha Prime keine neuen Pfade, dafür wurde das Gebotene aber höchst zufriedenstellend umgesetzt. Ein stimmiges Waffenrepertoire, eine gut umgesetzte Steuerung (inkl. des in letzter Zeit in Shootern oft vermisste Links/Rechslehnens) und ein mehr als fordernder Schwierigkeitsgrad. Dabei fängt alles zu Beginn noch recht harmlos an. Alleine auf dem verlassenen Asteroiden außerhalb der Station gilt es zuerst einmal, sich Zutritt zu verschaffen. Die Station wurde fast hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt. Nur mit einem Hammer bewaffnet und einer kleinen Ration Sauerstoff muss Arnold versuchen, das Sicherheitssystem zu überwinden. Hier kommt zudem schon eine kleine Gameplaykomponente hinzu, die das Spiel später noch umso spannender gestaltet. Der Sauerstoffvorrat nimmt stetig und rapide ab. So muss Arnold auf seiner Suche nach dem Eingang gut darauf achten, rechtzeitig ein Sauerstoffdepot zu finden, um seinen Vorrat zu erneuern. Das sollte jetzt noch kein Problem sein, aber wenn er später in den Außenarealen in Deckung unter feindlichem Beschuss liegt, seine Gesundheit sich dem Nullpunkt nähert und jeder weitere Treffer sein Ende bedeutet und ihm dann noch die sinkende Sauerstoffreserve zum Handeln zwingt, sorgt das schon für einen ordentlichen Adrenalinstoss. Hier zeigt sich, wie man mit einem kleinen Detail eine völlig neue und vor allem auch glaubwürdige Gameplaykomponente dazu nutzen konnte, das Spiel viel dynamischer und vor allem auch dramatischer zu gestalten. Auf der einen Seite die Gegnergefahr und zudem die Zeit im Nacken. Ein "Aussitzen" der Situation gibt es an diesen Stellen nicht, zumindest nicht in den Bereichen, in denen der Held im luftleeren Raum unterwegs ist.

Es gibt weitere kleinere Details, die zwar nicht neu sind, aber für ausreichend Abwechslung im Spielablauf sorgen. So kann Arnold Gerätschaften hacken. Wenn er in einem Bereich auf bestimmte "knackbare" Objekte zugreifen kann, wird dies im HUD signalisiert. Hier reicht ein einfaches Aktivieren seines Hackingtools und er hat Zugriff auf verschiedene Dinge. Dazu gehören Türen, die er öffnen kann, Kameras, die ihm einen Blick in den nächsten Raum ermöglichen und ihm so strategische Vorteile verschaffen, er kann Bodenminen übernehmen und sie auf die Feinde steuern und sogar stationäre Geschosse steuern. Desweiteren kann er Krananlagen kontrollieren und auch ein kleines Räumungsgerät, um Kisten aus dem Weg zu schaffen, die die Schienen der Untergrundbahn blockieren. Diese Komponenten sind zwar nett, aber leider auch nicht sehr zahlreich. Hier wäre sicher mehr möglich gewesen. Ihren Nutzen darf man aber keinesfalls unterschätzen. Dazu gesellt sich die mittlerweile übliche Bullettime, die es dem Helden erlaubt, die Gegner im Zeitlupenmodus zur Strecke zu bringen, genügend reines Hubbardium vorausgesetzt. Bei dem außerordentlich hohen Schwierigkeitsgrad des Spiels eine oft mehr als notwendige Option, um zu überleben. Später steht dann auch noch ein Exkurs mit einem Moonbuggy auf dem Programm, der zwar spielerisch keine große Herausforderung darstellt, aber dennoch eine wohltuende Abwechslung ist. Gewürzt wird das Gameplay noch mit einer ordentlich umgesetzten Physikengine. Kisten und Bretter können aufgenommen und sogar dazu benutzt werden, um z.B. eine zerborstene Brücke in einem Maschinenraum notdürftig zu reparieren, um zur anderen Seite zu gelangen. Schön auch, dass man das Equipment nicht nur einfach auf dem Boden liegend findet, sondern ordentlich in Kisten verpackt. Hier muss man, ganz über die Physikengine geregelt, z. B. erst die Kiste aus dem Regal und dann den Deckel herunter nehmen, um an den Inhalt zu gelangen.

Von den Locations reicht Alpha Prime über groß angelegte Außenareale bis hin zu engen Tunnelanlagen und großen Innenräumen, so dass die Gegner KI und die eigene Taktik hier sehr differenziert zum Einsatz kommen kann. Die KI in Alpha Prime ist ziemlich erbarmungslos. Die Gegner treffen gut, gehen in Deckung und ihre taktischen Scharmützel sorgen oft für den vorzeitigen Heldentod. Die sonst oft mögliche "rennen wir erstmal rein und nieten ein paar um" Methode, die bei vielen anderen Shootern zu guten Ergebnissen führt, endet bei Alpha Prime unweigerlich auf der Quick-Load-Taste. Selten war die Wahl der Waffen in der jeweiligen Situation so elementar wichtig, wie hier. Alpha Prime ist kaum mit einer einzigen Waffe zu bewältigen. In engen Räumen ist man mehr oder weniger darauf angewiesen, den Gegner mit einem Schuss zu erledigen, denn die Chance auf einen zweiten lassen einem die Feinde selten, daher ist Shotgun hier die erste Wahl. Auf Distanz ist sie aber ungefähr so schlagkräftig wie ein Käsehobel und hier empfiehlt sich die Machine Gun eher, zum Snipen noch besser die Assault Rifle. Sinnloses Ballern sollte aber unterbleiben, den Munition ist generell knapp. Auch sollte man sich angewöhnen, grundsätzlich vor einem Kampf nachzuladen, in Alpha Prime entscheidet die Zeit, die man sonst zum Nachladen benötigt, oft zwischen Sieg und Niederlage. In den engen Tunnelabschnitten kommt die KI aber meist nur durch gute Deckung und gutes Zielen zur Geltung, anders wird es da bei aneinanderliegenden Raumkomplexen. Hier wird man eingekesselt, Gegner warten hinter der Türe, wenn man sorglos den Raum verlässt, sie springen hinter Schreibtische in Deckung und dann auch wieder mit einer gekonnten Rolle aus selbiger zurück, um den Angriff zu erwidern. Sie durchschießen Scheiben, um dann hindurch zu springen, rollen in den Raum, feuern und ziehen sich durch einen Sprung wieder zurück. Das können alles auch geskriptete Vorgänge sein, aber es macht eher den Anschein, dass man sich hier wirklich etwas hat einfallen lassen, denn nach den oft notwendigen Neuladen durch vorzeitiges Ableben erkennt man, dass es sich hierbei nicht um immer die gleichen Taktiken handelt. Mal springen sie durchs Fenster, mal kommen sie durch die Türe oder bleiben einfach in Deckung, bis der Spieler die Initiative ergreift. Das macht die Sache viel spannender, als bei Shootern, deren KI so geskriptete ist, das sie an jeder Stelle im Spiel gleich abläuft. Alpha Prime hat aber auch noch etwas, das ich bisher in keinem Shooter gesehen habe. Die Gegner halten, wenn sie fliehen oder sich in Deckung bringen, die Waffen in die entgegengesetzte Laufrichtung und legen den Spieler unter Sperrfeuer, so dass er selbst bei ihrer Flucht noch Gefahr läuft getroffen zu werden. Großartig, auch wenn schon ein wenig unfair. Dazu bringen sie sich noch geschickt vor Granaten in Sicherheit und sind selbst Meister im Umgang mit selbigen, wie auch mit Raketenwerfern. Alpha Prime bietet eine mehr als fordernde und real wirkende KI, die mir weitaus besser gefällt, als die KI in F.E.A.R.

Viel Negatives gibt es zu Alpha Prime nicht zu sagen. Ein wenig mehr Abwechslung bei den Locations wäre schön und ein differenzierteres Leveldesign, das sich auch aufgrund der sehr ähnlichen Szenarien wiederholt. Auch der Endkampf hätte im Vergleich zum ansonsten sehr hohen Schwierigkeitsgrad etwas bombastischer ausfallen dürfen. Nicht ganz so gut verteilt sind auch die Health-Tankstationen. Oft gibt es Passagen, in denen man mit einem Healthpunkt noch locker 8-10 Gegner besiegen muss, um dann kurz vor Levelende ausreichend Gesundheitspacks zu finden. Etwas mehr der Hackingtools hätten ebenso zum Einsatz kommen dürfen, wie eine mehr ins Spielgeschehen eingebundene Fahrzeugsteuerung. Hier fährt man einfach nur von Punkt A nach B, steigt einmal aus, bekämpft ein paar Roboter und sucht das nächste Gefährt, um die Reise fortzusetzen. Da wäre sicher mehr drin gewesen.

Einen fehlenden Mehspielerpart habe ich nicht vermisst, besser ein ordentlicher Einzelspielerpart, als ein pseudonotwendiger Multiplayerpart für die Featureliste auf der Packungsrückseite.

Die englische Version geizt nicht mit brutaler Darstellung und so findet man in der Station schon mal durchtrennte Körper und Blutspuren auf dem Boden. Von einer überzogenen Gewaltdarstellung kann aber keinesfalls gesprochen werden. Dennoch wird die deutsche Fassung sicherlich zensiert, denn die USK hat bereits "keine Jugendfreigabe" mit Hinweis "Deutsche Fassung" erteilt. Ein Indiz dafür, dass es sich um eine "angepasste" Fassung handelt.

Fazit

Alpha Prime ist ein grundsolider, spannender Sci-Fi Shooter geworden, der besonders durch seinen fordernden Schwierigkeitsgrad und der anspruchsvollen KI überzeugen kann. Eingebettet in eine spannende Story, die besonders mit dem Aspekt von Trauen und Misstrauen spielt, wird man für ca. 13-15 Stunden auf technisch hohem Niveau gut unterhalten. Vor allem auch die etwas knorrigen Charaktere, fern der ansonsten so geschniegelten Hollywoodschönheiten in Spielen, verleihen dem Game eine stimmige und glaubwürdige Atmosphäre. Hier scheinen die Entwicklerstudios aus dem Osten viel mehr Gespür für Details entwickelt zu haben, wenn man Spiele wie Chrome, Call of Juarez oder Chaser betrachtet. Alpha Prime entgeht nur knapp der Note 2 und platziert sich mit einer ausgesprochen guten 3+. Ein spielenswertes Game.


Geschrieben am 26.06.2007, Testkonfiguration: Intel Dual Core E6600, Geforce 7950GT, 2GB RAM, Creative X-Fi Extreme
 



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